Der Dreher Rochlitz, ein geschätzter Arbeiter, dessen aufrechte Haltung in der Nazizeit unvergessen ist, verweist seinen Sohn Hannes des Hauses, weil dieser sich zum Dienst in der NVA verpflichtet hat. "Nie wieder ein Gewehr", hatte er sich geschworen, als sein erster Sohn, 14jährig, beim Volkssturm ums Leben gekommen war. Rochlitz trifft mit dem Kommandeur von Hannes zusammen, er ist der Bruder des Kollegen Steffens, gegen den er 1943 bei der Gestapo trotz Folter nicht ausgesagt hatte. Das Gespräch mit ihm und ein Besuch im KZ Buchenwald bringen ihn zu der Einsicht, daß man den Frieden auch mit der Waffe verteidigen muß.