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Frank Beyer

Frank Beyer
Regie, Regie-Assistenz, Drehbuch, Szenarium, Mitarbeit, Darsteller

* 26. Mai 1932
Nobitz (Thüringen)
Deutschland
† 01. Oktober 2006
Berlin
Deutschland

FRANK BEYER • Biographie Seite 1/1

Frank Beyer ist einer der wichtigsten DEFA-Regisseure. Seine Filme sind humanistische Botschaften, die auch heute noch Bestand haben. An seinem Lebenslauf spiegeln sich zudem die kulturpolitischen Kämpfe der Zeit: Sein Arbeiterfilm SPUR DER STEINE (1965) verschwindet über 20 Jahre in den Tresoren, die berufliche Karriere des Regisseurs wird durch das 11. Plenum des Zentralkomitees der SED jäh unterbrochen. Aber er arbeitet weiter, für das Theater und das Fernsehen. Mit JAKOB DER LÜGNER (1974) kann er einen seiner größten Erfolge verbuchen: Es ist der einzige DDR-Film, der je eine Oscar-Nominierung erhielt.

Frank Beyer wird am 26. März 1932 in Nobitz (Thüringen) als Frank Paul Beyer geboren. Sein Vater Paul Beyer ist kaufmännischer Angestellter, seine Mutter Charlotte Beyer Verkäuferin. Zur Familie gehört noch der Bruder Hermann Beyer (geb. 1943), der später erfolgreich als Schauspieler arbeiten wird. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Januar 1933 verliert Paul Beyer als bekennender Sozialdemokrat seinen Arbeitsplatz, ist mehrere Jahre arbeitslos. 1942 wird er eingezogen und fällt ein Jahr später an der Ostfront.

Ab 1938 besucht Frank Beyer die Grundschule seines Heimatortes, später das Realgymnasium Ernestinum in Altenburg. In Folge des Zweiten Weltkrieges muss er die Ausbildung 1945 abbrechen. Im Herbst 1946 führt er sie an der Oberschule in Altenburg weiter. Neben dem Unterricht steht er in der Laienspielgruppe der Antifa-Jugend erstmals auf der Bühne. Er tritt der Freien Deutschen Jugend (FDJ) bei, später der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Nach dem Abitur, welches er 1950 absolviert, will er an der Universität Leipzig Geschichte studieren. Auf Wunsch der Partei bleibt er aber in Altenburg und arbeitet dort als Kreissekretär des Kulturbundes, nebenbei lässt er sich an der Volkshochschule zum Schmalfilmvorführer ausbilden. In dieser Zeit interessiert er sich stark für das Theater, veröffentlicht erste Theaterkritiken in der Altenburger Stadtzeitung. Seine Leidenschaft macht er zum Beruf: Am Vereinigten Kreistheater Crimmitschau/Glauchau wird er als Regieassistent und Dramaturg beschäftigt.

1952 beginnt Frank Beyer ein Studium der Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Kurz nach Studienbeginn wird er an der Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Musischen Künste (FAMU) in Prag delegiert. Dort studiert er unter anderem gemeinsam mit seinen späteren Kollegen Konrad Petzold und Ralf Kirsten im Fachbereich Regie. 1954 lernt er durch ein Praktikum den Betrieb der DEFA kennen, ist bei den Dreharbeiten zum Ernst Thälmann-Film unter der Regie von Kurt Maetzig dabei. Später wird er ein weiteres Praktikum bei der Opernadaption ZAR UND ZIMMERMANN (1956) von Hans Müller absolvieren. Mit einer Sondererlaubnis der Hochschule studiert er im 4. Studienjahr extern, da er als Regie-Assistent bei Kurt Maetzig an dem zweiteiligen Kinofilm SCHLÖSSER UND KATEN (1957) tätig ist. Als Abschlußfilm an der FAMU legt er den Anti-Kriegsfilm ZWEI MÜTTER (1957) vor. Nach dem Drehbuch von Leonie Ossowski erzählt er die Geschichte zweier Mütter, einer Französin und einer Deutschen, die um ihr Kind kämpfen. Der kleine Film spielt in Westdeutschland, ist frei von antiwestlichen Klischees und wird ein Publikumserfolg.

