Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

TAXI TEHERAN

TAXI TEHERAN

Regie Jafar Panahi
Kinostart 23.07.2015
Genre Drama, Komödie

Kritiken • TAXI TEHERAN

23. Juli 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • kunst + film

Roberta De Righi blickt auf Jafar Panahi. Dieser "lächelt übrigens fast immer, mal verschmitzt und mal verlegen. Seine grundsätzliche, nie aufgesetzte Freundlichkeit – den Passagieren wie den Zumutungen des Lebens gegenüber – kann man nur bewundern: eine warmherzige menschliche Zugewandtheit im Alltag, die im Kino selten zu sehen ist."

23. Juli 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • Der Spiegel

TAXI TEHERAN zeigt auf lockere Art, "wie sich Leben und Kunst über den Reglementierungswahn eines totalitären Regimes hinwegsetzen", schreibt Oliver Kaever über den Berlinale-Gewinner.

23. Juli 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • DiePresse

Der Film beeindruckte Andrey Arnold "mit der Direktheit seiner Anklagen und der Leichtigkeit der Form", auch wenn TAXI TEHERAN bisweilen droht, "zur Videobotschaft zu verkommen."

23. Juli 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • Deutschlandradio Kultur

"Selbst wenn man sich als Betrachter hier und da manipuliert fühlt, sind es vor allem die absurden Widersprüche eines autoritären Regimes im Wandel, die Taxi Teheran zu einem wirklich sehenswerten Werk machen", stellt Jörg Taszman fest.

23. Juli 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • artechock

TAXI TEHERAN ist "vor allem ein pfiffiger, selbst­re­fe­ren­ti­eller Film über das Filme­ma­chen und über Film-Zensur, im Iran, aber auch anderswo. Und es ist ein Gesell­schafts­por­trät", das laut Rüdiger Suchsland "viel von der alltäg­li­chen Wirk­lich­keit des Landes und den Auswir­kungen der Mullah-Diktatur einfängt."

21. Juli 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • textezumfilm.de

Nicht nur die Umstände seiner Entstehung machen TAXI TEHERAN interessant, schreibt José García. "Auch aus filmischer Perspektive ist dem iranischen Regisseur ein bemerkenswerter Film gelungen, der mit einfachen Mitteln die Grenzen zwischen dokumentarischer und nachgestellter Realität erkundet und ästhetisch unterschiedliche Ebenen miteinander vermischt."

20. Juli 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • filmtabs

"Taxi Teheran vom mit Beruf- und Ausreiseverbot belegten iranischen Meister-Regisseur Jafar Panahi ist ein sehr raffinierter und mit viel Witz inszenierter Einblick in die gesellschaftliche Realität des heutigen Iran", stellt Günter H. Jekubzik fest.

15. Juli 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • Cereality

"Vielleicht ist Taxi Teheran auch deswegen ein warmer, unerbittlich positiver, offener, freier Film, der die Kunst dieses Mediums nicht mit Geld und nicht mit Trompeten niederzwingen muss, um in seinen Limitierungen dennoch beeindrucken zu können. Nicht vordergründig, weil es ein politischer Film ist. Sondern weil er das Kino beflügelt – auf eine sensible, schlichte Weise, die grenzenlose Sehnsucht zeigt", so Stefanie Schneider.

09. März 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • programmkino.de

"Was leicht zu einem etwas akademischen Diskurs hätte werden können, wird bei Panahi zu einem feinen Spiel mit Referenzen und der pointierten Darstellung der sozialen Realität des Irans. Und nicht zuletzt zeigt Panahi, dass es keiner großen Budgets, keines gigantischen Aufwandes bedarf, um sowohl politisch relevante als auch künstlerisch herausragende Werke zu drehen", so Michael Meyns.

