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STIRB LANGSAM 4.0



USA 2007

   
Detective John McClane steht einer völlig neuen Art von Terrorismus gegenüber, als das nationale Computer-Netzwerk, das sämtliche Kommunikation, das Transportwesen sowie die Stromversorgung steuert, zu einem kompletten Stillstand kommt. Der Kopf hinter diesem Komplott hat wirklich an jedes Detail gedacht. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, war McClane, der so einige Tricks kennt, um die Pläne von Terroristen zu durchkreuzen.
Pressespiegel
Mit Thomas Klein unterhält sich Bruce Willis über Stunts, den Mythos Hollywood und STIRB LANGSAM 4.0.
28. Juni 2007 | 

Fans von Actionfilmen kommen laut Marion Pietrzok voll auf ihre Kosten. "Drehbuchautor Mark Brombach sei Dank steht der Spiel und Ernst nicht recht zu trennen wissende nette Junge den Internet-Terroristen im Beherrschen der nationalen Infrastruktur nicht nach. Wie es McClane wieder gelingt, für ihn unvorhersehbarer Probleme Herr zu werden und scheinbar aussichtslose Lagen zu seinem Guten zu wenden, verblüfft erneut und macht Spaß. Auf der Habenseite des Films nicht nur die vielen echten Stunts, sondern auch die originelle Idee einer Droh-Rede."
28. Juni 2007 | 

Überraschend frisch wird die Action-Reihe fortgesetzt, lobt Jürg Zbinden. "McClane und Matt trennt einiges mehr als eine Generation. John McClane ist das analoge Auslaufmodell, Matt nimmt den neusten Stand der Technik vorweg - McClane hört sogar noch Creedence Clearwater Revival. Der Oldie nennt den Youngster nicht beim Namen, sondern ruft ihn Kid. Wenn das Genie mit dem Fusselbärtchen in Windeseile Datenbanken anzapft und das FBI zum Idiotenverein degradiert, versteht McClane eigentlich nur Bahnhof und besinnt sich deshalb auf die Kernkompetenzen: Schiessen, Schlagen, Sprengen, einzeln oder in Kombination."
28. Juni 2007 | 

Eine flotte Actionjagd, die zwar inhaltlich wenige Überraschungen, aber dennoch gute Unterhaltung bietet, hat Rochus Wolff gesehen. "Was diesen Film also am Laufen hält und verhindert, dass er trotz seiner 129 Minuten Länge nicht allzu große Längen enthält, lässt sich vor allem mit einem Wort umschreiben: Action. Und natürlich berührt er jenes Gefühl der Verletzbarkeit, dass anscheinend nach "9/11" ein amerikanisches Grundgefühl geworden ist ... Glücklicherweise verzichtet Wiseman aber darauf – obwohl die Handlung am amerikanischen Unabhängigkeitstag, dem 4. Juli, spielt – den Film trotz aller Bedrohungsrhetorik als patriotische Tour de force à la INDEPENDANCE DAY (1999) anzulegen. Das wäre doch sehr uncool und unironisch gewesen, und so gar nicht wie John McClane."
28. Juni 2007 | 

Wer Actionfilme nicht mag, wird auch an diesem keine Freude haben, behauptet Rüdiger Suchsland. "Denn von Anfang an geht es mit Höllentempo los, und der Hochdruck lässt bis zum Ende kaum nach. So entdeckt man nebenbei, dass STIRB LANGSAM eigentlich schon immer das Prinzip von "24" und allen seinen Nachfolge-Filmen vorweggenommen hat: Ein Tag, ein Held, eine Aufgabe; Zeitverknappung sorgt für Hochdruck, und nebenbei geht es auch nie nur darum, Terroristen zu besiegen, denn die Herausforderung ist auch immer eine hochpersönliche."
28. Juni 2007 | 

