| Darsteller |
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| * 27. März 1896 Chemnitz Deutschland |
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| † 20. Mai 1968 Grabs Schweiz |
Die Ehefrauen berühmter Männer werden häufig aus der Geschichtsschreibung gestrichen. Charlotte Hagenbruch ist eine solche. Als Gattin des berühmten deutschstämmigen Hollywood-Regisseurs Wilhelm Dieterle ist sie fast vergessen, obwohl sie auf eine eigene Karriere als Schauspielerin auf der Bühne und beim Film sowie als Drehbuchautorin verweisen kann.
| Darsteller |
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| * 20. Mai 1908 Indiana (Pennsylvania) USA |
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| † 02. Juli 1997 Beverly Hills (Kalifornien) USA |
Wahrhaftigkeit, Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit sind nur einige Eigenschaften, für die der Schauspieler James Stewart steht. Seine Popularität ergibt sich aus seinem Habitus, nie mehr sein zu wollen als seine Helden und ihnen immer genau jenes Quantum Normalität beizugeben, bei dem der Zuschauer den Eindruck hat, sich in der gleichen Situation genauso entscheiden zu können. Als Held zahlreicher Western, Abenteuergeschichten, Thriller und Meldramen ist er nie entrückt, sondern bliebt immer der gute Junge von Nebenan, irgendwie irdisch und nah, bodenständig und in manchen Dingen etwas bieder.
| Darsteller |
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| * 22. Mai 1898 Budapest Ungarn |
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| † 14. Oktober 1989 Los Angeles (Kalifornien) USA |
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| andere Namen | Lucy Dorraine; Ilonka Kovács |
Die Stummfilm-Schauspielerin Lucy Doraine gehört heute zu den vergessenen Stars. Ihre Filmkarriere beginnt in ihrem Heimatland Ungarn, die Revolution 1919 vertreibt sie. In Österreich und Deutschland kann sie gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann, dem jungen Regisseur Michael Curtiz, an den Erfolg anknüpfen. Als sie Ende der 1920er Jahre nach Hollywood geht, ist das Ende ihrer Karriere vorprogrammiert: Wie viele ihrer Kollegen schafft sie den Sprung zum Tonfilm nicht.
| Regie, Drehbuch, Kamera, Darsteller, Produzent, Ausführender Produzent |
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| * 01. Juli 1934 Lafayette (Indiana) USA |
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| † 26. Mai 2008 Pacific Palisades (Kalifornien) USA |
Schauspieler, Regisseur und Produzent - das ist der Karriereweg des Sydney Pollack. Er ist einer der wenigen Universalkünstler Hollywoods, der zudem auf eine 40jährige Karriere zurückblicken kann. Als Regisseur hat in den 1970er Jahren das Polit-Drama zur neuen Blüte verholfen und gemeinsam mit Robert Redford Hollywood den Stempel der Liberalität aufgedrückt. Er hat Filme mit großen Gefühlen und wunderbaren Bildern gedreht. Zudem gilt er als Schauspiel-Regisseur, der mit ausfeilten Charakteren seine Darsteller zu Höchstleistungen inspiriert. 46 Oscar-Nominierungen sind nur eine Bilanz seiner Filmkarriere.
| Regie, Drehbuch, Schnitt |
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| * 26. Mai 1933 Dessau Deutschland |
Viele der Dokumentarfilme von Peter Voigt sind Annäherungen an die jüngste deutsche Geschichte und an sich selbst. Die Geschichten, die er zeigt, bebildern nie die ideologischen Prämissen, sind keine Beweise für irgendwelche Theorien. Vielmehr setzen sie darauf, daß seine ganz eigenen Erfahrungen Stellvertreter für viele andere sein können. Er findet einfühlsame Bilder und kleine subjektive Hinweise, in denen sich die Geschichte des letzten Jahrhunderts spiegelt. Unsentimental, feinfühlig, konkret und überaus subjektiv sind die Dokumentationen, die ihresgleichen in der DDR suchen.
