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Richard Häussler

Richard Häussler
Darsteller

* 26. Oktober 1908
München
Deutschland
† 28. September 1964
München
Deutschland
andere Namen Richard Häußler

RICHARD HÄUSSLER • Biographie Seite 1/1

Die Arbeit des Schauspielers und Regisseurs Richard Häussler ist eng mit seiner Heimatstadt München verbunden. Er steht nicht nur dort auf der Bühne, sondern bearbeitet bayrische Geschichte auch in seinen Heimatfilmen, wenn auch verklärt und populär dem Zeitgeist der 50er Jahre gemäß aufbereit.

Richard Häussler wird am 26. Oktober 1908 in München geboren. Über seine Herkunft ist derzeit nichts weiter bekannt.

Nach seiner Schulausbildung nimmt er Schauspielunterricht in seiner Heimatstadt. Mit 18 Jahren erhält er sein erstes Engagement an den Kammerspielen in Nürnberg. Bei weiteren Engagements in Hamburg, Stettin und Berlin am Deutschen Theater bei Max Reinhardt kann er sein Repertoire erweitern. Er spielt den jugendlichen Held, später erhält er auch ASufgaben im Charakterfach. Anfang der 30er Jahre kehrt Richard Häussler nach München zurück. Er steht am dortigen Schauspielhaus auf der Bühne. Zeit seines Lebens wird er auf der Bühne stehen, bevorzugt in München und Berlin.

Mitte der 30er Jahre beginnt der Schauspieler auch für den Film zu arbeiten. Eine seiner ersten Rollen erhält er in den Streifen DIE GROßE UND DIE KLEINE WELT (1936) in der Regie von Johannes Riemann. In der Folge spielt er in zahlreichen Heimatfilmen und gibt bevorzugt deren klassische Figuren, zum Förster und Landwirte. Er spielt in Kriminal- genauso wie in Kostümstreifen, ebenso in Propagandafilmen. Nie erhält der Schauspieler größere Rollen, er gehört zu der großen Schar von Nebendarstellern.

Nach dem II. Weltkrieg bleibt Richard Häußler in seiner Heimatstadt. Er spielt wieder verstärkt für den Film. Die Rollen ähnlich sich. In bayrischen Heimatfilmen und Gesellschaftsdramen gibt er nun den Gentlemen, er spielt Anwälte, auch kleine Gangster. In diversen Edgar Wallace-Filmen spielt er den Bösewicht, z. B. den Joe Legge in ZIMMER 13 (1964).

1951 legt der Künstler seinen ersten eigenen Film vor: DIE MARTINSKLAUSE (1951) über das Christentum und die Wiedergewinnung des Berchtesgadener Landes im 12. Jahrhundert. In den nächsten 6 Jahren dreht er jedes Jahr einen Film. Wiederholt erzählt der Regisseur und Schauspieler verklärt und volkstümlich bayrische Geschichte, so auch in seinem nächsten Film DIE SCHÖNE TOLZERIN (1951), in dem er auch als Schauspieler arbeitet.

Richard Häussler stirbt am 28. September 1964 in München. Der letzte Film, an dem er beteiligt ist - DIE GEJAGTEN DER SIERRA NEVADA (1965) - wird erst nach seinem Tod aufgeführt.

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