Für Bert Rebhandl lösen die Filmemacher ihre Aufgabe mit einigem Geschick. "Die virtuelle Gefahr wird mit jeder Minute des Films körperlich fassbarer. So findet sich "Stirb langsam 4.0" in die Notwendigkeiten seiner eigenen Voraussetzungen. Das Körperkino setzt dem Action-Genre die Grenzen. Denn selbst ein überlebensgroßer Held wie John McClane kann immer nur an einem Ort seinen Leib hinhalten. ... STIRB LANGSAM 4.0 ist ein Katalog des Genres, mit Reverenzen an verwandte Blockbuster von TRUE LIES bis SPEED und einigen Verbeugungen vor dem Geheimagenten Jack Bauer aus der Serie "24", die das Zusammenspiel zwischen dem einsamen Außenposten und zahlreichen Kommandostationen zu einer eigenen Kunstform entwickelt hat."
27. Juni 2007 | 

Es ist einfach schön, dem verwundbaren Quadratschädel von Bruce Willis wieder ins Gesicht zu sehen, meint Dirk Knipphals. "Beinahe idealtypisch lassen sich hier Sequel-Strategien studieren. Was die Action betrifft, so folgt STIRB LANGSAM 4.0 der Strategie der liebevollen Überbietung. Alles, was die ersten Filme auszeichnet, ist immer noch da; nur haben sie diesmal immer noch einen draufgesetzt. ... Gib einer Figur, die dir viel gegeben hat, noch mehr zurück und erweise ihr damit Reverenz. Das tun sowohl Len Wiseman als Regisseur wie auch Bruce Willis als Darsteller. An vielen liebevollen Details spürt man, wie sie diesen sturköpfigen Polizisten, der mit der modernen Welt nicht wirklich zurechtkommt und immer in unübersichtliche Situationen gerät, mögen."
27. Juni 2007 | 

Bruce Willis lässt sich nicht aufs Altenteil abschieben, meint Christiane Peitz. "Unverwundbar ist er nicht, aber zäh. Das hat McClane mit seinen zerknautschen Action-Kollegen gemeinsam. Man muss die politische Überzeugung des Republikaners Bruce Willis nicht mögen, mit der er sich mittlerweile zwar skeptisch zum Irakkrieg äußert, aber der Todesstrafe für Schwerverbrecher das Wort redet. ... Aber das Augenzwinkern der um sich schießenden Rentnercombo hat seinen Charme, wollen die Herren ihren Fans doch bedeuten: Es ist schon okay, dass wir nicht mehr die Jüngsten sind und mit unseren Hands, iPods und Navigationssystemen nicht immer klarkommen. Wir halten durch; wäre doch gelacht, wenn ihr es nicht auch bis zur Rente mit 67 schafft."
27. Juni 2007 | 

Für Daniel Kothenschulte war Bruce Willis/John McLane der letzte Haudegen der Postmoderne: Er ist mit der Altersweisheit des späten John Wayne gesegnet. "Wenig furchterregend ist das digitale Schreckensszenario dieser seltsam unideologischen Vision vom Terror aus dem Netz. Wie ernst diese Gefahr jedoch genommen werden möchte, suggeriert der patriotische Originaltitel: LIVE FREE OR DIE HARD. Ausgesprochen amüsant dagegen das Marketing, das suggeriert, die spektakulären Stunts seien handgemacht - darunter der herrlich-absurde Comiceinfall, einen Helicopter mit einem springenden Auto abzuschießen."
27. Juni 2007 | 

Echte Männer kennen keinen Schmerz, schreibt Tina Heldt. "Eine schlichte Sicht der Dinge, die trotz aller Schichtheit nicht ganz unwidersprüchlich ist. Dieser vernarbte Männerkörper, echt wie Rock’n’Roll, edel, hilfreich und gut, gehört letztlich eher einer Comic-Figur. Denn nur Comic-Körper sind unverwüstlich genug, all diese Torturen jenseits der Naturgesetze mit nur ein paar kleidsamen Narben und Beulen zu überstehen. John McClane hätte im Laufe des Films von einer brennenden Gaswolke verbrannt, von Kugeln durchsiebt, von Autowracks und einem F-35-Kampflugzeug zermalmt werden müssen. Doch nichts kann diesem Körper etwas anhaben. Diese Männlichkeit ist bereits jenseits herkömmlicher Natur."
27. Juni 2007 | 

