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EL CLUB

EL CLUB

Regie Pablo Larrain
Kinostart 05.11.2015
Genre Drama

Kritiken • EL CLUB

10. Februar 2015 | EL CLUB • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"El Club nimmt sich in diesem sakralen Gestus sehr ernst und bricht ihn am Ende dennoch wieder zurück in den Modus eines sarkastischen "Ätsch-Bätsch". Man kann sich streiten – und das ist womöglich überhaupt das Strittige an El Club – , ob es sich dabei um einen poetischen Spannungszustand oder um Unschlüssigkeit handelt", so Lukas Stern.

05. November 2015 | EL CLUB • Kritik • kunst + film

Die Akteure "beharken einander wie Unterteufel die armen Seelen – mal im salbungsvollen Jargon von Priesterseminaristen, mal mit brachialer Drohung und Erpressung. Ihr verbaler Dauer-Schlagabtausch macht dieses vermeintlich so ruhige Kammerspiel" laut Anne-Katrin Müller "zum ausgefeilten Psychodrama über Machtkämpfe in einem Staat im Staate."

27. Oktober 2015 | EL CLUB • Kritik • Cereality

"EL CLUB fordert in seiner Radikalität ein (wenig wirksames) dickes Fell, ohne explizite Bilder einsetzen oder Dramatisierungen betreiben zu müssen. Allein das Kopfkino bestimmt die Furcht; genauso wie das beängstigende Schauspiel von Wölfen im Schafspelz, die indoktrinierten Regeln folgen und nur im Ansatz ausbrechen, aber umso tiefer aufschlagen, je mehr Unschuld durch sie zerbricht", so Christian Witte.

01. Oktober 2015 | EL CLUB • Kritik • programmkino.de

Der Film kritisiert den schlampigen Umgang der katholischen Kirche "bei der Aufarbeitung der kircheninternen Missbrauchsfälle", schreibt Björn Schneider. "EL CLUB findet dafür drastische, teils beängstigende Bilder und Stimmungen, aber die braucht es auch, um Gehör und Aufmerksamkeit zu finden. Ein wuchtiges Drama von immenser emotionaler Brutalität."

11. Februar 2015 | EL CLUB • Kritik • outnow.ch

"Die Vergangenheit der Gottesdiener sowie die Widersprüche in Handlungen der Kirche stehen im Mittelpunkt dieses Kammerspiels. Fragen um Schuld und Sühne reisst der Film an, lässt an der katholischen Kirche kein gutes Haar, ist fesselnd und bedrückend und vor allem legt er die Karten offen auf den Tisch, statt sie zu verdecken."

10. Februar 2015 | EL CLUB • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster ist enttäuscht: "Kein bisschen interessiert mich, wie es dem Club am Ende gelingen wird, die Gefahren von außen abzuwehren, sich wieder zu rekonstruieren. Ich möchte nur fliehen aus diesem Film, der die Sinne und das Denken einsperrt und sich selbst ein audiovisuelles Zölibat auferlegt."

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