In der Folge ist Frank Beyer freischaffend für die DEFA tätig. Eine Festanstellung als Regie-Assistent hat er abgelehnt, weil er nicht frei entscheiden darf, bei wem er als Assistent tätig sein will. Da sich eine weitere Regie nicht sofort anbietet, dreht Frank Beyer für die satirische Reihe "Das Stacheltier" zwei Kurzfilme gegen die Wiederaufrüstung in Westdeutschland. Sein zweiter Spielfilm EINE ALTE LIEBE (1959) nach einer Geschichte von Werner Reinowski, der die Kollektivierung der Landwirtschaft thematisiert, kann an den Erfolg seines Erstlings nicht anknüpfen. Mit seinem dritten Spielfilm wird der Name Frank Beyer allerdings national und international bekannt. Der antifaschistische Film FÜNF PATRONENHÜLSEN (1960) erzählt die Geschichte von Mitgliedern einer Internationalen Brigade im Spanischen Bürgerkrieg, die bis zur letzten Patrone den Rückzug ihres Bataillons decken. Der bildstarke und poetisch inszenierte Film wird durch ein brillantes Ensemble, unter anderem Erwin Geschonneck, Ulrich Thein, Armin Mueller-Stahl und Manfred Krug, unterstützt.

Auch in seinen nächsten Werken beschäftigt sich Frank Beyer mit seinem wichtigstem Thema, dem Antifaschismus. Mit dem Drehbuchautor Walter Gorrish, der bereits bei FÜNF PATRONENHÜLSEN (1960) die Vorlage liefert, arbeitet er auch bei dem Film KÖNIGSKINDER (1962) zusammen. Erzählt wird die Geschichte dreier Freunde. Der Antifaschist Michael begehrt mit seiner Freundin Magdalena gegen die Nazis auf, sein Freund Jürgen wird Mitglied der SA. Als Michael im Strafbataillon an der Ostfront in Lebensgefahr gerät, rettet Jürgen ihn. Gemeinsam finden sie sich bei der Roten Armee wieder. Als Darsteller fungieren Annekathrin Bürger, Ulrich Thein und Armin Mueller-Stahl. Das experimentelle Werk glänzt durch seine visuelle und dramaturgische Struktur: Rückblenden verbinden unterschiedliche Zeitebenen, extrem gesetzte Bildausschnitte bringen die Gefühle der Protagonisten auf den Punkt. Danach entsteht nach dem gleichnamigen Roman von Bruno Apitz der Film NACKT UNTER WÖLFEN (1963), der die Geschichte eines kleinen jüdisch-polnischen Jungen erzählt, der im Konzentrationslager Buchenwald von Lagerinsassen beschützt wird und mit ihnen die Befreiung des Lagers erlebt. Der Film gilt heute als Klassiker der antifaschistischen Tradition der DEFA. Komisch setzt sich der Regisseur in KARBID UND SAUERAMPFER (1963) mit jüngster deutscher Geschichte auseinander. Hier ist es der gewitzte Proletarier Kalle Blücher, Rohköstler und Nichtraucher in einem, der eine einprägsame Melodie bei seiner Wanderung durch Deutschland vor sich hin pfeift, um sieben Fässer Karbid zu besorgen, damit die Dresdner Zigarettenfabrik aufgebaut werden kann. Als eine Art Schwejk trotz er rechts und links der Elbe den Gefahren der Zeit. Erwin Geschonneck feiert mit dieser Figur einen seiner größten Erfolge. Eigentlich sollte die Rolle ein jüngerer Darsteller spielen, aber gegen den Widerstand Albert Wilkenings setzt der Regisseur sich durch.

