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Karl-Otto Alberty

Karl-Otto Alberty
* 13. November 1933
Berlin
Deutschland

KARL-OTTO ALBERTY • Biographie Seite 1/1

Karl-Otto Alberty zählt zu den vielen Schauspielern, die in der zweiten Reihe neben oder hinter den großen Stars stehen. Als einer der wenigen deutschen Schauspieler spielt er viel im Ausland, hat ein internationale Karriere. Allerdings kann er dem Klischee des bösen, blonden Nazi nicht entkommen.

Karl-Otto Alberty wird 13. November 1933 in Berlin geboren. Nach seiner Schulausbildung beginnt er eine Lehre in der Modegeschäft. Aber begeistern kann er sich nicht wirklich für die Branche. Nebenbei geht er in Berlin in die Boxstudios und steht zeitweise als Amateurboxer in den Ringen. Eine Verbindung zwischen Mode und Schlagfertigkeit sieht er in der Schauspielerei. 1959 im Alter von 26 Jahren debütiert er auf der Bühne des Stadttheaters in Konstanz.

Bald steht der Schauspieler in seiner Geburtstadt Berlin/West auf der Bühne. Hier beginnt er auch für den Film zu arbeiten. Sein erster Film wird UND SO WAS NENNT SICH LEBEN (1960) unter der Regie von Géza von Radványi, in dem er eine Nebenrolle spielt. In der Folge dreht der Schauspieler mindestens 2 Filme pro Jahr, ab 1962 tritt er vorwiegend in internationalen Produktionen auf. Nie wird er allerdings in Hauptrollen besetzt, immer bleibt sein Gesicht in der zweiten Reihe.

Er wird ein gern besetzter Schauspieler in Soldaten- und Kriegsfilmen. Seine kompakter Körperbau, sein blondes Haar sowie die durch sein früheres Boxen deutlich sichtbare gebrochene Nase bieten für ihn ein gängiges Rollen-Klischee: er gibt häufig den bösen deutschen Nazi, gewaltätig, brutal und ekelhaft. Er spielt zum Beispiel den Offizier Steinach im Ausbruch-Drama GESPRENGTE KETTEN (1963) an der Seite von Steve McQueen und vielen anderen amerikanischen und englischen Stars. In DAS WAR DIE ARDENNENSCHLACHT (1965) verkörpert er Major von Diepel an der Seite von Henry Fonda. Später dann gibt er einen Offizier der Wehrmacht in dem Drama DIE VERDAMMTEN (1969) von Luchino Visconti. Diesem Klischee kann der Schauspieler nicht entkommen, obwohl er auch zum Inventar der Italo-Western an der Seite von Bud Spencer, zum Beispiel in PLATTFUS AM NIL (1979) gehört.

Neben seinen Arbeiten für die große Leinwand hat Karl-Otto Alberty immer auch für das Fernsehen gearbeitet. Er tritt in TV-Serien wie "Der Kommissar" oder "Die gelbe Karawane" auf. Seine bisher letzte Arbeit ist die Mitwirkung bei der US-TV-Serie "Feuersturm und Asche" (1988), die auch 1995 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird.

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Autorin
Ines Walk

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