PANZERKREUZER POTEMKIN

film-zeit Film: PANZERKREUZER POTEMKIN
Regie Sergej M. Eisenstein

Inhalt • PANZERKREUZER POTEMKIN

Russland 1905: Mit der Niederlage im Krieg gegen Japan breitet sich die soziale und politische Krise auf das gesamte Zarenreich aus. Die Matrosen der "Potemkin", die im Hafen von Odessa am Schwarzen Meer liegt, sind die anhaltenden Erniedrigungen der Offiziere leid und meutern. Unter der Führung des Matrosen Wakulintschuk gelingt der Aufstand zwar, dennoch wird dieser später ermordet. Die Nachricht von der Meuterei verbreitet sich wie ein Lauffeuer auf die Bevölkerung von Odessa. Die Menschen strömen in den Hafen und versammeln sich auf der monumentalen Hafentreppe. Diese Treppe wird zum Schauplatz des grausamen Gegenschlags des Zaren-Regimes.

Kritiken • PANZERKREUZER POTEMKIN

14. November 2006 | Kritik • Die Welt

Mit der Musik Edmund Meisels wurde Sergej M. Eisensteins rekonstruiertes Meisterwerk PANZERKREUZER POTEMKIN ein neues Weltkunstwerk. Stefan Hentz bedankt sich bei der Kulturstiftung des Bundes, die die Rekonstruktion eines Weltkunstwerks angeregt und finanziell ermöglicht hat.

01. September 2005 | Kritik • Die Zeit

Daß die Pet Shop Boys mit einer Neuvertonung von PANZERKREUZER POTEMKIN auf Tour gehen, ist Thomas Gross ein Artikel wert. "'Rhythmus, Rhythmus und vor allem reiner Rhythmus' lautete Eisensteins Forderung an Neuvertonungen, von denen er sich alle zehn Jahre eine wünschte. Nicht nur in dem Punkt verhalten sich die Pet Shop Boys kongenial. Es ist selbst eine Art Suggestivmontage, die sie - mit ein wenig Hilfe der Dresdner Sinfoniker - den 73 erhalten gebliebenen Minuten von Potemkin unterlegt haben, eine 'Montage der Attraktionen' im Eisensteinschen Sinne."

29. August 2005 | Kritik • Die Welt

Michael Pilz interviewt die Pet Shop Boys über ihre Neuvertonung des Stummfilm-Klassikers PANZERKREUZER POTEMKIN, Politik und Pop.

15. Februar 2005 | Kritik • Junge Welt

Es gab stehende Ovationen für den Film bei der Sonderveranstaltung mit dem Filmorchester Babelsberg während der Berlinale, berichtet Stefan Amzoll. "So bedeutend die historisch getreue Rekonstruktion erscheint, so wichtig ist die Tatsache, daß die revolutionär ungestüme Jugendlichkeit, mit der PANZERKREUZER POTEMKIN gedreht wurde, als Funke heute noch (oder wieder) überspringt."

14. Februar 2005 | Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte fragt sich angesichts der restaurierten Fassung, ob die Eingriffe an Filmen immer gleich politisch motiviert sein müssen. "Die neueste Rekonstruktion des großen Filmhistorikers Enno Patalas leistet im Grunde nichts, was nicht schon seine letzte Fassung des Films von 1986 aus dem Münchner Filmmuseum erreichte. ... Diesmal ahnte man bereits bei der Ankündigung des Prestigeprojekts, das schon für die Deutsch-Russischen Kulturbegegnungen 2003-2004 fertig sein sollte, dass nur noch das allzu Bekannte als erhaltens- und fördernswert gelten kann. Für die Aufarbeitung vergessener Filme haben die deutschen Filmarchive dagegen die größte Mühe, Gelder zu beschaffen. Was hier entstand, war nur eine weitere luftige Stadtschlossfassade. Ein Potemkinsches Dorf."

12. Februar 2005 | Kritik • Die Welt

Enno Patalas beschreibt seine Arbeit bei der Restauration des PANZERKREUZER POTEMKIN von Sergej Eisenstein.

12. Februar 2005 | Kritik • Junge Welt

Alexander Reich rekonstruiert einige historische Momente.

12. Februar 2005 | Kritik • Neues Deutschland

Günter Agde freut sich über den wiedergewonnenen Klassiker. "Kein Film hat so tiefe Spuren in der Kinogeschichte hinterlassen, hat so anhaltende soziale Mobilisierungen hervorgerufen und so sehr zu Streit und Verklärung herausgefordert wie PANZERKREUZER POTEMKIN, Eisensteins frühes Meisterwerk. Die Ikone schlechthin der Filmkunst galt als Klassiker des sozialistischen Kinos auch deshalb, weil der Film Pathos und Anteilnahme, Opfer und Sieg mit einer urtümlich-schlichten Erzählung verband, die existenzielle Wucht von antikem Maß vorgab."

29. Dezember 2004 | Kritik • Pressemitteilung zur Sonderveranstaltung auf der 55. Berlinale

Die neue Rekonstruktion der russischen Premierenfassung schließt erstmals die Wiedereinfügung von russischen Zwischentiteln in ihrer originalen grafischen Gestalt sowie eines dem Film vorangestellten Mottos von Leo Trotzki ein. Korrigiert wurden u.a. auch die durch die Bearbeitungen und Zensur verursachten Umstellungen und Schnitte der berühmten Treppensequenz. Für die rekonstruierte Fassung des Films wurde Edmund Meisels Musik von Helmut Imig mit dramaturgischer Beratung von Lothar Prox neu bearbeitet. Bei den Stummfilmaufführungen mit Orchesterbegleitung am 12. und 13. Februar 2005 spielt das Deutsche Filmorchester Babelsberg unter dem Dirigat von Helmut Imig.

18. Februar 2004 | Kritik • Freitag

Für Hans-Joachim Schlegel wirft die Wiederherstellung des Werkes ein neues Licht auf Sergej M. Eisensteins Verhältnis zu Trotzkij und sein politisches Denken.

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