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EVERY THING WILL BE FINE

EVERY THING WILL BE FINE

Regie Wim Wenders
Kinostart 02.04.2015
Genre Drama

Kritiken • EVERY THING WILL BE FINE

12. Februar 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Bei der Dreidimensionalität im Kino könnte man sich fragen, ob eigentlich mehr das Vordergründige heranrückt oder sich eher das Hintergründige entfernt", so Lukas Stern. "Every Thing Will Be Fine jedenfalls will auf diese Frage eine eindeutige Antwort geben: Er schiebt uns seine Figuren so dicht vor die Nase, dass man sie am liebsten zurückschubsen möchte, zurück ins Bild, wo sie hingehören; man könnte auch sagen: Every Thing Will Be Fine ist kein hintergründiger Film."

02. April 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz bedauert, dass sich Wim Wenders für 3D entschieden hat. Denn obwohl der Regisseur der "schwerfälligen 3D-Kamera durchaus Eleganz" verleiht, verniedlicht dieser Effekt zugleich "jeden Innenraum zur Puppenstube und entrückt die Bilder." Zudem verhindert die Stereoskopie "jede differenzierte Tiefenschärfe."

02. April 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • DiePresse

Obwohl EVERY THING WILL BE FINE auf die großen Gefühle abzielt, wollten sich diese bei Andrey Arnold einfach nicht einstellen. Zudem verliert der von Alexandre Desplat komponierte Streichersoundtrack "seine Subtilität durch übermäßigen Einsatz."

02. April 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • Deutschlandradio Kultur

"Auf der Berlinale hat dieser so menschliche und im guten Sinne emotionalere Wenders einige Kritiker, die offenbar wenig Sinn für Familien- und Kindergeschichten aufbringen, nur kalt gelassen. Andere dagegen, zu denen auch ich gehöre, waren positiv überrascht: Endlich wieder ein guter Spielfilm von Wenders!", schreibt Jörg Taszman.

01. April 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • DerStandard

Dominik Kamalzadeh findet, dass James Franco durch eine phlegmatische Präsenz und ein hölzernes Antischauspiel auffällt. An seiner Figur, die Wim Wenders dem Zuschauer als Kryptogramm verkaufen will, beißen sich die heillos unterforderten Frauenfiguren die Zähne aus.

01. April 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • TAZ

Barbara Schweizerhof bedauert, dass James Franco, der zwischendurch so aussieht, als würde er Wim Wenders parodieren, alles und jeden aus dem Bild drängt - auch Charlotte Gainsbourg, die lediglich "affektiert ausgesprochene Plattitüden" von sich geben darf.

01. April 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • textezumfilm.de

"In ruhigem Rhythmus und mit schön eingefangen Bildern der kanadischen Landschaft schildert Wenders eine universelle Geschichte über Verlust, Schuld und Aussöhnung", so das Fazit von José García.

31. März 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • filmtabs

"Wenders, der immer begeistert technische Möglichkeiten aufgegriffen hat, nutzt 3D hier im Gegensatz zu allen anderen nicht für Jahrmarkts-Effekte, sondern für eine neue Dimension der Bild-Poesie", schreibt Günter H. Jekubzik über einen Film, der "oft wie ein Thriller orchestriert" ist.

03. März 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • Cereality

Hätte Wim Wenders "den Ballast der narrativen Verstrickungen auf ein Minimum reduziert und seine visuellen und emotionalen Gewichte wirklich aufs Einverleiben bestimmter Ortschaften und Stimmungen gerichtet, dann wäre hier eine echte Besonderheit entstanden. So wirkt das nicht unbedingt fehlerhafte, aber doch mittellose Drama wie Standardware der Gemütlichkeit inklusive nachträglicher Zusatzdimension", findet Christian Witte.

11. Februar 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • Der Spiegel

Wim Wenders überraschte Hannah Pilarczyk mit einer Charakterstudie, "die visuelle Opulenz und Pathos ungewohnt ökonomisch und stimmig einzusetzen weiß." Außerdem hat EVERY THING WILL BE FINE "einen tollen James Franco" zu bieten.

11. Februar 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • TAZ

Ekkehard Knörer ist über das hanebüchene Drehbuch entsetzt und fragt sich, ob es von einem "Fünfzehnjährigen mit der Ambition zu äußerstem Tiefsinn verfasst" wurde. Sehr gut gefällt ihm hingegen Alexandre Desplats Musik, die tief romantisch, bittersüß und leidenschaftlich klingt, mit dem Werk von Wim Wenders aber "leider gar nichts zu tun" hat.

11. Februar 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • Berliner Zeitung

Harald Jähner ist begeistert, wie Wim Wenders und sein Kameramann 3D einsetzen. Es wird genutzt, "um den Menschen zu isolieren, ihn in einer auch physisch spürbaren Einsamkeit zu zeigen." Mittels 3D schickt der Regisseur "seine Darsteller aus ihrer Umgebung hinaus in die vorderste Bildebene wie in ein existenzielles Exil."

11. Februar 2015 | EVERY THING WILL BE FINE • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

"Alles in allem sind es nicht mehr die grossen Gesten und die grossen Gefühle, welche Wenders hier zu interessieren scheinen. Sondern das, was übrigbleibt, wenn die Kämpfe ausgestanden sind, die Schuld akzeptiert. Das ist sympathisch. Everything Will Be Fine ist sympathisch", findet Michael Sennhauser.

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