Günter Agde hat einen Männerfilm gesehen. "Also kümmert er sich emsig um viele genaue Nuancen im Bild der Frau ... Der Mann hat hier - vergleichsweise - geringere, auch schmalere Möglichkeiten, sein charakterliches Profil sichtbar zu machen und aufblühen zu lassen. Hier nutzt Warneke Jörg Gudzuhns Ausstrahlung nach Kräften, und Gudzuhn selbst nutzt, was die Rolle bietet. Und dabei kommt ins Blickfeld: Der Film ist im Genre unentschieden. Die große Komödie, die er im Ansatz und im Spiel der Hauptdarsteller weitgehend anbietet, versagt sich offenbar noch angesichts der gesellschaftlichen Brisanz der Problematik. Zum Seelendrama existentiellen Ausmaßes fehlt es der Geschichte an Breite und Tiefe."
"Einfühlsames Porträt, das das Arbeitsleben und private Glücksvorstellungen in der DDR beleuchtet. Intensiv gespielt und unaufdringlich inszeniert, spiegelt der Film den Alltag in der DDR und verweist auf Gemeinsamkeiten in den beiden deutschen Staaten."