| Regie | Jonas Akerlund |
Mickey Rourke legt das Combeack des Jahres hin, findet Julian Hanich. Für ihn ist SPUN = Fun, weil der junge Regisseur sich so richtig ausprobieren kann. Akerlund beherrscht die "große Kunst des Nichts", erzählt eine völlig belanglose Geschichte, die aber über 100 min keine Langeweile aufkommen läßt, sondern sogar irrwitzig komisch ist.
De neuesten Versuch, Film und Drogen zusammenzubrigenm, untersucht Jan Distelmeyer. Die Verweigerung einer analytischen oder kommentierenden Position für einen amerikanischen Film zeigt, daß der Film selbst nicht nüchtern ist. In SPUN geht alles schnell und langsam zugleich; die Zeit ist verklebt; nichts passiert; und das ungeheuer schnell. Die Film wird zur Drogenerfahrung.
Mickey Rourke ist wieder da. Da sein Comeback in SPUN überaus erfolgreich ist, schreibt Rüdiger Sturm ein längeres Portät über den Schauspieler.
Harald Peters führt ein Interview mit dem Regisseur Jonas Akerlund.
Jörg Gerle stellt sich die Frage, warum ein schwedischer Regisseur einen Film über Drogen machen kann, ohne mit dem moralischen Zeigenfinger aufzuwarten. Seine zahlreichen Stars sind exzellent in Szene gesetzt, obwohl es keine wirkliche Geschichte gibt. Allerdings sei SPUN trotzdem ein "grotesker, schrill anzusehender Unterhaltungsfilm", der letztlich unverbindlich bleibt.
Marianne Wellershoff erzählt Hintergründe zur Produktion von SPUN und einiges Wissenswertes über den Regisseur Jonas Akerlund. Außerdem hat sie die Schnitte des Films gezählt: und zwar genau 5345.