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DIE FRAU IN GOLD

DIE FRAU IN GOLD

Regie Simon Curtis
Kinostart 04.06.2015
Genre Drama

Kritiken • DIE FRAU IN GOLD

04. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

DIE FRAU IN GOLD ist "handwerklich solide inszeniertes Starkino, das den an sich respektablen Versuch unternimmt, (beinahe) vergessene Geschichte für ein großes Publikum zugänglich zu machen", schreibt Kevin Neuroth. Doch als "auf Mitgefühl ausgerichtetes Affektkino" verkehrt "die allzu formelhafte ästhetische Gestaltung das Ganze ins Gegenteil und lässt den Film in seinem ritualisierten Ablauf zwischen Trauer und Ermächtigung, Rückschlag und überraschendem Triumph bisweilen blutleer wirken."

05. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • Die Welt

Swantje Karich ist enttäuscht, dass einige Figuren nicht erklärt werden und alle ohne jegliche Tiefe auskommen müssen. In DIE FRAU IN GOLD wird statt auf eine schlüssiges Erzählung mehr auf "das Erleben von Stimmungen" gesetzt.

04. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • kunst + film

Hannah Feyl ist von diesem "sentimental-simplen Drama" wenig begeistert: "Untermalt von zuckrig orchestraler Musik laviert der Film zwischen Gerichtsfilm, Historiendrama und buddy movie – und kann daher nur an der Oberfläche kratzen."

04. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • TAZ

Die reale Geschichte ist zwar ergreifend, leider ist es die Filmerzählung nicht, "und die Rückblenden kommen über gehobenes deutsches Fernsehformat nicht hinaus", bedauert Brigitte Werneburg. "Dramaturgisch raffinierter" ist DIE FRAU IN GOLD, wenn "er sich in der Gegenwart bewegt."

04. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • Der Tagesspiegel

Regisseur Simon Curtis erzählt eine typische David-gegen-Goliath-Geschichte spanndend und unterhaltsam, schreibt Daniela Sannwald. Darüber vergisst der Zuschauer aber auch leider, dass die Geschichte wahr ist, und das "ist das Schwerwiegendste, das man dem Film vorwerfen kann."

04. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • Deutschlandradio Kultur

"Ohne die differenzierte Darstellung von Helen Mirren mit ihrem gallebitteren Humor auf der einen und in ihren berührenden, im Film wunderbar lebendig gemachten Erinnerungen an jüdisches Leben in Wien auf der anderen Seite wäre dem Film sicher nicht solch eine Wirkung gelungen", meint Hannelore Heider.

04. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • artechock

"Zu den Stärken der erbau­li­chen Geschichts­stunde zählt sicher­lich die Darbie­tung Helen Mirrens in der Rolle der jüdischen Emigrantin. Spielend leicht wechselt die britische Mimin zwischen Kratz­bürs­tig­keit und liebens­wertem Charme", lobt Christopher Diekhaus. "Etwas enttäu­schend bleibt aber die Art und Weise, wie Simon Curtis den hoch aktuellen Stoff aufbe­reitet hat."

04. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • getidan.de

"Kunstraub der Nazis als Thema eines unterhaltsamen Spielfilms? Man befürchtet Kitsch. Erfreulicherweise bleibt der hier weitestgehend außen vor. Nur gegen Ende wird’s denn doch mal heftig sentimental. Was aber die Wirksamkeit des Films nicht mindert", so Peter Claus.

03. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • DiePresse

DIE FRAU IN GOLD erzählt laut Barbara Petsch keine wahre Geschichte, ist aber dennoch berührend. Trotz aller Einwände ist Simon Curtis' ein ansehnlicher Film gelungen, "vor allem weil er ein diffiziles Thema für jeden verständlich aufbereitet."

02. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • textezumfilm.de

"Obwohl Regisseur Simon Curtis nicht auf Pathos verzichtet, wozu Hans Zimmers gelegentlich auf die Tränendrüse drückende Streichermusik wesentlich beiträgt, überzeugt Die Frau in Gold letztlich auch deshalb, weil der Film den abstrakten Begriff "Beutekunst" am Schicksal eines Menschen, einer Familie fassbar macht", schreibt José García.

01. Juni 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • filmtabs

"Letztlich ist Woman in Gold, viel zu simpel. Quasi Restitution für alle, die noch nie was von Nazis, Raubkunst oder Judenverfolgung gehört haben. Sprich: Für den großen US-Markt. Ein schlechter, unerträglich simplifizierender Film, dem man aufgrund des aktuell bleibenden Themas trotzdem viele Zuschauer wünscht", meint Günter H. Jekubzik.

29. Mai 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • DerStandard

Auf Faktentreue sollte der Zuschauer in DIE FRAU IN GOLD nicht hoffen, schreibt Olga Kronsteiner. Denn der Film "hält sich nur bedingt an die tatsächliche Geschichte der Restitution des Gustav-Klimt-Gemäldes." Dieser Film will eher unterhalten, als mit "Sachverhalts-Exzessen" zu langweilen.

10. April 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch schreibt: "Vor allem in den eindringlichen Rückblenden aus Maria Altmanns Kindheit am Ende des Fin de Siècle, der bejubelten NS-Machtübernahme bis hin zu ihrer dramatischen Flucht, zeigt Simon Curtis klassisch exzellentes Erzählkino hochemotionale Momente. Sein erhellendes Justizdrama bewahrt vor Vergessen und Verdrängen."

11. Februar 2015 | DIE FRAU IN GOLD • Kritik • Der Spiegel

Nicht ohne Pathos inszeniert Regisseur Simon Curtis sein Drama WOMAN IN GOLD, das von den "gewohnt streicherlastige Kompositionen" Hans Zimmers unterlegt ist, wie Kaspar Heinrich feststellt. Helen Mirren glänzt derweil als "störrische Dame mit sprödem Witz."

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