Pressespiegel zum Thema Film & Kino

Pressespiegel vom Samstag, den 20. März 2010 

Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis werden kommentiert, besonders dass der großer Favorit DAS WEISSE BAND (film-zeit Trailer: DAS WEISSE BAND) von Michael Haneke ist.

Der Deutsche Filmpreis hat sowas Verlässliches, auch im Wandel, meint Peter Uehling (BLZ). Kurz und witzig fand Jan Schulz-Ojala (TSP) die Präsentation mit Iris Berben und Bruno Ganz. Auch wenn es mit dem Oscar nicht geklappt hat, kann sich Regisseur Michael Haneke freuen, meint die WELT.

Die ZEIT berichtet; ebenso wie der STANDARD und die PRESSE.

 

Als Modedesigner machte Tom Ford Milliarden. Dann fing er an zu trinken. Nun wird er als Filmemacher gefeiert. Johannes Bonke und Sven Schumann (SZ) haben mit ihm über seinen Film A SINGLE MAN (film-zeit Trailer: A SINGLE MAN) gesprochen.

 

Der Fluch des Oscars beschäfitgt Rita Neubauer (TSP). Sandra Bullocks Ehe ist kaputt – nur zwei von 13 Preisträgerinnen sind noch mit ihrem Mann zusammen.

 

Schwierigkeiten sind dafür da, überwunden zu werden, findet Werner Schroeter. Weder Geldmangel noch Krebs hindern den Regisseur an seiner Kunst. Ein Gespräch mit dem Filmemacher führt Irene Bazinger (BLZ). Daniel Kothenschulte (FR) gratuliert Elfi Mikesch und Werner Schroeter und zum Murnau-Preis.

 

Hannah Schygulla war das Geschöpf des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder. Nach dessen Tod 1982 ging sie ihren eigenen Weg. Jetzt hat sie einen Film über die kubanische Schauspielerin Alicia Bustamante gedreht. Alexander Sury (TZ) hat mir ihr gesprochen.

 

Lukas Foerster (CARGO) hat auf der Diagonale fragwürdige Helden ausgemacht. Dominik Kamalzadeh (STANDARD) sah österreichische Filme, die sich an internationalen Formaten orientieren. FILMSPRUNG schaut ebenfalls auf das Festival.

 

Nicht größer, aufregender oder wilder als das Leben: Kevin Costner war mit Boogierock im Berliner Tempodrom zu sehen. Markus Schneider (BLZ) und H.P. Daniels (TSP) waren dabei.

 

Schüler drehen in Berlin mit dem Regisseur Torsten Löhn den Dokumentarfilm GLEIMTUNNEL. Philipp Göll (TAZ) berichtet.

 

DVD-Tipp: Vier frühe Werke des Kino-Extremisten Nagisa Oshima liegen jetzt in der Reihe "Japanische Meisterregisseure" als DVD vor. Anke Leweke (ZEIT) empfiehlt sie.

 

WEB-Funde: BUTTKICKINGBABES bespricht Echelon Conspiracy. Die Phallokraten im 21. Jahrhundert beschäftigen Stefan Höltgen (F.LM).

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

WÜSTENBLUME - Bester Film

Seine glaubwürdigen Momente hat Wüstenblume vor allem in Somalia, gedreht wurden sie in Djibouti. Die afrikanischen Darsteller erscheinen nicht wie Charaktere aus bereits bekannten Filmen. Ihre eingestreuten Szenen wirken so ungekünstelt wie Diries Anliegen, auf das zum Ende noch eine Texttafel hinweist: Weltweit werden täglich etwa 6000 Mädchen genitalverstümmelt.
Sonja M. Schultz. critic.de, 25.08.2009

Pressespiegel vom Freitag, den 19. März 2010 

Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis sind bekanntgegeben worden. Großer Favorit ist DAS WEISSE BAND (film-zeit Trailer: DAS WEISSE BAND) von Michael Haneke, ebenfalls mit vielen Nominierungen bedacht sind DIE FREMDE (2010) (film-zeit Trailer: DIE FREMDE (2010)) und ALLE ANDEREN.
Alle Nominierten für den Deutschen Filmpreis hier.

 

Heute feiert Bruce Willis seinen 55. Geburtstag. film-zeit gratuliert.

 

Im Actionthriller GREEN ZONE (film-zeit Trailer: GREEN ZONE) spielt Matt Damon einen US-Soldaten, der hinter die Lüge von den Massenvernichtungswaffen kommt. Im Interview mit Roland Huschke (SPIEGEL) erklärt der Star, wie dabei der Kriegslärm an seinen Nerven zerrte - und er sich mit dem konservativen Amerika anlegte.