09. Februar 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • filmdienst.de

"Die fehlende Unterscheidbarkeit zwischen Dokumentarischem und Fiktion nimmt Panahi anfangs wieder auf, im Laufe der Fahrten wird die Inszenierung jedoch immer deutlicher", schreibt Marius Nobach. "Panahi agiert bei diesen Erlebnissen in seinem Taxi zurückhaltend und lässt zwar mitunter Verbitterung spüren, verzichtet aber auf anklagende Worte."

09. Februar 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

"TAXI ist eine raffinierte Eulenspiegelei, ein witziges und wahrscheinlich auch wieder nicht ungefährliches Spiel mit dem Feuer und der Ungerechtigkeit. Und einer jener Filme, die zwangsläufig dazu führen, dass man wieder einmal mit schlechtem Gewissen und leicht schockiert die Kunst bewundert, die entsteht, wenn die Zensur originelle Umgehungen ihrer selbst erzwingt", so Michael Sennhauser.

09. Februar 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • perlentaucher.de

"Die Dialoge sind inszeniert, und abgesehen vielleicht von einer etwas überdreht-tragikomischen Szene funktionieren sie immer perfekt als konkrete Erzählung und als Reflexion über das Kino und das Filmemachen", schreibt Thekla Dannenberg.

07. Februar 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • TAZ

Ekkehard Knörer findet es bewundernswert, wie der Regisseur "hier und in vielen anderen Szenen zugleich zutiefst realistisch und ausgefuchst metafiktional und selbstreflexiv erzählt. Das sind die beiden großen Traditionen des iranischen Kinos: So wie Panahi in TAXI, mit einer solchen Souveränität und Leichtigkeit, hat sie bislang noch keiner verbunden."

07. Februar 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal sah einen "heiteren, aber dennoch profunden und differenzierten Film über den schwierigen Alltag in einer Diktatur – dabei durchwirkt vom Geist der Konspiration, der auch diesen mutigen Akt des Guerilla-Filmemachens beseelt."

07. Februar 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • outnow.ch

Der Kritiker von outnow findet es erstaunlich, dass sich Jafar Panahi "nicht mundtot machen lässt und heimlich weiterarbeitet. In TAXI wird die Kunst seiner Arbeit erneut deutlich, denn er stellt keine Fragen, lässt vielmehr die Menschen des Landes ihre Meinung und Ansicht zu verschiedensten Themen äussern, ohne selbst Kritik zu üben."

07. Februar 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • Festivalblog

"Panahis Coup, wie er den Film überraschend enden lässt, sei an dieser Stelle nicht verraten. Er ist aber von einer solch leichtfüßigen Symbolik, dass man den Filmemacher allein dafür heftigst beglückwünschen möchte. Für den Rest des Films allerdings auch", schreibt Tiziana Zugaro begeistert.

07. Februar 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • DerStandard

Dominik Kamalzadeh sieht in TAXI eine "spielerische Versuchsanordnung, in der sich die Themen wie von selbst verdichten." Der Kritiker fand zudem großes Vergnügen an der Art, wie Regisseur Jafar Panahi die einzelnen Episoden "zu einer so aufschlussreichen wie selbstreflexiven Untersuchung gegenwärtiger Laufbilder verknüpft."

06. Februar 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala ist begeistert. "Aus der Not, im Verborgenen drehen zu müssen, bezieht auch TAXI eine große Stärke; wobei er diesmal nicht in engen Wohnungen oder Häusern filmt, sondern aus dem Binnenraum eines Taxis heraus. Die andere Stärke aber, und sie schien zuletzt eher in den Hintergrund geraten, ist der Humor."

06. Februar 2015 | TAXI TEHERAN • Kritik • Die Welt

Der Film ist laut Hanns-Georg Rodek weit mehr als eine Spiegelung der Lage des Regisseurs, "sondern auch eine Reflexion über moderne Medien, das Filmemachen und Lüge und Wahrheit in seinem Lande. Und ohne Spur von Bitternis und Verbissenheit. Das ist vielleicht das größte Wunder."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,34618