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CAROL

CAROL

Regie Todd Haynes
Kinostart 17.12.2015
Genre Drama

Kritiken • CAROL

18. Mai 2015 | CAROL • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"CAROL ist ein filmischer Glaskasten, ständig sieht man durch Fensterscheiben hindurch, manchmal verschleiern sie, was sich hinter ihnen abspielt, manchmal stören Regenrinnsale die Sichtbarkeit, manchmal spiegeln die Scheiben zurück. Immer aber wird diese doppelte Logik offenbar: die Logik des Hindurchsehens und die Logik der Verschleierung; die Logik der Preisgabe und die Logik der Bewahrung", so Lukas Stern.

17. Dezember 2015 | CAROL • Kritik • derFreitag

Rachel Cooke ist von der Authentizität, angefangen bei den "schummrig-satten Farben und der scheppernd-klirrende Sound-Mix" bis zu den "beiläufig-präzisen Kulissen und Kostümen", begeistert.

17. Dezember 2015 | CAROL • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Leweke findet CAROL "ungeheuer stilvoll und spannend."

17. Dezember 2015 | CAROL • Kritik • kunst + film

Gregor Torinus ist begeistert und schreibt, dass Todd Haynes' ergreifender Film eine "zauberhafte Hommage an klassische Hollywood-Melodramen" ist.

14. Dezember 2015 | CAROL • Kritik • filmgazette.de

"Einfühlsam, subtil und völlig unspektakulär erzählt Todd Haynes in einer langen Erinnerungsschleife von der Kraft eines Begehrens, das stärker ist als die beengenden Konventionen einer homophoben Gesellschaft", lobt Wolfgang Nierlin.

14. Dezember 2015 | CAROL • Kritik • filmtabs

Regisseur Todd Haynes hat sich "für eine schwelgerisch ruhige Entwicklung" entschieden, so Günter H. Jekubzik. "Komplexe Kompositionen und Ausleuchtungen sorgen unbewusst für ästhetisches Wohlbehagen. Dabei ist jedes Detail bedeutungsvoll, um das große Drama fein leise zu erzählen."

04. Dezember 2015 | CAROL • Kritik • filmrezension.de

Die größte Aufmerksamkeit schenkt Phyllis Nagys "feinfühlige Adaption von Patricia Highsmiths Roman "The Price of Salt" jedoch den sozialen Zwängen, denen die Protagonisten zu entsprechen versuchen oder denen sie entkommen wollen. Die Flucht ist bei dem von Mara und Blanchett brillant verkörperten Paar eine buchstäbliche", so Lida Bach.

03. Dezember 2015 | CAROL • Kritik • Tagesanzeiger

Pascal Blum sieht in diesem "elend schönen Film" den "stilvollen Versuch, die Spuren einer unausgesprochenen Lust nachzuzeichnen."

22. Oktober 2015 | CAROL • Kritik • DiePresse

Für Andrey Arnold ist CAROL, in dem die beiden Hauptdarstellerinnen "hervorragende Arbeit" leisten, einer "der besten Liebesfilme des Jahr." Zudem ist der Film "Aufklärung durch Empfindung."

23. Juni 2015 | CAROL • Kritik • programmkino.de

Dieter Oßwald ist begeistert: "Todd Hayne macht aus dieser verbotenen Liebe kein plumpes Botschaftskino, die gesellschaftspolitische Komponente läuft gleichsam unaufdringlich nebenher. Er erzählt eine wunderbar inszenierte, emotional packende Liebesgeschichte, die zur bezaubernden Lovestory mit Klassikerqualitäten gerät."

22. Mai 2015 | CAROL • Kritik • TAZ

Der von Todd Haynes mit "umwerfenden Kamerafahrten" inszenierte Film entwickelt laut Cristina Nord "interessante Frauenfiguren" - etwas, das beim Festival in Cannes schwer zu finden ist, weshalb CAROL eine "wohltuende Abwechslung" bietet.

19. Mai 2015 | CAROL • Kritik • outnow.ch

"Todd Haynes' Film ist kein Krimi, sondern ein sorgfältig und sehr stilvoll inszenierter Liebesfilm, der sich voll auf die Chemie zwischen seinen beiden Hauptdarstellerinnen verlässt. Diese Chemie ist denn auch durchwegs spürbar und lässt das derweil vielleicht etwas gar gemächliche Erzähltempo völlig irrelevant erscheinen."

19. Mai 2015 | CAROL • Kritik • Die Welt

Haynes' Film trägt sein Herz nicht offen zur Schau, schreibt Hanns-Georg Rodek, so dass der Zuschauer "aus kleinsten Andeutungen große Gefühle herauszulesen" muss. Doch dann zählt auch "jeder Blick, jedes flüchtige Hand-auf-die-Schulter-Legen doppelt und dreifach."

18. Mai 2015 | CAROL • Kritik • Der Spiegel

Hannah Pilarczyk stell fest, dass CAROL seine ungeheure Spannung langsam aufbaut und sich diese Energie dann derart überraschend entlädt, "dass man das überwältigend gefühlvolle Finale des Films fast nicht als solches begreift."

18. Mai 2015 | CAROL • Kritik • Wiener Zeitung

Alexandra Zawia lobt Regisseur Todd Haynes für seine "makellose visuelle Übersetzung" des Patricia Highsmith-Romans. Außerdem hebt sie das "geschmackvoll ausgestattete Interieur" hervor.

18. Mai 2015 | CAROL • Kritik • DerStandard

Die visuelle Konzeption des Films ist laut Dominik Kamalzadeh makellos. Dennoch "bleiben die Affekte in CAROL merkwürdig taub. Die Leidenschaft der beiden Frauen wirkt wie heruntergeschraubt."

18. Mai 2015 | CAROL • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

"Cate Blanchett spielt grossartig wie immer eine Mischung aus schöner Raubkatze und domestizierter Intelligenz", lobt Michael Sennhauser. "Carol ist ein Fest von einem Film und einer der ersten starken Palmenanwärter in diesem Jahr. Vor allem ist das einer jener Instant-Klassiker, welche sich selber definieren und fortan zur Referenz werden."

18. Mai 2015 | CAROL • Kritik • epd-film.de

"Haynes inszeniert die Welt der 50er Jahre mit detailverliebtem modischem Glamour", schreibt Barbara Schweizerhof. Damit stellt er "eine Gesellschaft bloß, in der Zurückhaltung als Absolutheitswert gilt und die Unterdrückung der Gefühle der Alltag ist. Besonders Cate Blanchett spielt ihre Rolle zwischen Beherrschung und Zusammenbruch mit geradezu schneidender Präzision."

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