 

In Wien findet aktuell die Diagonale statt. Die PRESSE schaut auf ein Drogendrama als Alltagsgeschichte. SENNHAUSER bietet gleich mehrere Texte zu Filmen, ebenso wie FILMSPRUNG.

 

Vom Entsetzen auf dem Elternabend zur Vorlesung im Theater: Jörg Buttgereit bereitete dem Splatterfilm eine Hommage und Thomas Groh (TAZ) war dabei.

 

Rüdiger Schaper (TSP) porträtiert Herbert Fritsch, den Mann, der an der Rampe wohnt. Martin Machowecz (ZEIT) blickt auf Christian Friedel.

 

Der japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda, ein Meister existenzieller Filmmagie, schickt in AIR DOLL eine aufblasbare Sex-Gespielin unter die Menschen. Thomas Allenbach (TZ) rezensiert den Film.

 

DVD-Tipp: Wong Kar-Wai hat seine gewaltige, traurige Kampfkunst-Tragödie ASHES OF TIME: REDUX (film-zeit Trailer: ASHES OF TIME: REDUX) neu bearbeitet. Jetzt gibt es die Redux-Fassung mit neuem Soundtrack auf DVD; Christoph Schneider (TZ) empfiehlt sie.

Favoriten für den Deutschen Filmpreis 2010

ALLE ANDEREN - Bester Film

Das Necken und das Turteln, die Rollenspielchen und Scheingefechte sind mit einer solchen Vertrautheit der Darsteller miteinander in Szene gesetzt, dass man sich bald ganz dieser Beziehung überlässt. Und was Maren Ade dabei vor allem einfängt, ist jene Eigenheit der Liebe, dass sie stets ihre Gestalt verändert.
Michael Althen, FAZ, 18.06.2009

Pressespiegel vom Donnerstag, den 18. März 2010 

Er ist 79, doch aufhören will Clint Eastwood nicht. Gerade läuft sein jüngster Film INVICTUS - UNBEZWUNGEN (film-zeit Trailer: INVICTUS - UNBEZWUNGEN) in den Kinos. Sarah Elena Schwerzmann (ZEIT) erzählt er, was er an Mandela bewundert und was er von sich selbst als Leiche hält.

 

In CRAZY HEART (film-zeit Trailer: CRAZY HEART) spielt der Amerikaner Jeff Bridges einen alkoholabhängigen Countrysänger. Sarah Elena Schwerzmann (TZ) erklärt er, wie er sich auf die Rolle vorbereitet hat.

 

Matt Damon - aktuell mit GREEN ZONE (film-zeit Trailer: GREEN ZONE) in den Kinos - feiert dieses Jahr seinen 40. Geburtstag. Arg verändert hat er sich in den letzten Jahren nicht. Es scheint Schauspieler zu geben, an denen die Zeit einfach spurlos vorüber geht. Die SZ schaut mit Bildern auf das Phänomen.

 

Der Filmemacher Romuald Karmakar ist Gast der Diagonale, seine Filme werden im Filmmuseum gezeigt. Mit Bert Rebhandl (STANDARD) spricht er über deutsche Geschichte, Gewalt, Leidenschaft und Verblendung.

 

Als charmanter Filmbösewicht hat Christoph Waltz Starruhm erlangt. Als eloquenter Plauderer und Kavalier tourt er durch die TV-Shows. Thomas Vieregge (PRESSE) schaut auf den Anti-Arnie aus Austria.

 

Der große ungarische Regisseur Miklós Jancsó spricht mit Ralf Schenk (BLZ) über gute Könige, Film und Realität. Außerdem schreibt Ralf Schenk (BLZ) über Tränen in Moskau und Romy Schneider im Ruhrgebiet. Gerhard Midding (BLZ) beschäftigt sich mit dem Frühwerk des japanischen Regisseurs Nagisa Oshima. Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Silvia Hallensleben (TSP) schaut auf Glanz und Glibber.

 

Er hat das Genre gewechselt, baut aber bei seiner Show erstmal auf seinen Ruf als Filmstar: Kevin Costner gibt in Offenbach ein Konzert - und sich selbst auch noch als Frauenversteher, wie Christian Schlüter (FR) festgestellt hat.

 

Berühmte Filmschaffende wie Ken Loach oder Nick Park haben ihre Lieblingsszenen gewählt. Der TZ zeigt sie.