| Mitarbeit, Darsteller |
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| * 30. Mai 1943 Altenburg Deutschland |
Der Schauspieler Hermann Beyer ist, bevor er Anfang der 80er Jahre von der DEFA mit größeren Rollen bedacht wird, bereits ein gestandener und erfolgreicher Theaterschauspieler. Spät kommt er zum Film, begeht mit etwa 40 Jahren einen Höhepunkt in seiner filmischen Karriere. Einigen der wichtigsten DEFA-Filme hat er mit seiner sensiblen Darstellung einen Stempel aufgedrückt. Meist spielt er verhalten und leise, ohne große Gesten, gibt so seinen Figuren eine wirkungsvolle Authentizität.
| Regie, Drehbuch, Sprecher |
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| * 25. Dezember 1930 Ortelsburg (Ostpreußen) Deutschland (heute Polen) |
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| † 30. Mai 1998 Berlin Deutschland |
Gerhard Scheumann zählt gemeinsam mit seinem Regie-Partner Walter Heynowski zu den wichtigsten Dokumentarfilmern der DDR. In 25 Jahren entstehen mehr als 70 Dokumentarfilme, die zahlreich ausgezeichnet worden sind. Leitgedanke fast aller ihrer Filme ist die Auseinandersetzung mit dem Imperialismus auf der Welt. Durch ihren Erfolg haben sie bald eine priviligierte Stellung innerhalb der DDR-Dokumentaristen inne, verfügen über ein eigenes Studio. Neben allem Enthüllungsjournalismus, grober Polemik und ideologischer Propaganda zeichnen sich ihre Filme durch Engagement und Einfallsreichtum aus, die gepaart mit analytischer Schärfe auf zeithistorische Probleme verweisen. Dies bezeugen auch mehr als 40 Retrospektiven des Studios "H&S", die zwischen 1974 und 1989 auf der ganzen Welt laufen.
| Darsteller |
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| * 30. Mai 1893 Bergen Norwegen |
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| † 15. November 1974 Oslo Norwegen |
Aud Egede Nissen kommt aus Norwegen nach Deutschland und wird ein Filmstar. In den 1920er Jahren spielt sie unter der Leitung von Ernst Lubitsch, Fritz Lang und Friedrich Wilhelm Murnau in einigen der wichtigsten deutschen Filmklassikern mit. Heute kennen die schöne Norwegerin leider die wenigsten.
| Regie, Drehbuch, Darsteller |
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| * 31. Mai 1888 Berlin Deutschland |
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| † 30. September 1959 Konstanz Deutschland |
Johannes Riemann hat drei Jahrzehnte deutsche Kinounterhaltung mitbestimmt. Er beginnt während des Ersten Weltkriegs mit seiner Filmkarriere, wird vom damaligen Super-Star Henny Porten entdeckt und gefördert. In der Folge steigt der Schauspieler zum beliebten Darsteller auf, der bevorzugt Gentlemen-Rollen übernimmt und elegant den Frauen das Herz bricht. Ab den 1930er Jahren führt Johannes Riemann auch Regie.
| Mitarbeit, Darsteller, Sprecher, Produzent |
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| * 09. Juni 1963 Owensboro (Kentucky) USA |
Die unverwechselbaren Auftritte in einer großen Bandbreite haben Johnny Depp zum Liebling der Kritiker und Zuschauer gemacht; er ist einer der ungewöhnlichsten Stars Hollywoods. Er ist nicht - wie andere Stars - austauschbar, ist immer etwas wilder und melancholischer, etwas witziger und ironischer, etwas tiefgründiger und sensibler als andere. Außerdem setzt er auf Außenseiter, auf Verlierer, Absonderlinge und gutmütige Narren; er spielt Figuren, die sich nicht anpassen, die nicht normal sind, die nicht dazugehören. Auf die Darstellung von Subversion in all ihren Spielarten scheint es der Schauspieler angelegt zu haben. Sogar seine Blockbuster passen sich an dieses Image an.