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DIE BEUNRUHIGUNG

DIE BEUNRUHIGUNG

Regie Lothar Warneke

Kritiken • DIE BEUNRUHIGUNG

07. März 1982 | DIE BEUNRUHIGUNG • Kritik • Sonntag

Fred Gehler vergleicht den Film mit Kurosawas Werk IKIRU. "Hier scheint mir exemplarisch gelungen, was sich in Lothar Warnekes Film für mich zu wenig konstituierte: die Dialektik von Individuellem und Gesellschaftlichem, die feine Verästelung des Einzelschicksals in einem Geflecht sozialer Beziehungen und Spannungen. Die persönliche Krise der Inge Herold ist mehr ein leises Ahnen als wirklich erzählerischer Gegenstand geworden. ... Stilistisch-methodische Versuche sind in unserer Kinematografie rar, aber nicht deshalb muß schon jedes Abweichen von der Konvention gelobt und als Markstein bezeichnet werden. Für mich überwiegen eher die Bedenklichkeiten."

19. Februar 1982 | DIE BEUNRUHIGUNG • Kritik • Tribüne

Für Regine Sylvester liegen die differenzierten Möglichkeiten dieses Film zwischen schwarz und weiß. "Es ist schon ein Schock, aber es bezeichnet die Qualität des Films, daß sich Erschrecken und Bangigkeit in tiefere, andere Beunruhigung wandeln. Das funktioniert, weil es unspektakulär und wahrhaftig bleibt, schlicht. Weil die Filmstilistik nach einer Legierung mit der Wirklichkeit gesucht hat. Weil man meistens nicht weiß, was kommt. Weil hervorragend gespielt wird. Weil Christine Schorn spielt. Es ist ihr Film. Im Bewußtsein der Ungerechtigkeit gegenüber der reichen Vorgabe von Autorin Helga Schubert, gegenüber dem Regisseur Lothar Warneke, den anderen Schauspielern, den Laiendarstellern: Es ist ihr Film. Sie trägt unter die Leute im Kino, was sich die anderen ausgedacht haben."

Februar 1982 | DIE BEUNRUHIGUNG • Kritik • Filmspiegel 05/1982

Günter Agde hat DIE BEUNRUHIGUNG gezwungen, sich zu stellen. Der Film stellt Fragen und "tut das auf kunstgemäße Weise: durch ein tief ergreifendes, rational mitvollziehbares, emotional miterlebbares Einzelschicksal. Der Film ermöglicht tiefe, wahrhaftige Blicke in das Leben eines anderen, in seine Hoffnungen und Nöte, seine Kraft und seine Ängste. Das berührt, wühlt auf, hält in Atem, läßt einen immerzu an das eigene Leben denken. Zugleich zeigt der Film unaufdringlich und leicht, daß dieser einzelne Mensch in unserem Land lebt, ein Nachbar, ein Mitmensch eines jeden von uns."

| DIE BEUNRUHIGUNG • Kritik • film-dienst

"Konventionell und unauffällig in der Machart, besticht der Film durch eine einfühlsame und spontane Regie, die die Botschaft der "Lebensbejahung" ohne Überdeutlichkeit oder ideologische Nebentöne vermittelt. Die dokumentarische Kamera von Thomas Plenert (erste Spielfilmarbeit des Dokumentar-Kameramannes) trug wesentlich zur Authentizität des Films bei."

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