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ALS WIR TRÄUMTEN

ALS WIR TRÄUMTEN

Regie Andreas Dresen
Kinostart 26.02.2015
Genre Drama

Kritiken • ALS WIR TRÄUMTEN

11. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Dass niemand mit Dialekt spricht, mag zwar zu anfänglicher Irritation führen, verdeutlicht dann aber nur umso mehr, dass es nicht darum geht, ein Milieu möglichst geschichts- und ortsgetreu nachzubilden, sondern es mit den speziellen Merkmalen der Zeit als Rahmen zu benutzen, um eine Geschichte zu erzählen, die damit korreliert, aber trotzdem universell ist", findet Claudia Reinhard.

26. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • artechock

"Dies ist ein Film ohne Seele, ohne Herz, ohne Energie, dies ist kein Film, der einen irgendwie berührt, den guckt man halt so weg", meint Rüdiger Suchsland. Sein Kollege Gregor Torinus findet es hingegen "nicht zu hoch gegriffen, Als wir träumten als ein jugend­li­ches, ostdeut­sches Äqui­va­lent zu Martin Scorseses frühem Mafia-Drama Hexen­kessel (1973) zu betrachten."

26. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • kunst + film

Eine lineare Handlung gibt es laut Ingrid Beerbaum nicht; "stattdessen Episoden, die wie die Vorlage in Kapitel unterteilt sind. Die Erlebnisse der Teenager inszeniert Regisseur Dresen mit viel Lust an Drastik und gebührender Härte: etwa den brachialen Boxkampf, der Rico seine Sportler-Karriere kostet."

26. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • TAZ

Der Film gibt zunächst richtig Vollgas, wird in der zweiten Hälfte endlich ruhiger, nur um sich dann in den vielen Geschichten zu verheddern. Darunter leidet auch die Figurenentwicklung, bedauert Dirk Knipphals.

25. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • getidan.de

Peter Claus bemängelt die fehlende dramatische Stärke der Dialoge. "Wer noch mal in dem Roman liest, dem fällt sofort die oft scharfe Sprache auf. Andreas Dresen und sein Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase haben sich für mehr Kunstsinn entschieden. Doch damit haben sie der Geschichte viel von ihrem Biss genommen. Leider stellt sich darum Langeweile ein."

25. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • filmtabs

Der Debütroman wurde laut Günter H. Jekubzik "als ein ernüchternder Abgesang an Hoffnung und Zukunft verfilmt. Leider, trotz guter Besetzung, wenig "sexy" oder mitreißend, auch wenn Dresen wieder wichtige Themen aus dem DDR-Nachfolgestaat eindrücklich auf die Leinwand bringt. Er kann vermitteln aber nicht begeistern."

25. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • White Lightnin' Filmblog

Es sind laut Tim Lindemann die "narrativen Unachtsamkeiten, gepaart mit einer aufdringlichen Inszenierung (Zwischentitel, Jump-Cuts, dauernde Musikuntermalung), die Als Wir Träumten schließlich in Richtung Nostalgie-Orgie rückt, obwohl ein kluger Kommentar zu der ″verlorenen″ Wende-Generation durchaus möglich gewesen wäre."

18. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • programmkino.de

"Der Mauerfall und die Zeit danach werden in Als wir träumten zu einer ungeheuren menschlichen Erfahrung. Für kurze Zeit scheint alles möglich. Und selbst, als dieser Moment vergangen ist, bleibt seine Wahrheit doch zurück. Insofern ist Dresen wieder ein Film gelungen, der in seinem Kern von einem tiefen Optimismus durchzogen ist. Aller Düsternis zum Trotz", meint Oliver Kaever.

11. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • outnow.ch

"Als wir träumten ist einerseits eine präzise Studie der Jugend zur Zeit des Umbruchs, ein Bild eines wilden Lebens, das genossen werden musste. [.....] Auf eine Art ist der Film somit sehr beeindruckend. Die Endlosschlaufe immer gleicher Erlebnisse und Bilder ist auf Dauer jedoch etwas schal und lässt einen merklich unzufrieden zurück."

11. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • filmosophie.com

"Als Wir Träumten fängt diese euphorische Aufbruchsstimmung ein, aber auch Momente der kalten Wut, Enttäuschung Verzweiflung. Treibende Techno-Beats und die Unterteilung in Kapitel lassen einen stilisierten Sog entstehen, der vielleicht nicht sonderlich originell daherkommt, mich aber immer wieder vergessen lässt, dass ich deutsche Filme eigentlich nicht sonderlich mag. Nur: der Sog ist nicht unterbrechungsfrei."

10. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • Der Spiegel

Anders als die Romanvorlage, die "kunstvoll Genrewucht entwickelte", zieht sich Regisseur Andreas Dresen bewusst zurück und zeigt eine "feine Skepsis". Das ist es laut Hannah Pilarczyk auch, was den Filmemacher ausmacht, da er "sich der Wahrhaftigkeit seiner Figuren stärker verpflichtet fühlt als dem Effekt."

10. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • Die Welt

ALS WIR TRÄUMTEN ist laut Elmar Krekeler "prima gemacht". Aber genauso wirkt der Film leider auch, ihm fehlt einfach der nötige Biss. Der Kritiker stellt deshalb auch fest, dass ihn die Literaturverfilmung - anders als die vorherigen Dresen-Werke - sehr schnell wieder losgelassen hat.

10. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • TAZ

Cristina Nord stellt fest, dass sich der Regisseur "mit der Inszenierung von Jugendlichkeit" schwer tut. Schwerer wiegt jedoch, dass die Rückblenden in die Zeit, als die DDR noch existierte, wenig überzeugend sind. Alles wirkt "putzig und possierlich."

10. Februar 2015 | ALS WIR TRÄUMTEN • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

"Als wir träumten ist kein Feelgood-Movie und entlässt einen doch fast glücklich erschüttert in den Alltag hinaus. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er fast dokumentarisch ungeschönt funktioniert und trotzdem in fast jeder Sekunde eine explosive Energie überträgt", lobt Michael Sennhauser.

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