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NICHT AUFLEGEN!

NICHT AUFLEGEN!

Regie Joel Schumacher

Kritiken • NICHT AUFLEGEN!

08. August 2003 NICHT AUFLEGEN! • Kritik • | Spiegel Online 2003

Dem Regisseur Joel Schumacher sei es gelungen, mit formell radikalem Mainstreamkino die Zeichen der Zeit zu kommentieren, meint Oliver Hüttmann. Der Film ist ein radikaler Blick auf die Verfehlungen der Gesellschaft.

08. August 2003 NICHT AUFLEGEN! • Kritik • | Neue Züricher Zeitung

Der Film ist ein "rar gewordenen Billigthriller am Puls der Zeit": "zynisch, sadistisch, sensationsgeil", findet Andreas Maurer. Die Zuschauer im Kinosaal können mit Genugtuung die Seelenstriptease der Hauptfigur verfolgen.

07. August 2003 NICHT AUFLEGEN! • Kritik • | Berliner Zeitung

Anke Westphal führt ein Interview mit dem Regisseur Joel Schumacher.

07. August 2003 NICHT AUFLEGEN! • Kritik • | Frankfurter Rundschau

Holger Römers findet die Idee des Films - eine Geschichte rund um die Telefonzelle in Zeiten des Handys - schlichtweg überholt. Der Film mutet im Kino nicht weniger anachronistisch an als die erfundenen Huren am Times Square. Vorbilder sind da leicht zu finden, z.B. Hitchcock oder Bogdanovich. Auch stilistisch kann ihn NICHT AUFLEGEN! nicht überzeugen: der Film habe eine "weit weniger objektive Erzählperspektive als jener semi-dokumentarische Polizeifilmklassiker".

07. August 2003 NICHT AUFLEGEN! • Kritik • | Die Tageszeitung

Andreas Busche findet den "pathetischen Symbolgehalt" von NICHT AUFLEGEN!: die "Telefonzelle als kalter Techno-Uterus, in den das ödipale Inviduum zum Schutz zurückkriecht - so etwas hat bisher noch niemand über die gemeine Großstadt-Telefonzelle gesagt". Aber falsch - schon in alten Gangsterfilmen bietet die Telefonzelle keinen Schutz. Filmische Beispiele folgen, z.B. DIE VÖGEL. Der Film erzähle zudem etwas über den Tod der guten, alten Telefonzelle, er ist der "letzte große Telefonzellenfilm".

07. August 2003 NICHT AUFLEGEN! • Kritik • | Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala deckt einige für ihn wichtige Ungereimtheiten des Drehbuchs auf. Sie passen nicht so recht zum formal geschickt inszenierten Film, der ihn ans Cinema vérité erinnert. Er kann sich nicht entscheiden, ob der Film eine Tour de Force oder eher eine Tour de Farce ist.

07. August 2003 NICHT AUFLEGEN! • Kritik • | Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald führt ein Interview mit dem Regisseur Joel Schumacher.

04. August 2003 NICHT AUFLEGEN! • Kritik • | Der Spiegel 32/2003

Der Film lässt den Zuschauer mehrfach aus der Haut des Opfers in die des Täters wechseln. Diese Ambivalenz erklärt seinen Erfolg. Außerdem erzählt der Autor Lars-Olav Beier einiges über gute & böse Scharfschützen und gibt interessante Hinweise zum Sniper-Genre.

Juli 2003 NICHT AUFLEGEN! • Kritik • | Film-Dienst 16/2003

"Ein gewagtes Experiment, besonders in Zeiten von Matrix und T3", mein Jörg Gerle, da der Film zurück zu einigen erzählerischen Tugenden führt: die persönliche Katastrophe, eine Spannungskurve, das richtige Gesicht. Die Darstellerriege - allen voran Colin Farrel - macht die enge räumliche Situation physisch und psychisch für den Zuschauer bestens nachvollziehbar.

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