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BORDERTOWN



USA 2007

 
Drama um eine reale Mordserie an mexikanischen Arbeiterinnen Anfang der 1990er Jahre in der Grenzstadt Ciudad Juárez: Eine ehrgeizige US-Journalistin gerät bei der Recherche nach den Tätern selbst in Gefahr.
Pressespiegel
Stefanie Bolzen erklärt die Hintergründe und realen Begebenheiten, die für den Film Pate gestanden haben.
22. Februar 2007 | 

Peter Dausend fragt sich, was schief gelaufen ist bei dem Film. Es "ist schlichtweg, dass Regisseur und Drehbuchautor auf ihre im Kern spannende, ja sogar wichtige Geschichte, so viel Hollywood-Pampe draufgekleckert haben, dass darunter jedes echte Gefühl, jede wahre Figur verloren geht."
16. Februar 2007 | 

BORDERTOWN hätte ein aufklärerischer Film werden können, behauptet Jens Balzer. "Mindestens ebenso wichtig wie das Leid der Opfer in Juarez nimmt der Film die Selbstinszenierung seiner Hauptdarstellerin - als völkerverbindende Sexbombe und große Latina-Schwester, die keine Mühe scheut, wenn es darum geht, der weiten Welt vom Leid ihrer Heimat zu künden. In seiner filmischen und schauspielerischen Unbedarftheit ist BORDERTOWN über weite Strecken tatsächlich ziemlich lustig, aber anderseits natürlich auch ziemlich eklig: Über die Leichen der mexikanischen Mädchen hinweg versucht Lopez hier ja nichts anderes als ihre Einführung als Star im mittelamerikanischen Markt."
16. Februar 2007 | 

Markus Maltz entdeckte Standards des Zombiefilms. "Um seine Botschaft ans Publikum zu bringen, ist der Film in der Wahl seiner Mittel nicht eben zimperlich. Seine stärksten Bilder findet Nava, wenn er die Genregrenzen des Politthrillers für kurze Momente außer Kraft setzt und Anleihen an der Ikonografie des Horrorkinos nimmt."
16. Februar 2007 | 

Constanze von Bullion kritisiert, dass die Mütter der Ermordeteten, die mit nach Berlin gereist sind, nur Staffage für einen Film sind.
16. Februar 2007 | 

BORDERTOWN versteht sich als Pamphlet und will auch gar nichts anderes sein, stellt Jan Schulz-Ojala fest. Natürlich ist vieles Holzschnitt und Bullshit, "manches allerdings deutet darauf hin, dass die Rechnung nach keiner Seite aufgeht, jedenfalls für den Film selber."
16. Februar 2007 | 

Das übliche Hollywood-Programm hat Elmar Krekeler wahrgenommen. "Wem bis dahin noch nicht die Galle aus den Augen getreten ist, der darf am Ende noch einen Song hören, dass die so arg betroffene Latinokönigin mit ihrem Gatten Marc Anthony extra für den Abspann geschrieben hat. Natürlich geht das ganze gut aus (nur nicht für Antonio Banderas). Eva und Lauren retten sich. Und es ändert sich nichts. Die Mörder morden weiter. Und wir wissen wieder, dass wir die Welt unbedingt besser machen müssen. Damit uns in Zukunft derart schlechte Filme erspart bleiben."
16. Februar 2007 | 

Als Tiefpunkt bezeichnet Verena Lueken den Film: "Man könnte meinen, diese Geschichte erzähle sich von selbst, aber abgesehen von vor allem in der ersten halben Stunde starken atmosphärischen Aufnahmen vom nächtlichen Chaos und seinen Geräuschen ist der Film ein einziges Desaster. Jennifer Lopez postiert ihre Kurven gern im Gegenlicht vor einem Aquarium, ihr mexikanischer Kollege und Ex-Liebhaber in Gestalt von Antonio Banderas muss eine alberne Ponyfrisur tragen und ansonsten vor allem besorgt sein, und das Opfer, das seinen Mördern noch einmal entkam und sie zu den Tätern führen soll, hat zwischen Angstträumen genügend Zeit, von der Schönheit des heimatlichen Landlebens zu schwärmen."
16. Februar 2007 | 

Andreas Conrad war bei der Premiere. Jennifer Lopez hat den "Artists for Amnesty Award" erhalten.
15. Februar 2007 | 

Für Daniel Sander wirken extrem engagierte Filme allzu leicht albern. "Als pure Mörderjagd ist BORDERTOWN nicht mal unspannend. Doch eine stetig sprudelnde Quelle abgedroschener Klischees nährt Plot und Dialoge, so dass der Sympathie-Bonus bald aufgebraucht ist und jeder neue, inspirierend gemeinte Monolog von Lopez noch ein bisschen alberner wirkt als der vorige. Zwischendurch gibt es noch einen vollkommen absurden Gast-Auftritt vom kolumbianischen Popstar Juanes, so peinlich und stümperhaft in Szene gesetzt, dass es fast schon wehtut, während der Szene die Augen offen zu lassen."
15. Februar 2007 | 

Datenblatt des Films.
07. Februar 2007 | 

Datenblatt des Films.
06. Februar 2007 | 















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