Die altmodische Art des John McLane hat Hanns-Georg Rodek gern angeschaut. "Vordergründig geht es in STIRB LANGSAM 4.0 um das Ringen zwischen der Regierung und einem Bösewicht, der das gesamte elektronische Netzwerk der Vereinigten Staaten lahmzulegen trachtet. Letztendlich findet auf der Leinwand jedoch ein Kampf um eine andere Vorherrschaft statt: Fäuste gegen Tastaturen, Muskeln statt Datenfernübertragung, reale versus virtuelle Welt. John McClane verkörpert seine Generation, die Fünfziger, die sich mit dem ganzen Computerzeug arrangiert, aber nicht befreundet haben, und Probleme weiter lieber per Links/Rechts- statt per Tastenkombination lösen."
27. Juni 2007 | 

Fritz Göttler fragt, ob die Welt heute noch einen John McLane braucht. "Fest steht, Bruce Willis braucht John McClane, heute nötiger denn je. Und unbestritten ist, dass es immer noch Spaß macht, John McClane bei der Arbeit zuzuschauen, wenn er versucht, die zerstörerischen bösen Kräfte mit nicht minder zerstörerischen Gegenkräften zu bekämpfen und dabei des Guten gern ein wenig zu viel tut. Am Ende reitet er einen mobilen Harrier der Air Force, als wäre er in einer Rodeo-Arena. ... Die Rolle, die Bruce Willis spielt, hat Tradition im amerikanischen Kino. Der Mann, der die Drecksarbeit macht, obwohl er sie genauso beschissen findet wie alle anderen. Er macht es, weil kein anderer es macht. Man kennt das von den Rollen, mit denen John Wayne sich Jahrzehnte geplagt hat."
27. Juni 2007 | 

Eine riskante Sache ist es laut Verena Lueken, die Figur des John McLane wiederzubeleben. "Jedenfalls sehen wir spektakuläre Actionszenen, etwa den Zusammenprall eines verdellten Wagens mit einem Helikopter hoch in der Luft, der daraufhin zu Boden geht, wir sehen Kickboxkämpfe in einem Auto, das senkrecht an dünnem Seil im Fahrstuhlschacht hängt, sehen einen Sattelschlepper, wie er mit einem Harrier-Jet ficht und so weiter. Jedenfalls geht eine Menge Hardware zu Bruch, aber John McClane, geschunden und gerupft, bleibt irgendwie doch immer am Leben."
27. Juni 2007 | 

Der Film lässt die Achtziger noch einmal aufleben, meint Florian Güßgen. "John McClane ist zwar älter geworden, aber der Alte geblieben. Geändert haben sich nur die Zeiten. Und genau das verwandelt die vierte Version des gleichen Themas in eine Retro-Show. Denn es fehlt McClane nicht an Energie - das soll ihm erst einmal einer nachmachen, einen Hubschrauber mit einem Auto abzuschießen. Es fehlt ihm auch nicht an Witz. ... Aber dennoch will echte Spannung nicht aufkommen. Zu vorhersagbar ist die Handlung, zu überkommen die Inszenierung: STIRB LANGSAM 4.0 wirkt verstaubt, unzeitgemäß, wie ein altes Kleidungsstück, das man in einer Kiste auf dem Dachboden findet."
27. Juni 2007 | 

Florian Güßgen unterhält sich mit Maggie Q, die sich von Action-Held Bruce Willis brutal vermöbeln lassen muss.
27. Juni 2007 | 

Mit dem Bösewicht Timothy Olyphant spricht Patrick Heidmann.
27. Juni 2007 | 

Wenn schon Actionfilm, dann mit Bruce Willis, meint Katja Lüthge und erklärt, warum die Figur stets cool ist und das Action-Kinos immer wieder neu rettet. " Bruce Willis pflegt das Image der Ähnlichkeit zwischen ihm und seinem Alter ego McClane als überzeugtem Individualisten mit einem anarchischen Verhältnis zu jedweder Autorität. Es ist diese scheinbare Symbiose zwischen Darsteller und Figur, die dem Actionhelden gegen alle Vernunft Glaubwürdigkeit verleiht. Da gibt es dieses unwiderstehlich herausfordernde Lächeln, das Willis nicht nur im Film, sondern auch im Interview einsetzt, um genauso plötzlich aggressiv auf eine Frage zu reagieren. "
26. Juni 2007 | 

