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AMY

AMY

Regie Asif Kapadia
Kinostart 16.07.2015
Genre Musikfilm/Musical

Kritiken • AMY

17. Juli 2015 | AMY • Kritik • TAZ

Sven von Reden findet es klug, dass der Regisseur auf einen eigenen Off-Kommentar verzichtet hat, denn "so behält AMY einen Rest von Offenheit, auch wenn der Schnitt immer wieder bestimmte Lesarten ihres Lebens forciert."

17. Juli 2015 | AMY • Kritik • Deutschlandradio Kultur

"Auf dem ersten Blick ist es eine schöne Idee, die Bilder selbst sprechen zu lassen", schreibt Anke Leweke, die sich dann aber doch fragt, was die Doku bezwecken soll, da man wenig Neues über Amy Winehouse erfährt, "überhaupt verliert der Film die Künstlerin und Sängerin zunehmend aus dem Auge und wird zu einer mehr oder weniger banalen Bebilderung ihres tragischen Suchtverhaltens."

17. Juli 2015 | AMY • Kritik • Die Welt

Dem Regisseur ist es laut Frédéric Schwilden nicht nur gelungen, einen Film über das tragische Leben einer großen Sängerin zu drehen, sondern "auch ein Film über eine Gesellschaft, die nach dieser Tragik lechzt."

16. Juli 2015 | AMY • Kritik • Die Zeit

Rabea Weihser findet, dass Asif Kapadia die Sensibilität für Amy Winehouse' Musik fehlt. "Er hat kein Interesse daran, zu erklären, wie diese finstere Seele ihren Ausdruck im Klang fand."

16. Juli 2015 | AMY • Kritik • DiePresse

Der Dokumentarfilm legt laut Thomas Kramar ganz klar Gründe für den Niedergang von Amy Winehouse nahe. Dass die Sängern am Ende nach zu viel Alkohol und Drogen "nicht einmal cool" aussah, führt AMY schonungslos vor.

15. Juli 2015 | AMY • Kritik • Tagesanzeiger

Laut Christoph Fellmann verlässt der Kinogänger dieses brillant geschnittene Drama nicht ungerührt. Was er AMY allerdings übel nimmt, ist, "dass er sich nicht dafür interessiert, was das denn für ein Talent war, das diese Sängerin im Überfluss besass – und verschwendete."

15. Juli 2015 | AMY • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik meint: "Die Dokumentation für Fans bleibt im Widerspruch zum Versprechen des Untertitels "The girl behind the name" doch an der Oberfläche und bietet den Anhängern nicht viel Neues. Aber zum Glück singt sie relativ oft. Und trotz der nicht besonders inspirierten oder gelungenen Machart bleibt die Kraft der Bilder."

14. Juli 2015 | AMY • Kritik • Der Spiegel

Obwohl der Dokumentarfilm Privataufnahmen und Tagebucheinträge zeigt, kommt er Amy Winehouse nicht nah, schreibt Jenni Zylka. Das liegt auch an "der Eindimensionalität, mit der Kapadia seine Bilderpalette zu Amy anordnet."

13. Juli 2015 | AMY • Kritik • Berliner Zeitung

Jens Balzer ist irritiert, dass Regisseur Asif Kapadia die Unmengen an dokumentarischen Materials vollkommen intransparent montiert hat. Der Zuschauer erfährt weder, wer gerade zu den gezeigten Bildern spricht, noch woher die Aufnahmen überhaupt stammen. Deshalb hatte der Kritiker auch "schnell das Gefühl, bei aller vorgespiegelten Dokumentarfilm-Analytik einem seinerseits manipulativen Werk beizuwohnen."

13. Juli 2015 | AMY • Kritik • Der Tagesspiegel

Nadine Lange stellt fest, dass die Qualität der vielen verwendeten Videos "mäßig bis schlecht" ist. Doch dadurch wird klar, dass dem Regisseur "Intimität und Exklusivität [....] wichtiger als gute Ausleuchtung oder ruhige Kameraführung" sind.

13. Juli 2015 | AMY • Kritik • Die Welt

Für Michael Pilz ist AMY "das große Kinodrama des Informationszeitalters." Der Dokumentarfilm "zeigt den zynischen Determinismus, die sich selbst erfüllende Prophezeiung, die Dramaturgie dieser Tragödie, in der es so kommen musste, wie es kam."

29. Mai 2015 | AMY • Kritik • programmkino.de

Regisseur Asif Kapadia hat laut Luitgard Koch einen "anrührenden Dokumentarfilm" gedreht. "Dabei zeichnet er das Portrait eines verletzlichen, gehetzten, fragilen Menschen, der am Ruhm zerschellt. Seine bewegende Hommage an eine glänzende, geistreiche, temperamentvolle junge Frau rehabilitiert die begnadete Musikerin."

22. Mai 2015 | AMY • Kritik • outnow.ch

"Die aufwändig zusammengestellte Dokumentation von Asif Kapadia trumpft gross auf mit unzähligen bisher unveröffentlichten Archivaufnahmen und Interviews mit allen Personen, die in Amy Winehouses Umfeld Rang und Namen hatten. Das ist interessant und angesichts des tragischen Endes des Stars auch bedrückend."

18. Mai 2015 | AMY • Kritik • Wiener Zeitung

Laut Matthias Greuling ist AMY "großes Kino anstatt stilles Künstlerporträt" geworden, erweist sich im Umgang mit dem Tod der Sängerin aber nicht als "spekulativ oder sensationsgierig."

18. Mai 2015 | AMY • Kritik • Die Welt

AMY rehabilitiert zwar die Künstlerin, kommt aber dennoch nicht von der Gehetzten los, meint Hanns-Georg Rodek und bezeichnet den Film als "Archetyp einer neuen Art von Dokumentation, die keine redenden Köpfe mehr braucht, weil es einen Überfluss an Bildmaterial gibt."

18. Mai 2015 | AMY • Kritik • epd-film.de

Dem Regisseur ist laut Barbara Schweizerhof ein kleines Wunder gelungen: "Er lässt gleichsam die Tote wiederauferstehen, mit ihrer großartigen Stimme, ihrer quecksilbrigen Persönlichkeit und ihrer großen Verwundbarkeit. Mit dem erschütternden Ergebnis, dass man danach erst recht trauert um die großartige Musikerin."

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