Inhalt • CITIZEN KANE
Ein Journalist will das Geheimnis von "Rosebud", des letzten Wortes des verstorbenen Pressezaren James Foster Kane, entschlüsseln. Im Verlauf seiner Nachforschungen spricht er mit fünf Personen, die dem Millionär mehr oder weniger nahe standen und durch ihre Erzählungen ein facettenreiches Bild von Kane entstehen lassen, das von seiner Kindheit über seine Einführung in die Geschäftswelt bis zu seinem vereinsamten Tod in seiner Traumvilla Xanadu reicht.
Laut F.-M. Helmke lobt sich der Regisseur in all seiner kreativen Vielfältigkeit hemmungslos aus. "In der Tat findet sich wohl kein anderer Film auf der Welt, der auf so vielen Ebenen funktioniert, so viel analytisches Material bietet, und in jeder Einstellung so bedeutungsschwanger daherkommt. Und weil es an diesem Film so viel gibt, über das man extensiv reden kann, verdankt CITIZEN KANE auch vor allem den Filmkritikern und -intellektuellen dieser Welt seinen mythischen Ruf als "bester Film aller Zeiten", ähnlich wie James Joyce's eigentlich unlesbarer weil hochgradig komplizierter Roman "Ulysses" das meistdiskutierte Buch der Welt mit ähnlich mythischem Ruf ist - es bietet einfach die meisten Ansatzpunkte."