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FREISTATT

FREISTATT

Regie Marc Brummund
Kinostart 25.06.2015
Genre Drama

Kritiken • FREISTATT

28. Mai 2015 | FREISTATT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Freistatt will die Geschichte eines Leidens nacherzählen und dabei möglichst authentisch sein", schreibt Johannes Bluth. Doch der aufklärerische Gestus des Films wendet sich gewissermaßen gegen sich selbst, "er wird zum Selbstzweck. In dieser Linie endet auch der Film: Gewalt erzeugt Gegengewalt. So ist die Botschaft von Freistatt unmissverständlich, aber auch verkürzt."

25. Juni 2015 | FREISTATT • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz blickt auf FREISTATT und schreibt, dass der Film ein weiteres Beispiel dafür ist, dass es nicht leicht ist, "den tabuisierten und oft ja auch skandalisierten Themen Missbrauch und Heimerziehung mit den Mitteln der Filmnarration beizukommen."

25. Juni 2015 | FREISTATT • Kritik • filmgazette.de

Ulrich Kriest sah "gute Darsteller, großartige Kameraarbeit, wirkungsvolle Filmmusik, Naturmetaphorik", bemängelt aber auch: "Leider macht der Film selbst die Genre-Schotten dicht, fokussiert die Hauptfigur, interessiert sich nicht weiter für die Geschichte und Motive der Nebenfiguren, was dem sicherlich bestens durchrecherchierten Stoff märchenhafte (Western-)Züge verleiht."

24. Juni 2015 | FREISTATT • Kritik • getidan.de

Die Jungen werden laut Peter Claus "wie Strafgefangene angetrieben. Der Film zeigt das lange mit ernüchternde Sachlichkeit, ohne emotional aufpeitschende Momente, wiewohl es dann einige sehr deutliche brutale Szenen gibt. Gerade deshalb kommt man dem Leiden der Protagonisten sehr nah."

24. Juni 2015 | FREISTATT • Kritik • Die Zeit

Marc Brummunds Film, der ein gesellschaftlich wichtiges, jedoch zu wenig beachtetes Thema behandelt, spielt laut Julia Dettke zwar oft "vorhersehbar mit den Gefühlen. Doch die Widerspenstigkeit der Hauptfigur macht ihn sehenswert."

23. Juni 2015 | FREISTATT • Kritik • filmtabs

"Es ist einfach sehr selten, dass deutschen Filmemachern derart viele Szenen in einem Film derart grandios gelingen", findet Günter H. Jekubzik. "Da gibt es diese Flucht wie in den Sümpfen der Südstaaten. Bei einem der wenigen Momente des Glücks während eines Bades in der freien Natur jubelt auch die Landschaft in großartigen Bildern während am Himmel die Zugvögel ziehen."

26. Mai 2015 | FREISTATT • Kritik • filmrezension.de

"Trotz der Szene der Scheinbeerdigung ist FREISTATT ein starkes Drama, das nicht loslässt. Marc Brummund führt dem Zuschauer den Sadismus der Diakonie-Aufseher deutlich vor", schreibt Michael Dlugosch. Doch leider fühlen sich Regisseur und Autorin zu sehr den "Action-Handlungen verpflichtet."

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