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WOLFSBURG

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Regie Christian Petzold

Kritiken • WOLFSBURG

25. September 2003 | WOLFSBURG • Kritik • Berliner Zeitung

WOLFSBURG ist ein "Film über Schuldökonomie", meint Anke Westphal, der moralisch unruhig die Antworten nach der Katastrophe sucht. Stilistisch lobpreist die Kritikerin den "womöglich intelligentesten Bildökonom des jungen deutschen Kinos". Der Film sei eine stille, karge "Psychogeografie der Ausflüchte, Übersprungshandlungen und scheiternden Verdrängung", die filmisch extrem umgesetzt wird. "Die filmischen Räume wirken so leer, wie die Figuren einsam sind: Dies hier ist eine Welt, in der man fordert, ohne dass man beitragen will oder kann."

25. September 2003 | WOLFSBURG • Kritik • Die Tageszeitung

Claudia Lenssen bescheinigt den Schauspielern Starqualitäten. Die reale Inszenierung dieser "Geschichte von Schuld und Sühne" ist mit der Grund, daß der Film, der für das Fernsehen konzipiert wurde, nun zu Recht auch auf die große Leinwand kommt.

2003 | WOLFSBURG • Kritik • film-dienst 20/2003

Ulrich Kriest fast die Geschichte wie folgt zusammen: "Eine Fluchtgeschichte, die zu einer Liebesgeschichte wird, bevor sie zu einer Rachegeschichte umkippt, darüber aber bis zum Schluss nie vergisst, dass da kurzzeitig das Potenzial einer Liebesgeschichte vorhanden war." Ein konsequentes Puzzle-Stück habe der Regisseur abgeliefert, dessen "umfassender Pessismismus über die Lebensbedingungen hierzulande" durch das Verhalten der Figuren überzeugend verdichtet wird.

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