| Regie, Drehbuch, Darsteller |
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| * 06. Februar 1932 Paris Frankreich |
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| † 21. Oktober 1984 Neuilly-sur-Seine Frankreich |
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| andere Namen | François Truffaut |
Der Name François Truffaut ist vor allem mit der Nouvelle Vague, einer filmischen Bewegungen, die sich Ende der 1950er/ Anfang der 1960er Jahre in Frankreich entwickelt, verbunden. Er setzt deren ästhetische Forderungen konsequent um und prägt mit sämtlichen 21 Filmen, die innerhalb seiner 25jähriger Karriere entstanden sind, das französische Kino. In den USA gilt der Filmemacher bis heute als die Verkörperung des französischen Kinos schlechthin. Thematisch handeln seine Filme vorwiegend von Liebe, die zur Obsession wird und vom Spannungsverhältnis zwischen dem Einzelnen (insbesondere den Kindern) und der Gesellschaft.
| Mitarbeit, Darsteller, Sprecher |
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| * 05. Februar 1947 Hamburg Deutschland |
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| † 09. August 2006 Berlin Deutschland |
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| andere Namen | Jenny Grölmann |
Die Schauspielerin Jenny Gröllmann spielt zahlreiche selbstbewusste Frauen in modernen Gegenwartsgeschichten. Mit einem kleinen, aber umso wirkungsvolleren Auftritt in dem Konrad Wolf-Film ICH WAR NEUNZEHN (1968) überzeugt sie Kritiker wie Publikum. Es folgen zahlreiche Rollen auf der Theaterbühne, bei Film und Fernsehen. Eine ihrer schönsten und eindrucksvollsten Frauenfiguren ist jene der Susette Gontard in HÄLFTE DES LEBENS (1985) unter der Regie von Herrmann Zschoche, die sich unsterblich in den Dichter Friedrich Hölderlin verliebt.
| Requisite, Musik, Musikalische Leitung, Darsteller |
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| * 03. Februar 1877 Lonigo Italien |
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| † 05. Oktober 1973 Berlin Deutschland |
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| andere Namen | Dr. Bechstein; Peter Bechstein |
Giuseppe Becce ist einer der einflußreichsten Komponisten der deutschen Stummfilm- und Tonfilmzeit. Zu den wichtigsten Klassikern der deutschen Filmgeschichte komponiert der gebürtige Italiener die musikalische Begleitung. Wegweisend sind seine Filmkompositionen, weil sie viele Prinzipien späterer Filmdramaturgie vorwegnehmen.
| Drehbuch, Mitarbeit, Darsteller, Produzent |
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| * 02. Februar 1887 Berlin Deutschland |
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| † 17. Juli 1947 Prag Tschechische Republik |
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| andere Namen | Fräulein Storry |
Ossi Oswalda wird auch die "deutsche Mary Pickford" genannt. Sie ist der Star in den frühen Komödien des Regisseurs Ernst Lubitsch und fällt durch ihre ungezügelten, lustigen und ausschweifenden Darstellungen auf. In ihren Rollen verkörpert die Schauspielerin meistens junge Töchter und Frauen, die grell, lebenslustig und anmaßend ihre Wünsche durchsetzen. Sie spielt aufgekratzt lustig und aufgeklärt erotisch; trifft mit ihrem lust- und körperbetonten Temperament den Nerv der Zeit, gilt aber auch einigen zeitgenössischen Kritikern als zu wild, derb und roh.
| Regie, Künstlerische Leitung, Drehbuch, Darsteller, Produktionsleitung |
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| * 02. Februar 1917 Mannheim Deutschland |
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| † 29. Januar 2009 Kleinmachnow Deutschland |
Mehr als 100 Kino- und Fernseharbeiten stehen in der Filmographie des Karl Gass. Er ist einer der wichtigsten Dokumentaristen der DDR, für viele Dokumentarfilmer durch seine Lehrtätigkeit auch ein Mentor. 40 Jahre ist er bei der DEFA beschäftigt. An ihm zeigt sich die ganze Problematik des Künstlers in der DDR: Neben didaktisch-propaganistischen finden sich klug-dialektische Filme, neben kleinen Projekten auch offiziellen Auftragswerke. Alle zusammen ergeben eine aufregendes und interessantes Lebenswerk.
