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DIE AUGEN DES ENGELS

DIE AUGEN DES ENGELS

Regie Michael Winterbottom
Kinostart 21.05.2015
Genre Thriller, Drama

Kritiken • DIE AUGEN DES ENGELS

02. März 2015 | DIE AUGEN DES ENGELS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Till Kadritzke strebt der Film zum Ende "in so viele Richtungen zugleich, dass es beginnt Spaß zu machen. Vorher wünscht man sich dagegen eher, Winterbottom hätte eine dieser filmischen Ideen, die er seinem Alter Ego in den Mund legt, mal konsequent durchgezogen; wäre selbst in den Brühl-Modus verfallen und aus der Welt nicht schlau geworden, anstatt nur meta-mäßig zu behaupten, dass man aus ihr gar nicht schlau werden kann."

21. Mai 2015 | DIE AUGEN DES ENGELS • Kritik • kunst + film

Obwohl "der Regisseur alle Stilmittel des heutigen infotainment ausreizt: furioses Tempo, hektische Schnitte, sound bites zahlreicher Akteure, die jede Menge Spuren auslegen, die Winterbottom genüsslich wieder verwischt", würde Renée-Maria Richter den Film als "subtiles Medienmenschen-Porträt" charakterisieren.

21. Mai 2015 | DIE AUGEN DES ENGELS • Kritik • TAZ

Barbara Schweizerhof findet, dass dem Regisseur "ein kleines Paradoxon" gelungen ist. Michael Winterbottom "hat einen Film über einen Film gemacht, der erfolgreich belegt, dass es letzteren besser nicht geben sollte."

21. Mai 2015 | DIE AUGEN DES ENGELS • Kritik • Berliner Zeitung

Frank Olbert findet, dass Michael Winterbottoms Film den Charme einer erkenntnistheoretischen Versuchsanordnung hat, "die ihrer eigenen Starrheit durch ziemlich spekulative Tricks und nicht wenige Klischees zu entrinnen versucht."

21. Mai 2015 | DIE AUGEN DES ENGELS • Kritik • artechock

"Spannend ist der psychi­sche Abwärts­strudel, in den der Prot­ago­nist mit der Zeit gerät, weil Winter­bottom bei aller Reflexion über die Krise eines krea­tiv­schaf­fenden Menschen ein gutes Gespür für latent unheil­volle Stim­mungen beweist", so Christopher Diekhaus. "Rück­bli­ckend betrachtet will Michael Winter­bottom zu viel auf einmal, was auch die recht will­kür­li­chen Verweise auf Dantes "Göttliche Komödie" belegen."

18. Mai 2015 | DIE AUGEN DES ENGELS • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik hat verfolgt, "wie Daniel Brühl, der Niki Lauda der deutschen Schauspielkunst, sich als ungeeignete Identifikationsfigur reglos, undurchsichtig und dauernd bedrückt durch die Handlung schleppt. Genau wie die Musik des Films."

11. März 2015 | DIE AUGEN DES ENGELS • Kritik • Cereality

Laut Kilian Kleinbauer bleibt "der Film aufgrund seiner distanzierten Perspektive zu unspektakulär und baut wenig Spannung auf. Die Eingliederung von mittelalterlichen Bezügen passt zu Sienas Atmosphäre – aber es wird kein klarer, inhaltlicher Bezug hergestellt, der verwertet werden könnte."

09. März 2015 | DIE AUGEN DES ENGELS • Kritik • programmkino.de

"Dass Winterbottoms Blick auf die journalistische wie filmische Wirklichkeit keine endgültigen Wahrheiten bereithält, sondern vielmehr auch die Gefahr eines kreativen Scheiterns ausformuliert, macht aus Die Augen des Engels ein gleichermaßen ehrliches wie unbequemes Experiment", meint Marcus Wessel.

26. September 2014 | DIE AUGEN DES ENGELS • Kritik • outnow.ch

"Michael Winterbottom greift den skandalträchtigen Amanda-Knox-Fall auf eine Weise auf, die von der ersten Sekunde an langweilt und mit fortlaufender Filmdauer immer ärgerlicher wird. [.....] Dieser ratlose Versuch, einer Skandalgeschichte intellektuellen Tiefgang zu verleihen, scheitert auf klägliche Weise."

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