Inhalt • CITIZEN KANE
Ein Journalist will das Geheimnis von "Rosebud", des letzten Wortes des verstorbenen Pressezaren James Foster Kane, entschlüsseln. Im Verlauf seiner Nachforschungen spricht er mit fünf Personen, die dem Millionär mehr oder weniger nahe standen und durch ihre Erzählungen ein facettenreiches Bild von Kane entstehen lassen, das von seiner Kindheit über seine Einführung in die Geschäftswelt bis zu seinem vereinsamten Tod in seiner Traumvilla Xanadu reicht.
Kritik • CITIZEN KANE • • film-dienst
Der Filmemacher "entwirft ein geniales Charakter- und Gesellschaftsporträt, in dem der Mythos des Amerikanischen Traums zugleich beschworen und kritisch befragt wird. Die verschachtelte Rückblenden-Technik - nach seinem Tod forscht ein Reporter in Kanes Vergangenheit - zersplittert den Charakter in eine Vielzahl widersprüchlicher Facetten; die Figur des "Bürgers Kane" entsteht erst im Schnittpunkt ihrer öffentlichen und privaten Existenz, im Zusammenspiel aus Erinnerung, Kommentar und fiktivem Dokument. Welles nutzt virtuos die filmtechnischen Möglichkeiten seiner Zeit."