Dass er diesem Aufbäumen eines echten Kerls gerne zusieht, sagt viel über die Zeit, in der wir leben, behauptet Andreas Borcholte. "Dass man dem 52-jährigen Bruce Willis die ganze McClane-Nummer mit Blut, Schweiß, Tränen und verschmitztem Yippiee-kay-yeah-Grinsen trotzdem noch einmal abnimmt, grenzt also fast schon an ein Kino-Wunder. Aber es funktioniert... Der größte Teil dieses Kino-Faszinosums ist schlicht Bruce Willis geschuldet, der seinem McClane so viel von sich selbst verleiht, dass dieses wandelnde Klischee des aufrechten, einfach gestrickten Amerikaners, der nur seine Familie retten will, einfach echt wirkt. Kino lebt von solchen Typen. "Stirb langsam 4.0", wiewohl alles andere als ein filmisches Meisterwerk, lebt vor allem aber auch von seiner konsequenten Retro-Attitüde."
26. Juni 2007 | 

Alexander Gorkow unterhält sich mit Bruce Willis über die Schrecken des Internet, STIRB LANGSAM 4.0, Klatsch und Politik.
23. Juni 2007 | 

Andreas Kilb nimmt den Start von STIRB LANGSAM 4.0 zum Anlass, um über Retrohelden wie John McClane, Indiana Jones und Rocky Balboa zu schreiben: "Sie sind altmodisch, und das tut uns gut. Sie erinnern uns daran, dass wir nicht aus Bits und Bytes, sondern aus Fleisch und Blut bestehen."
23. Juni 2007 | 

Georg Diez schreibt ein Rollenporträt des Actionfilm-Märtyrers Bruce Willis alias John McClane. "Es war immer der Charme dieses John McClane, dass er eher widerwillig in die Sache mit den Bösen hineingezogen wurde und meistens einfach seine Frau beschützen wollte, die mal zur falschen Zeit in einem Flugzeug saß und mal in einem Hochhaus und die sich nun aber doch noch davongemacht hat. John McClane hat 2007 kein Heim, so scheint es, er hat kein Leben, er hat nur eine Tochter, die nichts von ihm wissen will. Aber schlimmer noch, schlimmer als all die privaten Sorgen ist es selbst für einen Actionhelden, wie es John McClane ist, wenn ihm der größere Sinn abhandenkommt."
21. Juni 2007 | 

Für Harry Nutt staubt und birst es gewaltig in STIRB LANGSAM 4.0 trotz aller Cyberherrschaft.
20. Juni 2007 | 

Florian Güßgen berichtet von der Premiere des neuen STIRB LANGSAM 4 mit Bruce Willis in Berlin. "Schade nur, dass auch Willis' Charme den Film nicht besser machen kann, als er ist. Zwölf Jahre ist es her, dass die letzte Episode im Kino zu sehen war. Aber viel geholfen hat sie leider trotzdem nicht, die lange Karenzzeit: STIRB LANGSAM 4.0 ist, hoho, entweder sterbenslangweilig oder skurill-absurd, beides ungewollt freilich."
19. Juni 2007 | 

Alexander Soyez spricht mit Bruce Willis darüber, dass er gern mal eine romantische Komödie drehen würde.
19. Juni 2007 | 

Bruce Willis sei immer noch zu sexy fürs Unterhemd, behauptet Andreas Conrad anlässlich der Premiere des Films in Berlin.
19. Juni 2007 | 

Laut Andreas Kurtz hat sich der Hollywoodstar Bruce Willis von Unterhemd verabschiedet. Der Kritiker berichtet von der Premiere in Berlin.
19. Juni 2007 | 





Hollywood-Legende Paul Newman gestorben
Am Freitag ist Schauspieler Paul Newman im Alter von 83 Jahren gestorben

Keiner hat so strahlend blaue Augen wie er: Paul Newman verzückt das weibliche Publikum mit seinem Image als ewiger Sunnyboy, als Adonis mit muskulösem Körper. Aber ihn auf diesen Typ festzulegen wäre falsch. Er ist ein Charakterdarsteller par excellence, dessen Schauspielkunst für Nonkonformismus steht. Seine unzufriedenen Männer kämpfen für ihre individuelle Freiheit, sind gegen menschenverachtende Obrigkeiten und stehen auf der wilden Seite des Lebens. Paul Newman hat seinen festen Platz in der Geschichte des Films.

Extra:

Biografie des Schauspielers









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