Mit SPUR DER STEINE (1965) wagt sich Frank Beyer an einen Gegenwartsstoff. Nach dem gleichnamigen Roman von Eric Neutsch schildert er das Aufeinandertreffen des neuen Parteisekretärs einer Großbaustelle mit einem respektlosen Brigadier sowie einer jungen Ingenieurin. Wenige Tage nach der Premiere in Berlin wird der Film aus dem Programm genommen. Als Grund wird die negative Besucherwertung angegeben, aber bei den Vorführungen sind bestellte Randalierer erschienen. Dabei hat der Film bereits positive Resonanz bei den Arbeiterfestspielen in Potsdam erfahren, wird zum Filmfestival Karlovy Vary eingeladen. Nach dem 11. Plenum des Zentralkomitees der SED, in dessen Folge die halbe Jahresproduktion 1965 verboten oder eingestellt wird, kritisieren die politischen Verantwortlichen das anarchistische Verhalten des Brigadiers (Manfred Krug) bzw. das moralische Fehlverhalten des Parteisekretärs (Eberhard Esche). Die Wiederaufführung findet im Oktober 1989 statt, die öffentliche Neu-Premiere läuft am 23. November 1989 im Kino International. Aber die persönlichen Konsequenzen für Frank Beyer sind enorm: Er muss aus parteidisziplinarischen Gründen das DEFA-Studio verlassen. Zur "Rehabilitation" soll er am Theater in der Provinz arbeiten. Von 1967 bis 1969 ist er am Staatsschauspiel Dresden beschäftigt, inszeniert dort unter anderem William Shakespeare, Friedrich Schiller und Sean O'Casey. Als Gast arbeitet er auch am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz/Zittau sowie am Maxim Gorki Theater Berlin.

Aber beim Fernsehen der DDR darf Frank Beyer arbeiten. Er dreht unter anderem 1968 "Der Geizige" von Molière. Außerdem entsteht das fünfteilige Dokumentarfernsehspiel ROTTENKNECHTE (1971), in dem der Regisseur auf die letzten Tage der deutschen Marine im Frühling 1945 blickt. Erstmals wird sich öffentlich dem passiv leidenden Menschen im Nationalsozialismus zugewendet. Den Bestseller von Eberhard Panitz verfilmt er in dem unterhaltsamen Vierteiler DIE SIEBEN AFFÄREN DER DONA JUANITA (1973) mit Renate Blume in der Hauptrolle. Sie spielt eine junge Architektin, deren Liebes- und Privatleben ins Blickfeld rückt. Der Film erregt große Publikumsresonanz, im ganzen Land wird über Ehe, sozialistische Moral und partnerschaftliches Zusammenleben diskutiert.

Die Jurek Becker-Adaption JAKOB DER LÜGNER (1974) wird eine Koproduktion zwischen dem Fernsehen der DDR und der DEFA. Der Jude Jakob Heym (gespielt vom tschechischen Darsteller Vlastimil Brodsky) lebt 1944 in einem Ghetto und hört durch Zufall im Radio eine Meldung über den Vormarsch der Roten Armee. Er möchte die Nachricht an seine Leidensgefährten weitergeben, um ihnen Hoffnung zu machen, hat aber Angst, man würde ihn wegen seiner "Verbindung" zur Gestapo für einen Spitzel halten. So greift er zu einer Lüge, gibt vor, ein Radio versteckt zu haben. Der Film, der besonders durch seine Inszenierung von Wirklichkeit und Traumwelt besticht, wird der national wie international erfolgreichste des Regisseurs: Bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin 1975 wird er mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet sowie 1977 Jahr für einen Oscar als Bester nicht-englischsprachiger Film nominiert.

