Inhalt • PANZERKREUZER POTEMKIN
Russland 1905: Mit der Niederlage im Krieg gegen Japan breitet sich die soziale und politische Krise auf das gesamte Zarenreich aus. Die Matrosen der "Potemkin", die im Hafen von Odessa am Schwarzen Meer liegt, sind die anhaltenden Erniedrigungen der Offiziere leid und meutern. Unter der Führung des Matrosen Wakulintschuk gelingt der Aufstand zwar, dennoch wird dieser später ermordet. Die Nachricht von der Meuterei verbreitet sich wie ein Lauffeuer auf die Bevölkerung von Odessa. Die Menschen strömen in den Hafen und versammeln sich auf der monumentalen Hafentreppe. Diese Treppe wird zum Schauplatz des grausamen Gegenschlags des Zaren-Regimes.
Kritik • PANZERKREUZER POTEMKIN • 14. Februar 2005 • Frankfurter Rundschau
Daniel Kothenschulte fragt sich angesichts der restaurierten Fassung, ob die Eingriffe an Filmen immer gleich politisch motiviert sein müssen. "Die neueste Rekonstruktion des großen Filmhistorikers Enno Patalas leistet im Grunde nichts, was nicht schon seine letzte Fassung des Films von 1986 aus dem Münchner Filmmuseum erreichte. ... Diesmal ahnte man bereits bei der Ankündigung des Prestigeprojekts, das schon für die Deutsch-Russischen Kulturbegegnungen 2003-2004 fertig sein sollte, dass nur noch das allzu Bekannte als erhaltens- und fördernswert gelten kann. Für die Aufarbeitung vergessener Filme haben die deutschen Filmarchive dagegen die größte Mühe, Gelder zu beschaffen. Was hier entstand, war nur eine weitere luftige Stadtschlossfassade. Ein Potemkinsches Dorf."