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Peter Voß

Peter Voß
Gesang, Darsteller

* 29. Juni 1891
Fiefhusen (Schleswig-Holstein)
Deutschland
† 09. Januar 1979
Kiel
Deutschland
andere Namen Peter Voss

PETER VOß • Biographie Seite 1/1

Der Schauspieler Peter Voß schafft es nie ganz nach oben beim deutschen Film. Seine darstellerische Karriere beim Film beginnt Mitte der 20er Jahre in Berlin. Anfangs ist er in Rollen des jugendlichen Helden und Liebhabers zu sehen, später gibt er Offiziere und Soldaten in größeren Nebenrollen.

Peter Voß wird am 29. Juni 1891 in Fiefhusen (Schleswig-Holstein) geboren. Über seinen familiären Hintergrund ist derzeit nichts bekannt. Er besucht eine Privatschule und soll nach Wunsch seines Vaters eine kaufännische Lehre absolvieren. Er arbeitet auch nach seiner Ausbildung kurzzeitig als Kaufmann, will aber schon immer zur Bühne.

Nach dem Ausbruch des I. Weltkriegs wird er bereits 1914 eingezogen. Er absolviert seinen Kriegsdienst vier Jahre lang. Nach seiner Rückkehr nimmt er Schauspielunterricht in Kiel. 1920 erhält er sein erstes Engagement am Kieler Stadttheater. Danach geht er auf Wanderschaft, spielt am Stadttheater in Basel, bei den Vereinigten Theater in Bochum und Duisburg. Mitte der 20er Jahre ist er in Berlin angekommen und erhält ein Engagement an der Volksbühne. Später spielt er an den Saltenburg-Bühnen in Berlin.

Mit seiner Ankunft in Berlin beginnt auch die Filmarbeit des Schauspielers. Er debütiert vor der Kamera in LIEBE UND TROMPETENBLASEN (1925) unter der Regie von Richard Eichberg. Bis zum Ende der Stummfilmzeit ist er an acht Filmen beteiligt, in denen er meist Nebenrollen spielt.

Der Tonfilm bringt dem Schauspieler keine Probleme. Peter Voß kann sich allerdings nie wirklich als Star etablieren, er übernimmt größere Nebenrollen an der Seite von Hans Albers, mit dem er 1939/1940 gleich dreimal vor der Kamera zu sehen ist. In etwa 25 Filmen spielt Peter Voß bis 1943 mit. Er arbeitet unter anderem unter der Regie Frank Wisbar in FÄHRMANN MARIA (1936), spielt aber auch in Kriegsfilmen wie ACHTUNG! FEIND HÖRT MIT! (1940) und KAMPFGESCHWADER LÜTZOW (1941). Nach seinem Film LACHE BAJAZZO (1943) wird der Schauspieler als Soldat eingezogen. Er erlebt das Ende des Krieges in Gefangenschaft.

In den 50er Jahren ist der Schauspieler vornehmlich auf der Theaterbühne aktiv. Noch dreimal steht er vor der Kamera in westdeutschen Produktionen. Er gibt honore Persönlichkeiten, Gutsherren und Kapitäne.

Peter Voß stirbt am 09. Januar 1979 in Stampe bei Kiel.

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Autorin: Ines Walk
Stand: März 2007

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