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VICTORIA

VICTORIA

Regie Sebastian Schipper
Kinostart 11.06.2015
Genre Thriller, Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • VICTORIA

09. Februar 2015 | VICTORIA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Beeindruckend ist nicht der technische und organisatorische Irrsinn, nicht das abstrakte Wissen darüber, dass jeder Fehler nicht korrigierbar das Ganze zertrümmert, oder zumindest nicht an erster Stelle", so Lukas Stern, "einzigartig ist vielmehr die (Zuschauer-)Erfahrung, die sich mit und in der Zeit einstellt und die zunehmend selbst in den Modus des Ausgeliefertseins einschlägt."

06. Juli 2015 | VICTORIA • Kritik • wieistderfilm.de

Philipp Stroh meint: "Lässt man die technische Besonderheit der Plansequenz weg, bleibt nur ein kleiner Berlinfilm; ein schlichtes Krimi-Liebesdrama über jugendlichen Leichtsinn. Doch die kompromisslose Echtzeiterzählung sorgt für einen eigenartigen Kick, den das Kino im aktuellen Einheitsbrei bestens gebrauchen kann. Nicht zuletzt das extrem authentische Schauspielkonzept sorgt dafür, dass der Kick wirklich trifft."

11. Juni 2015 | VICTORIA • Kritik • kunst + film

In VICTORIA "wird zwar viel gequatscht, aber oberflächlich und redundant", schreibt Renée-Maria Richter. "Dagegen kommt die übrige Welt kaum vor; weitere Personen und Schauplätze hätten das Vorhaben verkompliziert. Mit dem paradoxen Ergebnis, dass dieser mit hyperrealistischem Anspruch gedrehte Film seltsam künstlich anmutet."

11. Juni 2015 | VICTORIA • Kritik • derFreitag

Matthias Dell findet, dass VICTORIA ein Jungsfilm ist. "Ein äußerst sentimentaler." Denn die weibliche Hauptfigur "ist hier nur das Medium der Träume, die Männer wie Sebastian Schipper, als sie jung waren, im Kino hatten – Clyde zu sein und eine Frau zu haben wie Faye Dunaways Bonnie."

10. Juni 2015 | VICTORIA • Kritik • TAZ

VICTORIA erzählt vom Erwachsenwerden, schreibt Claudia Lenssen. Dabei entdeckt Sebastian Schippers Film "seine unverbrauchten Mittel um vieles ruhiger, konziser und atmosphärischer, als es die wackligen Bilder der Dogma-Filme forderten." Dazu setzt die leise gegenläufige Musik von Nils Frahm "melancholische Akzente."

10. Juni 2015 | VICTORIA • Kritik • filmtabs

"Das Spiel ist kraftvoll und lebendig, kleine Unfälle und Aussetzer werden spontan integriert. Trotzdem sind die Figuren exakt charakterisiert", lobt Günter H. Jekubzik. Dennoch: "Ein paar Schnitte hätten den guten Film noch besser gemacht!"

09. Juni 2015 | VICTORIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Schippers "einzigartiges Echtzeit-Abenteuer" kommt der aktuellen Berliner Nachtwelt so nahe wie keiner zuvor, schreibt Jan Schulz-Ojala und war auch beim zweiten Ansehen von VICTORIA gefangen.

08. Juni 2015 | VICTORIA • Kritik • filmrezension.de

"Klar erkennbar, den Film nachteilig beeinflussend, sind einige Regieangaben", schreibt Hilde Ottschofski. "Zum Teil ist die schauspielerische Darbietung übertrieben, die Technik fehlerhaft und der Film braucht lange, bis er in die Gänge kommt."

12. März 2015 | VICTORIA • Kritik • Cereality

"Schippers Einblick in die Intimität seiner wenigen Charaktere offenbart bescheidene und doch tiefe Sehnsüchte und verspricht eine Nähe jenseits der Leinwand, die stilistisch so ungehemmt wie nur möglich in die Auffassung cineastischer Lebendigkeit blickt. Jene Transzendenz wird aber schließlich doch eingedämmt, sobald die Genre-Merkmale des Thrillers in das Leben der Figuren treten", schreibt Christian Witte.

16. Februar 2015 | VICTORIA • Kritik • outnow.ch

"Man kann sich dem stärker werdenden Sog der Story trotz Unplausibilitäten und einer gewissen Überlänge nur schlecht entziehen. Die Darsteller sind famos, und vor der logistischen Parforce-Performance, 22 Drehorte [......] in einem Schnurz unter einen Hut zu bringen, kann man selbigen nur ziehen."

09. Februar 2015 | VICTORIA • Kritik • Der Spiegel

VICTORIA erzählt "mitreißend und betont rumpelig eine ziemlich unwahrscheinliche Story", findet Wolfgang Höbel. Zusammengefasst ist der Film ein "140-Minuten-Rausch aus Gangsterkino, Männerfreundschaft und Berliner Nachtleben" und außerdem "ein Triumph der jungen Hauptdarstellerin Laia Costa."

09. Februar 2015 | VICTORIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Gunda Bartels findet es gut, dass sich der Regisseur "traut, auch Dinge außerhalb des Bildes geschehen zu lassen." Dabei schaffen "sein Erzählstil und die häufig den Originalton ersetzende, verhaltene Filmmusik .... immer wieder retardierende Momente."

09. Februar 2015 | VICTORIA • Kritik • TAZ

An einem bestimmten Punkt wechselt die Kamera die Rolle, stellt Andreas Busche fest. Statt zu beobachten, "muss ihre Bewegung jetzt pausenlos Intensitäten herstellen." Das funktioniert meistens ganz gut, dennoch ist es "bezeichnend, dass Victoria gerade in der actionlastigen Hälfte einige Straffungen vertragen hätte."

09. Februar 2015 | VICTORIA • Kritik • Die Zeit

Wenke Husmann bezeichnet den Thriller, der in nur einer Einstellung gedreht wurde, als Kino-Revolution und irrsinniges Experiment. Victoria ist ihrer Meinung nach "ein fantastischer Film."

09. Februar 2015 | VICTORIA • Kritik • Wiener Zeitung

Matthias Greuling ist begeistert und bezeichnet VICTORIA als "eine rasende, rohe und zugleich sehr sorgfältig konstruierte und logistisch einwandfrei vorbereitete Orgie, zu der es im deutschen Film nur höchst selten kommt."

09. Februar 2015 | VICTORIA • Kritik • perlentaucher.de

Nikolaus Perneczky findet VICTORIA, der "in nur einer Einstellung gedreht wurde, die meiste Zeit ziemlich egal. Nur selten versteht es Schipper, aus dem Gimmick ästhetischen Mehrwehrt zu schlagen. Ein einziges Mal traut er sich, der Zeit beim interesselosen Verstreichen zuzusehen. Ansonsten wird überall geschäftiges Tun simuliert."

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