Andreas Busche beschreibt die Figuren sehr einleuchtend: Antonio Banderas "wirkt mit seinem schwarz gewandeten Latin-Lover-Machismo nur noch wie Folk-Travestie", Johnny Depp trägt "die Sonnenbrille bis zum bitteren Ende: ein Cool McCool von einem Spezialagenten" und Salma Hayek hat auch zwei Auftritt als Messerwerferin und Kletterliesl. Es wird nichts irgendwie ernst genommen. Die Mexiko-Triologie führt sich so ad adsurdum.
Michael Kohler filtert die ästhetischen Wurzeln des Regisseurs heraus. Da wäre zum einen die Pose, die mehr zählt als eine stimmige Geschichte, zum anderen "das absichtsvolle Durcheinander aus Zitat und Selbstzitat", die hemmunglose "Experimentierlust" und der unerschütterliche Glaube, daß "aus der Gesetzlosigkeit eine kreative Kraft erwächst". Ein im Alleingang produzierter Film, der den "Autorenfilm mit reichlich Tequila mischt".
Kurze Nachricht über den Start des Films in den USA.