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IRREVERSIBEL

IRREVERSIBEL

Regie Gaspar Noé

Kritiken • IRREVERSIBEL

11. September 2003 | IRREVERSIBEL • Kritik • Die Tageszeitung

IRREVERSIBLE erzählt wenig und das in umgekehrter Reihenfolge, stellt Andreas Busche fest. Die Inszenierung der Vergewaltigung gehört "zum Niederträchtigsten, was man im Kino seit langem zu sehen bekommen hat". In der Umkehrung von Ursache und Wirkung steckt der Irrtum des Regisseurs, weil "die Vergewaltigung in ihrer manipulativen Ausführlichkeit als billige Rechtfertigung für eine primitive Law-and-Order-Mentalität herhalten" muß.

11. September 2003 | IRREVERSIBEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Geradezu "lesebuchhaft bieder und banal" sei der Film, meint Silvia Hallensleben. Und warum? Weil er "ein geradliniger Schaulauf" sei, "der von der Hysterie delirierender Kamerataumel geradewegs zum stillen Glück häuslicher Idylle findet. Dass dabei – in einem Film, dessen Machart uns mit machistischem Imponiergebaren quält – am Ende wieder einmal die kreatürliche Weiblichkeit als das Urbild der Unschuld steht, lässt sich als Symptom sehen für das schlicht dichotomische Weltbild, das hinter dem vermeintlichen Extremkino steckt." [...whow...]

25. August 2003 | IRREVERSIBEL • Kritik • SPIEGEL Online

Für Hauke Goos vergißt der Zuschauer für 9 Minuten, daß er in einem Film sitzt. Es ist "nicht die Brutalität der Vergewaltigung allein und auch nicht die Dauer, die den Betrachter verstört - es ist der Umstand, dass Noé das Ganze in einer einzigen Einstellung gefilmt hat, ohne Schnitte, mit unbewegter Kamera". Der Regisseur will schockieren, "weil er ein Moralist ist und weil ohne Schock, wie er glaubt, keine moralische Umkehr angestoßen werden kann".

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