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THE TRIBE

THE TRIBE

Regie Miroslav Slaboshpitsky
Kinostart 15.10.2015
Genre Drama

Kritiken • THE TRIBE

16. Oktober 2015 | THE TRIBE • Kritik • TAZ

"Es ist weniger der Mangel an einer inhärenten Moral oder die beiläufige Gewalt, als Ausdruck von ausbeuterischen Machtverhältnissen, die The Tribe zu einem so verstörend unapologetischen Film machen", meint Andreas Busche. Es ist vielmehr "die Konsequenz, mit der Slaboshpitsky den Zuschauern die Binnenperspektive seiner Figuren aufzwingt."

16. Oktober 2015 | THE TRIBE • Kritik • Der Tagesspiegel

The Tribe erzählt laut Jan Schulz-Ojala "nur seine eigene, atomkernwinzige Geschichte, und das perfekt."

15. Oktober 2015 | THE TRIBE • Kritik • Deutschlandradio Kultur

Ein "ärgerliches Machwerk", schimpft Jörg Taszman. "Der Regisseur hat einen spekulativen, mitunter pornografischen, sensationslüsternen und am Ende fast widerlichen Film gedreht, der vorgibt den Zynismus und die Kälte einer korrupten Gesellschaft anzuprangern, dabei jedoch ebenso zynisch seine Darsteller ausbeutet und Figuren verrät."

15. Oktober 2015 | THE TRIBE • Kritik • kunst + film

"Da jeder Dialog fehlt, der ablenken könnte, wird das Auge umso mehr geschärft für unsentimental eingefangene Ausschnitte einer anderen Realität, die sonst eher im Dokumentarfilm zu sehen ist", schreibt Ingrid Beerbaum über diesen "ebenso ungeschönten wie brutalen Film."

15. Oktober 2015 | THE TRIBE • Kritik • artechock

"Was Slabosh­py­ts­kiys Film letzt­end­lich jedoch so faszi­nie­rend macht, ist seine Radi­ka­lität im Umgang mit Sprache und Ton. Im ganzen Film wird tatsäch­lich nur in Gebär­den­sprache "gespro­chen". Slabosh­py­tskiy verzichtet explizit auf jegliche Unter­ti­te­lung; nur der leicht gedimmte Ton der Außenwelt ist der einzige »Sound­track« des Films", so Axel Timo Purr.

12. Oktober 2015 | THE TRIBE • Kritik • filmtabs

"Das harte Jugend-Drama verläuft komplett in ukrainischer Zeichensprache, ohne Voice Over, ohne Untertitel. Was erstaunlicherweise keine Behinderung ist, es steigert die schon äußerst gespannte Aufmerksamkeit und schärft die Konzentration auf exquisite Filmkunst", stellt Günter H. Jekubzik fest.

18. August 2015 | THE TRIBE • Kritik • programmkino.de

Der Stil ist nie "Selbstzweck, er verbindet sich mit der selbstverständlichen Brutalität, der unmenschlichen, sinnlosen Härte im Osten Europas, bei der einem oft die Sprache wegbleibt", so Günter H. Jekubzik. "Alles in allem eine packende und souveräne Bildästhetik einer heftigen, aber glaubhaft inszenierten Geschichte. Ein Spielfilm-Debüt, das begeistern muss."

10. Dezember 2014 | THE TRIBE • Kritik • filmosophie.com

"Insbesondere die ungewollte Schwangerschaft und schmerzvolle Abtreibung erscheinen zu sehr als konstruiertes Drama, einzig und allein darauf erpicht, den Zuschauer emotional in die Mangel zu nehmen. Miroslav Slaboshpitsky schenkt uns kein Licht am Ende des Tunnels, kein Wort des Trostes und hinterlässt uns damit am Ende nicht nur deprimiert, sondern vor allem sprachlos. Ohne Worte."

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