| Darsteller, Produzent |
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| * 19. März 1955 Idar-Oberstein Deutschland |
Bruce Willis zählt zu den größten Stars Hollywoods. Er beginnt seine Karriere als Action-Held, der überaus cool und sexy agiert, immer einen Macho-Spruch auf den Lippen hat und mit seinem verschmitzten und charmanten Lächeln nicht nur die Frauen von seinen Qualitäten überzeugt. Mehrfach rettet er als Held im Alleingang Familienangehörige, zahlreiche Geiseln oder die ganze Welt. Bald hat sich der Schauspieler auch in komischen Rollen und als Charakterdarsteller einen Namen gemacht. Mit seiner großen Vielseitigkeit hat Bruce Willis mehrfach sein hervorragendes Talent bewiesen.
| Regie, Drehbuch, Darsteller |
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| * 20. September 1935 Königswinter Deutschland |
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| † 15. März 2000 Berlin Deutschland |
Der Schauspieler Rolf Römer bleibt vielen als gerechter Wildtöter in CHINGACHGOOK, DIE GROßE SCHLANGE (1967) in Erinnerung. Der Darsteller arbeitet aber auch als Regisseur und Drehbuchautor, leiht seine Stimme zahlreichen Trickfilmfiguren. Sein wichtigster Film liegt für 24 Jahre im Tresor. Für den verbotenen Film JAHRGANG 45 (1965) von Jürgen Böttcher ist Rolf Römer die Idealbesetzung. In seiner zerbrechlichen Jugendlichkeit wirkt er unsicher und verträumt und bringt Mitte der 60er Jahre jugendlichen Zweifel zum Ausdruck.
| Darsteller |
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| * 15. März 1935 Berlin Deutschland |
Die Schauspielerin Doris Abeßer ist Mitte der 50er bis Mitte der 60er Jahre eine aufstrebende junge Darstellerin, die in Hauptrollen ihre Talente beweisen kann. Sie arbeitet mit den wichtigsten Regisseuren zusammen: Frank Beyer, Heiner Carow und Kurt Maetzig holen sie vor ihre Kamera. Mit dem Film DER FRÜHLING BRAUCHT ZEIT (1965), der kurz nach seiner Uraufführung verboten wird, endet ihre Karriere bei der DEFA abrupt.
| Regie, Drehbuch, Darsteller |
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| * 14. März 1935 Breslau (heute Wroslaw) Deutschland (heute Polen) |
Der Regisseur und Drehbuchautor Siegfried Kühn inszeniert in zwanzig Jahren beim DEFA-Studio für Spielfilme zwölf Spielfilme. Mit der liebenvollen Komödie DAS ZWEITE LEBEN DES FRIEDRICH WILHELM GEORG PLATOW (1973) inszeniert er einen der interessantesten Filme der Zeit, der auch heute noch überzeugt. Nach seiner öffentlichen Parteinahme für die polnische Solidarnosc-Bewegung wird er seitens der politischen Verantwortlichen beobachtet.
| Drehbuch, Liedtext, Darsteller |
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| * 02. Oktober 1884 Meerane Deutschland |
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| † 12. März 1940 Berlin Deutschland |
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| andere Namen | Ralph A. Roberts |
Der Schauspieler Ralph Arthur Roberts ist fast vergessen. Ein Lied, welches er für eine Revue komponiert und getextet hat, ist heute noch ein Gassenhauer: "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins". Aus dem Hamburg und Berlin der 20er Jahre ist der Theaterregisseur, später auch Theaterinhaber, sowie Bühnen- und Filmschauspieler nicht wegzudenken. Sein Markenzeichen zu Beginn der deutschen Tonfilmära ist ein Monokel.
| Darsteller |
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| * 18. Januar 1916 Wien Österreich |
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| † 01. März 1990 Wien Österreich |
Die österreichische Schauspielerin Erika Pelikowsky kommt Mitte der 50er Jahre gemeinsam mit ihrem Ehemann Wolfgang Heinz und einem Teil des Ensembles der Wiener Scala nach Ostberlin. Am Deutschen Theater und am Berliner Ensemble wird sie eine feste Größe. Seit den 60er Jahren arbeitet die Darstellerin auch für die DEFA. Hauptrollen sind es nicht, die sie erhält, dafür prägen sich ihre kurzen Auftritte im Gedächtnis der Zuschauer ein.
| Regie, Drehbuch |
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| * 28. Februar 1930 Erfurt Deutschland |
Der Regisseur Werner W. Wallroth arbeitet seit den 60er Jahren für die DEFA. Während seiner mehr als 20jährigen Arbeit für das Spielfilm-Studio führt er bei elf Kinofilmen Regie. Dabei ist er keinem Genre verpflichtet: dreht historische und Gegenwartskomödien, einen Abenteuer- und einen Indianerfilm sowie ein Filmmusical. Sein wohl erfolgreichster Film an den Kinokassen ist HAUPTMANN FLORIAN VON DER MÜHLE (1968), der den Starruhm von Manfred Krug mitbegründet.
| Darsteller |
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| * 28. Februar 1890 Erfurt Deutschland |
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| † 21. Juli 1959 Giessen Deutschland |
Die Schauspielerin Erika Glässner ist der Backfisch in einigen deutschen Stummfilmen der 10er Jahre. Bis in die 50er Jahre hinein ist sie beim Film beschäftigt. Nach anfänglichen Hauptrollen folgen kleinere Aufgaben. Sie wird bevorzugt als Ehefrau, resolute Schwiegermutter, als Zofe und Dienerin besetzt.
| Darsteller |
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| * 27. Februar 1910 Nürnberg Deutschland |
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| † 27. November 2002 Baden-Baden Deutschland |
Werner Preiss zählt zu den Charakterdarstellern der westdeutschen Filmproduktion. Als deutscher Offizier von Dienst überzeugt er national und international Kritiker wie Zuschauer in zahlreichen Filmen. Er wirkt korrekt, schneidig, zackig, preußisch - ein typischer deutscher Offizier. Zu selten kann er der Festlegung entfliehen. Mit seiner Darstellung des dämonischen Verbrecher Dr. Mabuse, der die Weltherrschaft erringen will, schafft er es.
| Drehbuch, Szenarium |
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| * 17. Februar 1902 Vilnius Litauen |
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| † 24. Februar 1980 Berlin Deutschland |
Michael Tschesno-Hell arbeitet in den 1950er und 1960er Jahren als Drehbuchautor für die DEFA. Er verfasst die Szenarien für die prestigeträchtigen Filmbiographien zu Ernst Thälmann und Karl Liebknecht. Dabei stilisiert er sie zu Helden, errichtet aus ihnen Denkmäler und unterwirft sie ganz der aktuellen Geschichtsbetrachtung der Einheitspartei. Die Filme sind getragen von einem revolutionären Pathos, die Wirklichkeit wird im Blick auf die Legitimierung der sozialistischen DDR neu arrangiert.