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IM KELLER

IM KELLER

Regie Ulrich Seidl
Kinostart 04.12.2014

Kritiken • IM KELLER

01. Dezember 2014 | IM KELLER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Zu sagen, im Keller finde Seidl nur das, was er an der Oberfläche ebenso hätte finden können, trifft es daher nicht ganz, es trifft nicht den Nerv dessen, was der Film letztlich aus den Kellerräumen zieht", so Lukas Stern

05. Dezember 2014 | IM KELLER • Kritik • Der Spiegel

Wolfgang Höbel findet, dass Ulrich Seidl "seine Kellermenschen in trüber Berechnung ausstellt: als das, was man auf der Kirmes einst anpries unter dem Titel "Lebende Kuriositäten"." Ziel ist es, "die Ängste und Unsicherheiten der Zuschauer hervorzukitzeln."

04. Dezember 2014 | IM KELLER • Kritik • Die Zeit

Die Kamera in Ulrich Seidls Filmen versucht, in die "verborgene Zonen der Menschen vorzudringen", doch bei IM KELLER geht diese Methode schief, findet Joachim Riedl. Das Problem ist nämlich, dass die Personen "im Grunde genommen sehr banale Dinge tun – und das eben zufällig im Souterrain."

04. Dezember 2014 | IM KELLER • Kritik • TAZ

"Seidl entstellt zur Kenntlichkeit", stellt Stefan Grissemann in seiner Kritik fest. Der Regisseur "spitzt zu, überhöht die Dinge, oft durchaus in der Absicht, den beklemmenden Witz, der sich auch im Abgründigen und Todtraurigen findet, wachzurufen."

02. Dezember 2014 | IM KELLER • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala findet, dass der "gedankliche Gewinn" von Ulrich Seidls Film schmal bleibt. Und teilweise "wirkt der mit 85 Minuten knapp geratene Film sogar noch gestreckt."

02. Dezember 2014 | IM KELLER • Kritik • White Lightnin' Filmblog

"Mit Im Keller transzendiert Seidl erneut scheinbar spielerisch die starren Kategorien Doku und Spielfilm; sein neues Werk ist mindestens ebenso dokumentarisch wie etwa der mit Laiendarstellern gedrehte PARADIES: LIEBE (PARADIES: LIEBE Trailer) und zugleich ebenso strikt und poetisch inszeniert", findet Tim Lindemann.

01. Dezember 2014 | IM KELLER • Kritik • filmgazette.de

"Bei allem Respekt: Interessiert sich Seidl in Wahrheit für die Geschichte, die Schicksale der Menschen, die er in seinen Filmen auftreten lässt? Oder sind die nur so lange für ihn interessant, wie sie geeignet scheinen, als Exempel seiner irdisch-austrischen Höllenvision eine Evidenz herzustellen?", fragt Andreas Thomas.

11. November 2014 | IM KELLER • Kritik • programmkino.de

"Seidls gnadenlose Kamera macht es möglich, bizarre Geschichten zu erzählen, die geradewegs dazu einladen, einfache Urteile zu fällen. Aber darum geht es nicht", meint Gaby Sikorski. "Bei Ulrich Seidl geht’s immer ums Ganze. Er staunt und zeigt, kommentiert nicht in Worten, sondern in Bildern. Seine Feel Bad Movies sind grotesk, ohne zynisch zu sein."

01. September 2014 | IM KELLER • Kritik • outnow.ch

"Im Keller ist voyeuristisches Skandalkino pur und sorgt dadurch natürlich für einen gewissen Unterhaltungswert und Diskussionsstoff. Vor allem aber ist der Film mit seiner Zurschaustellung und seinen Provokationen eine zu einseitige und sensationsgeile Darstellung der eigentlich vielversprechenden Ausgangslage."

01. September 2014 | IM KELLER • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz hat zwar nichts gegen Ulrich Seidls Kunst, "die Tabuzonen der bürgerlichen Gesellschaft zu erhellen", sie findet allerdings, dass dem Dokumentarfilm "etwas Berechnendes" anhaftet.

01. September 2014 | IM KELLER • Kritik • DiePresse

Wie erwartet sah Barbara Schweizerhof auch diesmal wieder in die Abgründe der (österreichischen) Seele. IM KELLER kann durchaus als der amüsanteste Film des Regisseurs bezeichnet werden, doch das meint die Kritikerin nicht als Kompliment.

01. September 2014 | IM KELLER • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

"Es sind nicht die Dinge, die man sieht, die diesen Film monströs machen – dass die menschlichen Abgründe unendlich tief sein können, wissen wir", schreibt Brigitte Häring. "Das Befremdende ist, wie sich diese Menschen in diesen Kellern so selbstverständlich filmen lassen, sich von Seidl inszenieren lassen."

01. September 2014 | IM KELLER • Kritik • Wiener Zeitung

Ulrich Seidl gelingen immer noch "Bilder der Provokation." Mit IM KELLER zeigt der Regisseur "scheinbare Skurrilitäten, die dunkle Obsessionen offenbaren."

01. September 2014 | IM KELLER • Kritik • ray-magazin.at

IM KELLER ist eine "brillant gefilmte und gewohnt tableau-artig inszenierte Anordnung", findet Thomas Abeltshauser. "Ein Kuriositätenkabinett, ganz im Sinne von John Waters "Shock Value", das immer wieder fasziniert, mitunter gruselt, auch großen Spaß macht, dessen Erkenntnisgewinn für ein Filmkunstpublikum freilich eher gering ist."

01. September 2014 | IM KELLER • Kritik • TAZ

Cristina Nord gefällt, dass der Regisseur "die Akteure nicht bloßstellt." Dazu passen die ruhigen Einstellungen, mit denen Ulrich Seidl sie in Szene setzt.

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