In der Beziehungskomödie DAS VERSTECK (1977) mit Jutta Hoffmann und Manfred Krug in den Hauptrollen, die wieder in Zusammenarbeit mit dem Autor Jurek Becker entsteht, schildert er die Versuche einen jungen Mannes, seine geschiedene Frau zurück zu gewinnen. Kurz vor Ende der Dreharbeiten bürgern DDR-Behörden den Sänger Wolf Biermann aus. Regisseur, Drehbuchautor und die beiden Hauptdarsteller unterschreiben eine Protestpetition. Frank Beyer erhält, als er sich weigert, seine Unterschrift zu revidieren, eine strenge Rüge in einem Parteiverfahren und kann in der Folge seinen Beruf bei der DEFA nicht mehr ausüben. Der Film kommt, da der Hauptdarsteller Manfred Krug einen Ausreiseantrag gestellt hat, nicht in die Kinos. Mit dem Fernsehfilm GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT (1978), der eine Ehekrise mit Jutta Hoffmann und Armin Mueller-Stahl in den Hauptrollen thematisiert, verschärft sich die Situation. Bei den kulturpolitisch Verantwortlichen stößt der Film auf massive Kritik, zu deutlich ist die Gesellschaftskritik des Regisseurs angelegt. Frank Beyer erhält auch vom Fernsehen keine Aufträge mehr, wird im April 1980 aus der SED ausgeschlossen.

1980 erhält der Künstler eine "Arbeitserlaubnis" für das westliche Ausland. Für die ARD entsteht der Fernsehfilm DER KÖNIG UND SEIN NARR (1981), der auf das Leben des Akademiepräsidenten Jacob Paul von Gundling und seine Beziehung zur Macht, speziell zum Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. blickt. Im gleichen Jahr entsteht die ARD-Produktion DIE ZWEITE HAUT (1981) mit Angelica Domröse und Hilmar Thate in den Hauptrollen.

Die Hermann Kant-Verfilmung DER AUFENTHALT (1982) ist wieder eine DEFA-Produktion. Der junge deutsche Kriegsgefangene Mark Niebuhr (Sylvester Groth) kommt mit einem Transport im Oktober 1945 auf dem Warschauer Güterbahnhof an. Eine Polin glaubt, in ihm einen SS-Mann wieder zu erkennen, der ihre Tochter ermordet hat. Im Gefängnis bei den deutschen Gefangenen herrschen die alte Hierarchie und der alte faschistische Geist. Der Film provoziert eine politische Diskussion auf polnischer Seite, die sich nicht richtig dargestellt sieht: Auf deren Intervention wird er vom Internationalen Wettbewerb der Berlinale 1983 zurückgezogen. Danach wendet sich der Regisseur der Gegenwart zu, dreht mit BOCKSHORN (1983) ein Roadmovie in den USA und auf Kuba. Der Film um die zwei Halbwüchsigen Sauly und Mick, die durch die USA trampen, findet in der DDR kaum Publikum.

Mehrere Jahre arbeitet Frank Beyer an Stoffen in Ost wie West, die nicht realisiert werden können. Zwischenzeitlicht ist er als Regisseur am Leipziger Kabarett "Pfeffermühle" tätig. Erst mit dem Autor Wolfgang Kohlhaase entsteht ein Drehbuch, das auch verfilmt wird: Die erste Koproduktion zwischen West und Ost. In der Gaunerkomödie DER BRUCH (1989) greifen sie auf einen Berliner Stoff zurück, erzählen von einem authentischen Fall aus der frühen Nachkriegszeit. Der Film erzählt viele Wahrheiten über die damaligen existentiellen Nöte, ist dabei überaus komisch mit dem Gaunertrio Götz George, Otto Sander und Rolf Hoppe in Hauptrollen grandios besetzt. In der DDR wird der Film ein Publikumserfolg, im westlichen Teil des Landes enttäuscht er an den Kinokassen.

Nach dem Zusammenbruch der DDR hat Frank Beyer keine Schwierigkeiten, seine künstlerische Arbeit fortzusetzen. Mit dem zweiteiligen Fernsehfilm ENDE DER UNSCHULD (1991) entsteht ein Film über die Beteiligung deutscher Physiker an der Entwicklung der Atombombe. Mit DER VERDACHT (1991) dreht Frank Beyer seinen letzten Kino- und zugleich DEFA-Film. Er erzählt eine Liebesgeschichte in der DDR Mitte der 1970er Jahre, die sich den Einflüssen eines Vaters, der SED-Funktionär ist, erwehren muss. Der Film findet kein Interesse an den Kinokassen.

