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TAXI TEHERAN

TAXI TEHERAN
Regie Jafar Panahi
Kinostart 23.07.2015
Genre Drama, Komödie
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Inhalt • TAXI TEHERAN

Ein Taxi fährt durch die lebhaften Straßen Teherans. Die wechselnden Fahrgäste erzählen freimütig, was sie umtreibt: Ein Raubkopierer vertickt die neueste Staffel von The Walking Dead und Filme von Woody Allen, zwei alte Frauen wollen Goldfische in einer offenen Glaskugel transportieren und ein vorlautes kleines Mädchen erklärt seinen Anspruch auf Frappuccino.

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Crew • TAXI TEHERAN

Regie: Jafar Panahi
Darsteller: Jafar Panahi
Verleih/Copyright: Weltkino

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Kritik • TAXI TEHERAN •

Jan Schulz-Ojala findet die Stärken des Films; eine davon ist der Humor - brillant, bewegend und mit einer umwerfend schwarzen Pointe. Hanns-Georg Rodek sah ein kleines Wunder, denn der Film kommt ohne Bitternis und Verbissenheit aus. Für Ekkehard Knörer steht der Film in der großen Tradition des iranischen Kinos: So wie der Regisseur, mit einer solchen Souveränität und Leichtigkeit, hat sie bislang noch keiner verbunden. Anke Westphal sah einen heiteren, aber dennoch profunden und differenzierten Film über den schwierigen Alltag in einer Diktatur. Der Kritiker von outnow stellt fest, dass Jafar Panahi mit seinem Film die Kunst seiner Arbeit erneut deutlich macht und auch Tiziana Zugaro beglückwünscht den Regisseur zu TAXI, besonders zum Filmende mit seiner leichtfüßigen Symbolik. In der spielerischen Versuchsanordnung des Films verdichten sich laut Dominik Kamalzadeh die Themen wie von selbst. Marius Nobach ist überrascht, dass Jafar Panahi selbst auf anklagende Worte verzichtet; dennoch ist seine Verbitterung spürbar. Michael Sennhauser ist von dieser witzigen, raffinierten und nicht ganz ungefährlichen Eulenspiegelei begeistert und Thekla Dannenberg stellt fest, dass die inszenierten Dialoge perfekt als Reflexion über das Kino und das Filmemachen funktionieren. Michael Meyns hebt das feine Spiel mit Referenzen hervor; zudem gelingt dem Regisseur eine pointierte Darstellung der sozialen Realität des Irans. Laut Stefanie Schneider ist TAXI TEHERAN ein Film, der auf sensible, schlichte Weise das Kino beflügelt. Auch Günter H. Jekubzik ist von diesem sehr raffinierten Einblick in die gesellschaftliche Realität des heutigen Iran begeistert. Zudem ist Jafar Panahis Werk auch aus filmischer Perspektive bemerkenswert, findet José García, erkundet er doch die Grenzen zwischen dokumentarischer und nachgestellter Realität. Roberta De Righi ist von Jafar Panahis warmherziger menschlicher Zugewandtheit und nie aufgesetzt wirkender Freundlichkeit angetan und auch Andrey Arnold ist von der Direktheit der Anklagen beeindruckt, wenn auch der Film manchmal droht, zur Videobotschaft zu verkommen. Rüdiger Suchsland sieht in TAXI TEHERAN vor allem einen pfiffige und selbst­re­fe­ren­ti­ellen Film über das Filme­ma­chen und über die Film-Zensur.

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