DIE SCHIMMELREITER

film-zeit Film: DIE SCHIMMELREITER
Regie Lars Jessen
Kinostart 21.05.2009
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Inhalt • DIE SCHIMMELREITER

Fuchs ist Lebensmittelkontrolleur aus Leidenschaft. Um den Hamburger Chef der Lebensmittelkontrollbrigade für sich einzunehmen, nimmt er dessen gestrandeten Bruder Tilmann bei sich auf. Als Fuchs eine Dienstreise durch Dithmarschen macht, besteht sein Gast darauf, ihn zu begleiten. Doch Tilmann beschränkt sich nicht auf die Rolle des stillen Weggefährten. Er mischt sich in die Kontrollen ein ...

Kritiken • DIE SCHIMMELREITER

24. April 2009 | Kritik • Partner von film-zeit

Nino Klingler faßt den Film folgendermaßen zusammen: "DIE SCHIMMELREITER ist ein Roadmovie, und als solches wird es getragen von den Figuren, die sich auf die Reise begeben und den Landschaften, die sie durchqueren. Die Chemie zwischen Fuchs und Tillmann, die innige Verwebung ihrer Charaktere in die Umwelt, die Gründe und Konsequenzen ihres Handelns – all dies kommt für kurze Zeit zur Ruhe, in einem spannungsvollen, mit Bedeutung gesättigten Moment."

22. Mai 2009 | Kritik •

Christian Schröder ist durchaus angetan. "Manchmal reicht es auch einfach, die Kamera dabei zuschauen zu lassen, wie sich aus der Kombination von Feierlaune und Alkohol der Wahnsinn entwickelt. Da eskaliert eine deutsch-chinesische Hochzeit dann zum feuchtfröhlichen Clash of Cultures mit Spontanpolonäse und Schlüpfertanz. Eine Szene, in der Fuchs seiner von Katharina Wackernagel gespielten Kollegin beim Hotelfrühstück eines Liebeserklärung zu machen versucht, ist reinster Slapstick von Loriotscher Güte. Nur dass auf seiner Stirn statt einer Nudel ein Schild mit der Bezeichnung "Wurstkopp" klebt."

21. Mai 2009 | Kritik •

Ekkehard Knörer weiß: Der Regisseur hatte kein "kein Geld, das ist keine Schande. Nur: Gute Ideen kosten ja nichts. Tolle Dialoge gibt es, wenn man sie schreiben kann, ganz umsonst. Die Vermeidung der nächstliegenden Klischees ist nicht teuer. In jeder dieser nicht unbedeutenden Hinsichten atmet DIE SCHIMMELREITER sehr flach. Ein ganzer Landstrich benimmt sich in diesem Film, die beiden Lebensmittelkontrolleure inklusive, wie von alkoholfreiem Bier ganz besoffen. Ein schrecklicher horror vacui kommt dazu: Über jedes Bild werden Dialoge oder wird, wenn mal keiner spricht, Soundtrackmusik geschmiert. Am Ende macht die Wirklichkeit, von der das Werk zu handeln vorgibt, nicht mehr den leisesten Mucks."

20. Mai 2009 | Kritik •

J. Engels ist der Film vielleicht etwas zu fade: "Alles in allem erweist sich DIE SCHIMMELREITER als Slow Food für Augen und Gemüt, einfach, mit Liebe zubereitet, ohne zusätzliche Geschmacksstoffe. Allerdings fehlen zuweilen der Pfeffer und eine deftig ungesunde Beilage, um aus der Komödie mehr zu machen als eine kleine, nette Mahlzeit für zwischendurch."

19. Mai 2009 | Kritik •

Alexandra Wach zieht folgendes Fazit: "Kein großes Kino, aber ein vorbildliches kleines Road Movie, das genau den Grenzbereich zwischen Genrekonvention und regionalem Bezug findet, in dem eine von den Amerikanern hundertfach erzählte Geschichte erst wieder interessant wird."

15. Mai 2009 | Kritik •

Heidi Reutter ist dem modernen Heimatfilm wohlgesonnen. "Feingefühl, Skurrilität und Humor bei der Inszenierung machen auch DIE SCHIMMELREITER zu einem köstlichen kleinen Kinoerlebnis."

01. Mai 2009 | Kritik •

Linksammlung zum Film.

01. Mai 2009 | Kritik •

Michael Meyns fehlt in dem Film Überraschendes."Dass diese Geschichte altbekannt ist, wäre nicht weiter problematisch, wenn es den Autoren gelingen würde, sie auf anderem Wege originell zu erzählen."

01. Mai 2009 | Kritik •

Joachim Kurz bemängelt an dem Film, dass er keine Überraschungen zu bieten habe, ihm außerdem sein geringes Budget anzusehen sei, jedoch "bliebe noch das Lokalkolorit als Trumpfkarte des Films, was allerdings intime Kenntnisse und Einblicke in den mitunter staubtrockenen und immer ein wenig maulfaul wirkenden Humor norddeutscher Prägung erfordert. Ob der Film auch südlich von Niedersachsen noch die gleichen Begeisterungsstürme ernten wird wie in seiner Heimat, kann zumindest in Frage gestellt werden. Immerhin aber zelebriert Axel Prahl hier wieder einmal sein so unnachahmlich herausgedrücktes "Moin", dass es eine helle Freude ist."

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