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EISENSTEIN IN GUANAJUATO

EISENSTEIN IN GUANAJUATO

Regie Peter Greenaway
Kinostart 12.11.2015
Genre Biopic, Komödie

Kritiken • EISENSTEIN IN GUANAJUATO

12. Februar 2015 | EISENSTEIN IN GUANAJUATO • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Till Kadritzke meint: "Das bisschen Kunst ist im Übrigen ein ziemlich grandioses filmisches Ereignis, eine Farbenpracht, eine Assoziationswucht, die ein zweites Ansehen nötig macht, zugleich ein Raum, in dem das Museale und das Digitale – jene zwei Nischen also, in die sich das Kino heute angeblich zurückzieht, um in Ruhe zu sterben oder zumindest in einen Winterschlaf zu verfallen – gemeinsam Party machen."

12. November 2015 | EISENSTEIN IN GUANAJUATO • Kritik • kunst + film

Eric Mandel findet, dass es lange nicht mehr so leicht war, "sich in einem Greenaway-Film zu amüsieren. Er verknüpft eine sinnliche Liebesgeschichte mit einer voyeuristisch-bildungsbürgerlichen making of-Fantasie und lässt dabei seiner ganzen Lust an Referenzen und Meta-Ebenen freien Lauf."

16. Februar 2015 | EISENSTEIN IN GUANAJUATO • Kritik • outnow.ch

"Kinky in Sachen Homosexualität und extravagant in der Bildsprache basiert, der Film zumindest in Sachen sexueller Orientierung seines Hauptprotagonisten nur bedingt auf Tatsachen - das sagen zumindest die Eisenstein-Experten. Trotzdem ist es eine spassige Frivolität, die man aber erst dann geniessen kann, wenn einem ADHS-ähnlichen Hampeleien von Hauptdarsteller Elmer Bäck auf Dauer nicht nerven."

13. Februar 2015 | EISENSTEIN IN GUANAJUATO • Kritik • Die Welt

Hanns-Georg Rodek stellt fest, dass Hauptdarsteller Elmer Bäck den Filmemacher Sergej M. Eisenstein als eine Art zweiten AMADEUS spielt, "ein verwöhntes, verspieltes Kind, daran gewohnt, dass sich die ganze Welt um ihn und seine Capricen dreht."

13. Februar 2015 | EISENSTEIN IN GUANAJUATO • Kritik • perlentaucher.de

"Greenaway wirft seinen Exegeten auf den Lehrstühlen wieder ganz dicke Fleischbrocken vor die Füße. Dass er dabei nicht im hermetischen Elfenbeinturm visualisierter Kunstgeschichte landet, sondern sein Film auch ganz egalitär als lebenspralles, verspieltes Kino genießbar ist, das sich mit reger Lust und Neugier den Möglichkeiten der digitalen Postproduction zuwendet, macht ihn dabei zum Postmodernisten im allerbesten Sinn", so Thomas Groh.

12. Februar 2015 | EISENSTEIN IN GUANAJUATO • Kritik • Der Tagesspiegel

Peter von Becker ist überrascht dass eine "Geschichte, die eben noch maliziös mit dem Erotischen als Kunstzitat spielt" im nächsten Moment in ein privates Melodram abstürzt. Dabei glaubte der Kritiker anfangs noch an "ganz großes Kino."

12. Februar 2015 | EISENSTEIN IN GUANAJUATO • Kritik • TAZ

Zumindest in Bezug auf Eisensteins Sexualität gibt sich EISENSTEIN IN GUANAJUATO "Mühe, etwas Neues zu entwickeln", schreibt Diedrich Diederichsen. Das wird "amüsant, zum Teil auch rührend erzählt." Harte Arbeit ist es indes, die Regietheatermanierismen von Peter Greenaway auszuhalten, die wie "pflichtgemäß abgelieferte Autorenmarkierungen" wirken.

12. Februar 2015 | EISENSTEIN IN GUANAJUATO • Kritik • filmrezension.de

Lida Bach bedauert, "dass jede noch so offenkundige Allegorie zu Tode erklärt wird. Fast scheint Greenaway gleich seinem Hauptcharakter zu fürchten, den anderen könnte noch die leichterkenntlichste der grandiosen Ideen entgehen. Die Exorbitanz der Assoziationen hat ihren Reiz, aber letztendlich macht sie überdrüssig."

12. Februar 2015 | EISENSTEIN IN GUANAJUATO • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

"Der Finne Elmer Bäck gibt Eisenstein als verletzlichen, scheuen, aufbrausenden und vor intellektueller Energie fast berstenden traurigen Clown mit grossen Charme-Reserven. Und Greenaway lässt nicht nur auf ihn, sondern auch auf das Publikum ein homoerotisches Stakkato los, das mit seiner Direktheit eben so verblüfft, wie es mit Humor und Zärtlichkeit einnimmt", schreibt Michael Sennhauser.

12. Februar 2015 | EISENSTEIN IN GUANAJUATO • Kritik • filmosophie.com

"Eisenstein in Guanajuato funktioniert auf intellektueller sowohl als auf emotionaler Ebene oder auch schlicht als clevere Unterhaltung. Ein Film zum immer wieder sehen und immer mehr entdecken. Schon allein wegen der schönsten, romantischsten und gleichzeitig witzigsten und intellektuellsten analen Entjungferungsszene der Filmgeschichte."

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