| Darsteller |
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| * 28. Dezember 1925 Ulm Deutschland |
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| † 01. Februar 2002 Berlin Deutschland |
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| andere Namen | Hildegard Neff |
Hildegard Knef ist der Weltstar des deutschen Kinos in den 50er Jahren. Nach ihrem internationalen Durchbruch mit DIE MÖRDER SIND UNTER UNS (1946) und DIE SÜNDERIN (1951) beginnt sie eine Karriere in Hollywood, dreht in Großbritannien, Frankreich und Italien. Ihre zweite Karriere startet sie als Sängerin und Chansonette. Mit ihrer tiefen, rauchigen, schnoddrigen und verruchten Stimme wird sie in den 70er zu einer einzigartigen Sängerin, die mehrere Generationen zugleich mit ihren Liedern überzeugen kann. Neben Marlene Dietrich ist Hildegard Knef die einzige deutsche Schauspielerin, die es von Potsdam-Babelsberg nach Hollywood schafft.
| Kamera, Standphoto |
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| * 01. Februar 1902 Berlin Deutschland |
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| † 05. November 1980 Berlin Deutschland |
Der Kameramann Eugen Klagemann ist dem Studio Babelsberg treu, trotz der wechselhaften Geschichte des größten Filmateliers Deutschlands. Er beginnt Mitte der 20er Jahre als Standfotograf bei verschiedenen Filmunternehmen zu arbeiten, ist in dieser Funktion an mehr als 40 Filmen beteiligt. Ab 1943 arbeitet er als Kameramann. Nach 1945 wird er einer der wichtigen DEFA-Kameramänner, erreicht mit seinen Schwarz-Weiß-Bildern eine besondere atmosphärische Dichte in einigen Nachkriegsfilmen.
| Regie, Drehbuch, Darsteller |
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| * 19. September 1929 Rostock Deutschland |
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| † 31. Januar 1997 Berlin Deutschland |
Heiner Carow zählt zu den wichtigsten Regisseuren der DEFA. Anfangs dreht er dokumentarische Kurzfilme. Nach seinem Wechsel zum Spielfilm-Studio inszeniert er neben überaus erfolgreichen Kinderfilmen solche DEFA-Klassiker wie DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA (1973) und BIS DAß DER TOD EUCH SCHEIDET (1978). Dem Regisseur gelingen sozial engagierte Filme, die die Realität der DDR nicht beschönigen und deshalb ein großes Publikum finden.
| Darsteller |
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| * 30. Januar 1937 London Großbritannien |
Vanessa Redgrave ist eine britische Institution, sie wird als die größte lebende Schauspielerin des englischsprachigen Theaters gerühmt. Ihre Schauspielkunst ist mehrfach prämiert worden. In mehr als 100 Filmen für Kino und Fernsehen ist sie seit den 1960er Jahren zu sehen. Dabei überzeugt die Schauspielerin mit starken, charakterfesten Frauenrollen. Kunst und Politik gehören bei Vanessa Redgrave zusammen: In ihren zahlreichen politischen Aktivitäten zeigt sie sich aufrichtig und kämpferisch. Der Ruf einer Unbequemen begleitet sie ein Leben lang.
| Regie, Drehbuch, Kamera |
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| * 28. Januar 1877 Debrecen Ungarn |
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| † 17. Oktober 1951 Budapest Ungarn |
Der Ungar Eugen Illés ist ein vielbeschäftigter Regisseur in der deutschen Stummfilmzeit. Vor dem I. Weltkrieg beginnt er seine Karriere in Deutschland, die bis tief in die 20er Jahre reicht. Er inszeniert durch alle Genre hindurch, arbeitet mit bekannten Stummfilmstars.