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KIND 44

KIND 44

Regie Daniel Espinosa
Kinostart 04.06.2015
Genre Thriller, Drama

Kritiken • KIND 44

05. Juni 2015 | KIND 44 • Kritik • gamona

"KIND 44 riecht auf dem Papier nach Oscars, doch auf der Leinwand geht dann einfach zu viel schief. Der Regisseur ist bei den Actionszenen überfordert, das Drehbuch möchte unbedingt die Komplexität des Buches erreichen und diese ständige grau-braune Paranoia-Präsenz wirkt sowohl penetrant als auch zäh", mokiert Martin Beck.

05. Juni 2015 | KIND 44 • Kritik • kunst + film

Swantje Seberg lobt dieses authenthische Paranoia-Drama. "Selten erlaubt eine kommerzielle US-Produktion so ernüchternde politische Einsichten – da darf sie auch mit einer gutmenschelnden Schluss-Szene enden. Denn die Geschichte geht weiter: Nie hatten (post-)stalinistische Geheimdienst-Offiziere mehr Macht als im heutigen Russland. Ihr Regime ist zwar nicht mehr ganz so gewaltgetränkt, aber kaum weniger effektiv."

04. Juni 2015 | KIND 44 • Kritik • getidan.de

Die Romanvorlage "ist ein exzellenter Krimi. Der Film danach ist es nicht", bedauert Peter Claus. "Immerhin kann Tom Hardy Demidow glaubwürdig Gestalt verleihen und einen eigenständigen Charme. Wenigstens ihm sieht man gern zu und bleibt dran. Eines lässt einen übrigens staunen: die deutsche Synchronfassung ist besser als das Original."

04. Juni 2015 | KIND 44 • Kritik • artechock

Selbst die fähigen Schauspieler "sind außer­stande, ihren klischee­haften Charak­teren mehr Tiefe zu verleihen. Am ehesten gelingt dies noch Gary Oldman", meint Gregor Torinus. "Von diesem miss­mu­tigen Staats­diener in der entle­genen Indus­trie­stadt Wualsk hätte man gerne mehr gesehen. Auch ansonsten ist die Zeit, die KIND 44 in dem fernab von Moskau gelegenen Provinzort spielt, die stärkste des Films."

02. Juni 2015 | KIND 44 • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzikschreibt: "Doch so wie die Gewalt im äußerlich düsteren KIND 44 auffällig unübersichtlich montiert wird, verlieren sich die großen Gedanken und Themen im Gewühl der Ereignisse. So bleibt nicht mal eine Ahnung vom Leben in einem Land voller Denunzianten, der Täter ist weder bedrohlich noch tragisch."

01. Juni 2015 | KIND 44 • Kritik • filmgazette.de

Der Regisseur übertrifft sich "selbst in dem Versuch, die Sowjetunion als einen Ort tristester Trostlosigkeit wieder auferstehen zu lassen. Schon Moskau, das Zentrum der Macht, in dem der Film beginnt, scheint nur aus klaustrophobischen Interieurs zu bestehen. Nirgendwo erlauben es die Breitbilder dem Blick, in die Ferne zu schweifen", so Nicolai Bühnemann.

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