Vor dem 21. März 2010 begingen folgende Filmschaffende einen Ehrentag und werden deshalb mit einer Biographie hervorgehoben:

Bruce Willis

film-zeit Person: Bruce Willis
Darsteller, Produzent

* 19. März 1955
Idar-Oberstein
Deutschland

Kurz-Info • BRUCE WILLIS

Bruce Willis zählt zu den größten Stars Hollywoods. Er beginnt seine Karriere als Action-Held, der überaus cool und sexy agiert, immer einen Macho-Spruch auf den Lippen hat und mit seinem verschmitzten und charmanten Lächeln nicht nur die Frauen von seinen Qualitäten überzeugt. Mehrfach rettet er als Held im Alleingang Familienangehörige, zahlreiche Geiseln oder die ganze Welt. Bald hat sich der Schauspieler auch in komischen Rollen und als Charakterdarsteller einen Namen gemacht. Mit seiner großen Vielseitigkeit hat Bruce Willis mehrfach sein hervorragendes Talent bewiesen.

 

Rolf Römer

film-zeit Person: Rolf Römer
Regie, Drehbuch, Darsteller

* 20. September 1935
Königswinter
Deutschland
† 15. März 2000
Berlin
Deutschland

Kurz-Info • ROLF RöMER

Der Schauspieler Rolf Römer bleibt vielen als gerechter Wildtöter in CHINGACHGOOK, DIE GROßE SCHLANGE (1967) in Erinnerung. Der Darsteller arbeitet aber auch als Regisseur und Drehbuchautor, leiht seine Stimme zahlreichen Trickfilmfiguren. Sein wichtigster Film liegt für 24 Jahre im Tresor. Für den verbotenen Film JAHRGANG 45 (1965) von Jürgen Böttcher ist Rolf Römer die Idealbesetzung. In seiner zerbrechlichen Jugendlichkeit wirkt er unsicher und verträumt und bringt Mitte der 60er Jahre jugendlichen Zweifel zum Ausdruck.

 

Doris Abeßer

film-zeit Person: Doris Abeßer
Darsteller

* 15. März 1935
Berlin
Deutschland

Kurz-Info • DORIS ABEßER

Die Schauspielerin Doris Abeßer ist Mitte der 50er bis Mitte der 60er Jahre eine aufstrebende junge Darstellerin, die in Hauptrollen ihre Talente beweisen kann. Sie arbeitet mit den wichtigsten Regisseuren zusammen: Frank Beyer, Heiner Carow und Kurt Maetzig holen sie vor ihre Kamera. Mit dem Film DER FRÜHLING BRAUCHT ZEIT (1965), der kurz nach seiner Uraufführung verboten wird, endet ihre Karriere bei der DEFA abrupt.

 

Siegfried Kühn

film-zeit Person: Siegfried Kühn
Regie, Drehbuch, Darsteller

* 14. März 1935
Breslau (heute Wroslaw)
Deutschland (heute Polen)

Kurz-Info • SIEGFRIED KüHN

Der Regisseur und Drehbuchautor Siegfried Kühn inszeniert in zwanzig Jahren beim DEFA-Studio für Spielfilme zwölf Spielfilme. Mit der liebenvollen Komödie DAS ZWEITE LEBEN DES FRIEDRICH WILHELM GEORG PLATOW (1973) inszeniert er einen der interessantesten Filme der Zeit, der auch heute noch überzeugt. Nach seiner öffentlichen Parteinahme für die polnische Solidarnosc-Bewegung wird er seitens der politischen Verantwortlichen beobachtet.

 

Ralph Arthur Roberts

film-zeit Person: Ralph Arthur Roberts
Drehbuch, Liedtext, Darsteller

* 02. Oktober 1884
Meerane
Deutschland
† 12. März 1940
Berlin
Deutschland
andere Namen Ralph A. Roberts

Kurz-Info • RALPH ARTHUR ROBERTS

Der Schauspieler Ralph Arthur Roberts ist fast vergessen. Ein Lied, welches er für eine Revue komponiert und getextet hat, ist heute noch ein Gassenhauer: "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins". Aus dem Hamburg und Berlin der 20er Jahre ist der Theaterregisseur, später auch Theaterinhaber, sowie Bühnen- und Filmschauspieler nicht wegzudenken. Sein Markenzeichen zu Beginn der deutschen Tonfilmära ist ein Monokel.

