| Regie, Drehbuch, Kamera, Kamera-Assistenz, Darsteller, Produzent, Produktionsleitung |
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| * 16. Januar 1890 Königsdorf (Böhmen) Deutschland (heute Tschechische Republik) |
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| † 03. Mai 1969 Santa Monica (Kalifornien) USA |
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| andere Namen | Karl W. Freund |
Karl Freund ist Mitte der 20er Jahre einer der bedeutendsten deutschen Kameramann. Er gilt als der Erfinder der "entfesselten" Kamera. In dem Film DER LETZTE MANN (1924) ist die Kamera nicht mehr ans Stativ und deren relativ starre Bewegungen gebunden; erstmals ist sie auch frei von der Handkurbel, die durch eine motorgetriebene Schwungscheibe ersetzt wird. Karl Freund trägt sie um seinen Körper geschnallt, läßt sie an Schienen entlanggleiten oder von Kränen bewegen. Die Kamera wird zum eigentlichen Star des Films. Mit der "entfesselten" Kamera verläßt das neue Medium den festen Boden und beginnt sich mit Bildern in Unter- und Aufsichten zu füllen.