| Regie | Konrad Wolf |
In einem sowjetischen Gefangenenlager tauschen vier junge deutsche Soldaten ihre Uniform, um an der Seite des einstigen Feindes zu kämpfen. Sie fühlen sich weder als Helden noch als Schurken. Sie wollen lediglich überleben und etwas für das schnelle Ende des entsetzlichen Krieges tun. In den Augen der übrigen Kameraden sind sie Verräter. Auch die Haltung der sowjetischen Soldaten ihnen gegenüber ist unterschiedlich. Als Mitglieder des "Aktionskomitees Freies Deutschland" gehen die Vier an die Front. Ganz allmählich begreifen sie, welche Konsequenzen ihre Entscheidung fordert. Werden sie fähig sein, auf die eigenen Landsleute zu schießen? Als die Situation eintritt, können sie es nicht. Aber die Deutschen erschießen Kolja, den russischen Soldaten, der ihnen inzwischen ein Freund geworden war.