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THE LOBSTER

THE LOBSTER

Regie Yorgos Lanthimos
Kinostart 2015
Genre Science Fiction, Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • THE LOBSTER

15. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Frédéric Jaeger hat etwas mehr erwartet: "Das alles geht sehr schnell und gleicht einer sich selbst entlarvenden Nummernrevue, amüsant, am kurzen Lacher orientiert. Die eingestreuten bitteren Wahrheiten laufen allzu bald ins Leere. ... Das bejaht nicht nur, was so aufwändig auseinandergenommen wurde, sondern offenbart, wie viel vom subversiven Potenzial der Anlage bei erster Gelegenheit über Bord geworfen wird."

19. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • Cereality

"Es ist eine skurrile Welt, die Lanthimos kreiert. Ein düsteres Universum, das vor allem von seinen schrägen Details lebt und wie eine Art Wes Anderson für Erwachsene daherkommt, ohne kunterbunte Pappkulissen, aber dafür mit einer zynischen Dystopie", stellt Julia Weigl fest.

18. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala sah eine gelungene Premiere: In dieser coolen Farce hält Regisseur Yorgos Lanthimos "das immer wieder überraschende Geschehen tadellos am kurzen Zügel und hört exakt dann auf, als es am schlimmsten ist. Oder fast. Oder gerade nicht."

18. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • Tagesanzeiger

Pascal Blum sah "eine schwarz schimmernde Comédie presque-humaine in stilsicheren Bildern, in der die Schauspieler ausdruckslos Sätze ausspucken und die ätzende Absurdität eines Buñuel durch die Szenen geistert."

18. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • outnow.ch

Die "Science-Fiction-Lovestory mit satirischen Elementen funktioniert für überzeugte Singles genauso wie für all diejenigen, die in der Zweisamkeit ihre Erfüllung sehen. [.....] Der wunderbar schwarzhumorige Film überzeugt auch dank seines Casts und der düster-ironischen Inszenierung. Einige Längen in der zweiten Hälfte werden da gerne verziehen."

18. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • filmosophie.com

Seine Schauspieler lässt Yorgos Lanthimos "in atemlos stockenden Sätzen sprechen, als hätten sie den Ausdruck von Emotionen ohnehin schon verlernt. [.....] Selbst die Musik scheint in The Lobster gefangen zu sein: extrem laut schallt sie durch den Kinosaal, ihr bleiben aber nur ein paar kurze, zackige Takte, dann muss sie wieder verklingen."

18. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • epd-film.de

"Hervorragend gespielt, mit staubtrockenem Humor, führt The Lobster moderne Liebesvorstellungen ad absurdum und offenbart deren unterschwelliges Fundamentalismuspotential. Absolut preisverdächtig", lobt Barbara Schweizerhof.

15. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • Der Spiegel

Hannah Pilarczyk hat sich von dem Liebesfilm und der schrägen Phantasie des Filmemachers überzeugen lassen. Sie findet Gründe, warum der Film "schlussendlich in einem Plädoyer dafür mündet, dass sich jeder seine Art von Romantik selber zusammenschustern muss, wenn er glücklich werden will."

15. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • Die Zeit

Wenke Husmann sah eine tiefschwarze, bitterböse Filmkomödie. "Dieses Hotel ist ein Liebesgefängnis, ein Straflager für Singles. Ein Ort, in dem der griechische Filmemacher Lanthimos unser Konzept von Liebe und Partnerschaft auf die Spitze treibt. Verstörend wirkt das Ganze deshalb, weil er es in maximalem Realismus darstellt."

15. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh ist begeistert. "Die Originalität des bizarren Verkupplungsszenarios liegt darin, dass er es an einem höchst liebesfeindlichen Ort ansiedelt, wo geteilte Schwächen wie eine Gehbehinderung oder Nasenbluten bereits Zusammengehörigkeit zwischen Mann und Frau stiften sollen. Die beträchtliche Komik resultiert aus der Selbstverständlichkeit, mit der sich die meisten diesem Regime unterwerfen, während es ein paar wenige auszutricksen versuchen."

15. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • Wiener Zeitung

Laut Matthias Greuling ist diese skurrile Partnerschafts-Suche "spitzfindig ausgedachtes Metaphern-Kino zwischen Jux und Ernsthaftigkeit ... THE LOBSTER trägt eine gewisse Form von Understatement vor sich her, weshalb skurrile Situationen noch zusätzlich überhöht wirken. Ein bisschen rätselhaft will Lanthimos auch sein, und ein bisschen larmoyant."

15. Mai 2015 | THE LOBSTER • Kritik • Berliner Zeitung

THE LOBSTER variiert ein Thema, schreibt Anke Westphal: "Gesellschaften, in denen strikte und absurde Regeln gelten. Das kann man als Kritik am Totalitarismus deuten, der auch in Demokratien virulent ist. THE LOBSTER entwirft eine Gesellschaft, in der Zwischentöne und Vagheiten verboten sind, auch Gefühle."

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