Danach arbeitet Frank Beyer nur noch für das Fernsehen. Mit Senta Berger und Raimar J. Baur entsteht die WDR-Ehekomödie SIE UND ER (1992). Die Satire DAS GROSSE FEST (1992) thematisiert die Wiedervereinigung. DAS LETZTE U-BOOT (1993) ist eine große internationale Koproduktion. Ein U-Boot der deutschen Marine transportiert geheime Rüstungsgütern und deutsche sowie japanische Militärs von Europa nach Japan. Dabei werden sie von der deutschen Kapitulation überrascht. Nach einer Erzählung von Jurek Becker entsteht WENN ALLE DEUTSCHEN SCHLAFEN (1995), die Geschichte jüdischer Kinder, die aus einem Internierungslager entkommen können, aber trotzdem nach Auschwitz transportiert werden. Einen Publikumserfolg dreht er mit der Verfilmung des Erich Loest-Romans DIE NICOLAIKIRCHE (1995), die die gesellschaftlichen Veränderungen im November 1989 am Beispiel einer Leipziger Familie schildert. Auch mit der Neuverfilmung der Carl Zuckmayer-Geschichte DER HAUPTMANN VON KÖPENICK (1997) mit Harald Juhnke in der Titelrolle erntet der Regisseur gemeinsam mit seinem Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase großen Erfolg. Mit ABGEHAUEN (1998) entsteht nach der Autobiographie von Manfred Krug und den Erlebnissen der Beteiligten ein im dokumentarischen Stil inszenierter Spielfilm über die Ereignisse um die Biermann-Ausbürgerung. Bei JAHRESTAGE (2000), an dem der Regisseur bis zur Drehreife arbeitet, wird er von den Produzenten nach Zerwürfnissen kurz vor den Dreharbeiten durch die Regisseurin Margarethe von Trotta ersetzt.

Frank Beyer arbeitet seit seinen Anfängen bei der DEFA mit einem relativ festen Mitarbeiter-Stab zusammen. Der Kameramann Günter Marczinkowski prägt bis in die 1980er Jahre hinein den optischen Stil seiner Filme, der Szenenbildner Alfred Hirschmeier sowie der Komponist Günther Fischer wirken an vielen seiner Filme mit. Mit Drehbuchautoren geht er eine enge künstlerische Beziehung ein, unter anderem arbeitet er mehrfach mit Walter Gorrish, Jurek Becker, Klaus Poche sowie Ulrich Plenzdorf zusammen.

1956 heiratet Frank Beyer eine Maskenbildnerin, die er am Theater in Altenburg kennen lernt. Ihre gemeinsame Tochter Elke ist bereits im März 1955 geboren. Die Ehe wird 1965 geschieden. Im Januar 1969 heiratet er die Schauspielerin Renate Blume (geb. 1944), ihr gemeinsamer Sohn Alexander wird im Juni 1969 geboren. Die Ehe zwischen beiden scheitert und wird im Frühjahr 1975 geschieden. Sein Sohn Alexander wird später vom zweiten Ehemann seiner Mutter, dem US-Sänger und Schauspieler Dean Reed (geb. 1938) adoptiert und ist unter dem Namen Alexander Reed als Schauspieler tätig. Zum dritten Mail steht Frank Beyer 1985 mit der Fernsehansagerin Monika Unferferth vor dem Altar, mit der er vorher bereits mehrere Jahre zusammengelebt hat. Auch diese Ehe wird geschieden. Bis zu seinem Tod lebt der Regisseur mit Karin Kiwus zusammen, Lyrikerin und Mitarbeiterin an der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg. Sie wohnen in Berlin.

Frank Beyer stirbt am 01. Oktober 2006 nach langer Krankheit in Berlin.

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