 

1300 Filme aus 66 Ländern sind in diesem Jahr für das Studentenfilmfestival "sehsüchte" eingereicht worden, meldet die BLZ.

 

DVD-Tipp: Thomas Klein (BLZ) schaut auf zwei junge Verlierer und einen alten Helden.

 

WEB-Funde: CRITIC bespricht REMEMBER ME (film-zeit Trailer: REMEMBER ME) und GREEN ZONE (film-zeit Trailer: GREEN ZONE). Mit dem Regisseur Paolo Virzi über seinen Film DAS GANZE LEBEN LIEGT VOR DIR (film-zeit Trailer: DAS GANZE LEBEN LIEGT VOR DIR) sprach Thomas Willmann (ARTECHOCK). FILMSPRUNG hat den Klassiker DIE BÜCHSE DER PANDORA von Georg Wilhelm Pabst gesehen. Die Lust am Rennen beschäftigt SENNHAUSER. Lukas Foerster ist für CARGO auf der Diagonale. Stefan Höltgen (F.LM) schaut auf Bücher zu Maschinenherz und Herzmaschine.

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

DIE FREMDE - Bester Film

Die Regisseurin "mischt sentimentale, pathetische und alltägliche, berlinerisch-türkische Tonlagen und beobachtet die grausame Auseinandersetzung zwischen individuellem Glück und sozialer Norm aus der Innenperspektive. Sie stellt also weniger den Wert der traditionellen Familie in Frage als vielmehr die traditionellen Werte der Familie."
Alexandra Seitz, Berliner Zeitung, 20.02.2010

Pressespiegel vom Mittwoch, den 17. März 2010 

Matt Damon schnauft im Irak-Thriller GREEN ZONE (film-zeit Trailer: GREEN ZONE) dem verlorenen Gewissen der USA hinterher. Einen hochmoralischen Film mit einem bedenklich simplen Verhältnis zur Wahrheit, sah Christian Buß (SPIEGEL). Das Actionkino soll den Bann des kommerziellen Misserfolgs brechen, der bisher alle Filme über den Irak-Krieg verfolgt, behauptet Florian Keller (TZ).

 

Sein Film ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND) ist in Europa und in den USA ein Publikumsmagnet - in New York strömen derzeit Massen ins Museum of Modern Art, um in die skurrile Welt Tim Burtons einzutauchen. Colette Schmidt (STANDARD) hat sie ebenfalls gesehen.

 

Einige Artikel zum gestrigen Geburtstag von Filmregisseur Bernardo Bertolucci werden nachgereicht. Bert Rebhandl (FAZ) blickt auf den indiskreten Charme der Agonie. Laut Gerhard Midding (WELT) ist er der letzte kommunistische Kinokaiser. Fritz Göttler (SZ) schaut ebenfalls auf den letzten Kaiser.

 

Das Krimi-Kammerspiel DER KAMERAMÖRDER eröffnete am Dienstag in Graz das Festival des österreichischen Films. Klaus Maria Brandauer erhielt den Großen Preis, wie Chrsitoph Huber (PRESSE) berichtet. SENNHAUSER und FILMSPRUNG schauen ebenfalls auf den Film und das Festival.

 

Alles andere als Samba, Glamour, Bikinis und bildstarke Favelafilme zeigt das brasilianische Filmfestival im Babylon Mitte, nämlich wie ein Wohnblock einen berühmten Regisseur die Nerven kosten kann. Marlene Giese (TAZ) war dabei.

 

Auf der Warenterminbörse in Chicago können Spekulanten bald Kapital auf den Erfolg von Filmen setzen. Rita Neubauer (TSP) berichtet.

 

Sarah Wood begab sich auf den Spuren des palästinensischen Filmarchivs: Die Zuschauer sollen merken, dass sie nicht genug sehen. Natalie Soondrum (FR) hat mit ihr gesprochen.

 

WEB-Funde: BUTTKICKINGBABES schaut auf LEGION (film-zeit Trailer: LEGION). SAKKADEN hat SHUTTER ISLAND (film-zeit Trailer: SHUTTER ISLAND) gesehen.

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

DER STRURM - Bester Film

STURM "hat seine kleineren Unebenheiten, er braucht mehr erklärende, bisweilen didaktische Dialoge, als man von Schmid gewohnt ist, aber er stolpert nie in die Falle von Gratismoral und empörtem Gutmenschentum. Hans-Christian Schmid ist eben auch ein Skeptiker, dem es mehr um Klarheit als um die eine moralische Wahrheit geht."
Peter Körte, FAZ, 09.02.2009



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