 

Erika Pelikowsky

film-zeit Person: Erika Pelikowsky
Darsteller

* 18. Januar 1916
Wien
Österreich
† 01. März 1990
Wien
Österreich

Kurz-Info • ERIKA PELIKOWSKY

Die österreichische Schauspielerin Erika Pelikowsky kommt Mitte der 50er Jahre gemeinsam mit ihrem Ehemann Wolfgang Heinz und einem Teil des Ensembles der Wiener Scala nach Ostberlin. Am Deutschen Theater und am Berliner Ensemble wird sie eine feste Größe. Seit den 60er Jahren arbeitet die Darstellerin auch für die DEFA. Hauptrollen sind es nicht, die sie erhält, dafür prägen sich ihre kurzen Auftritte im Gedächtnis der Zuschauer ein.

 

Werner W. Wallroth

film-zeit Person: Werner W. Wallroth
Regie, Drehbuch

* 28. Februar 1930
Erfurt
Deutschland

Kurz-Info • WERNER W. WALLROTH

Der Regisseur Werner W. Wallroth arbeitet seit den 60er Jahren für die DEFA. Während seiner mehr als 20jährigen Arbeit für das Spielfilm-Studio führt er bei elf Kinofilmen Regie. Dabei ist er keinem Genre verpflichtet: dreht historische und Gegenwartskomödien, einen Abenteuer- und einen Indianerfilm sowie ein Filmmusical. Sein wohl erfolgreichster Film an den Kinokassen ist HAUPTMANN FLORIAN VON DER MÜHLE (1968), der den Starruhm von Manfred Krug mitbegründet.

 

Erika Glässner

film-zeit Person: Erika Glässner
Darsteller

* 28. Februar 1890
Erfurt
Deutschland
† 21. Juli 1959
Giessen
Deutschland

Kurz-Info • ERIKA GLäSSNER

Die Schauspielerin Erika Glässner ist der Backfisch in einigen deutschen Stummfilmen der 10er Jahre. Bis in die 50er Jahre hinein ist sie beim Film beschäftigt. Nach anfänglichen Hauptrollen folgen kleinere Aufgaben. Sie wird bevorzugt als Ehefrau, resolute Schwiegermutter, als Zofe und Dienerin besetzt.

 

Wolfgang Preiss

film-zeit Person: Wolfgang Preiss
Darsteller

* 27. Februar 1910
Nürnberg
Deutschland
† 27. November 2002
Baden-Baden
Deutschland

Kurz-Info • WOLFGANG PREISS

Werner Preiss zählt zu den Charakterdarstellern der westdeutschen Filmproduktion. Als deutscher Offizier von Dienst überzeugt er national und international Kritiker wie Zuschauer in zahlreichen Filmen. Er wirkt korrekt, schneidig, zackig, preußisch - ein typischer deutscher Offizier. Zu selten kann er der Festlegung entfliehen. Mit seiner Darstellung des dämonischen Verbrecher Dr. Mabuse, der die Weltherrschaft erringen will, schafft er es.

 

Michael Tschesno-Hell

film-zeit Person: Michael Tschesno-Hell
Drehbuch, Szenarium

* 17. Februar 1902
Vilnius
Litauen
† 24. Februar 1980
Berlin
Deutschland

Kurz-Info • MICHAEL TSCHESNO-HELL

Michael Tschesno-Hell arbeitet in den 1950er und 1960er Jahren als Drehbuchautor für die DEFA. Er verfasst die Szenarien für die prestigeträchtigen Filmbiographien zu Ernst Thälmann und Karl Liebknecht. Dabei stilisiert er sie zu Helden, errichtet aus ihnen Denkmäler und unterwirft sie ganz der aktuellen Geschichtsbetrachtung der Einheitspartei. Die Filme sind getragen von einem revolutionären Pathos, die Wirklichkeit wird im Blick auf die Legitimierung der sozialistischen DDR neu arrangiert.

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