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ELSER

ELSER

Regie Oliver Hirschbiegel
Kinostart 09.04.2015
Genre Drama

Kritiken • ELSER

10. April 2015 | ELSER • Kritik • kunst + film

"Wie bereits in seinem ebenfalls umstrittenen NS-Film Der Untergang (2004) gelingt es dem Regisseur in ELSER hervorragend die beklemmende Atmosphäre einer geradezu klaustrophobischen Enge herzustellen. Diese verbindet sich mit einem perfiden Katz-und-Maus-Spiel mit nur drei Hauptakteuren", schreibt Gregor Torinus.

09. April 2015 | ELSER • Kritik • Deutschlandradio Kultur

ELSER "geht in seiner Emotionalität unter die Haut, weil Oliver Hirschbiegel nicht mit Klischee-Nazis hantiert und einem läppischen Gut-Böse-Duell mit bekanntem Ausgang, sondern behutsam die Personen differenziert porträtiert", lobt Hans-Ulrich Pönack.

09. April 2015 | ELSER • Kritik • TAZ

Simon Rothöhler ärgert sich über "die säuberlich versammelte deutsche Nazifilmtristesse" dieses "biederen Bebilderungskinos", während im Vordergrund "zweitklassiges Theater gespielt" wird.

09. April 2015 | ELSER • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala ist davon beeindruckt, dass Oliver Hirschbiegel "Elser den kleinen Jedermann bleiben lässt, der er war", denn genau das "verleiht dieser so ungewöhnlichen Heldenerzählung ihre nachhaltig verstörende Kraft. Jeder kann ein Elser sein, wenn er denn will."

09. April 2015 | ELSER • Kritik • getidan.de

Peter Claus hebt besonders die Rückblenden hervor, "die das "Davor" zeigen, in denen deutlich wird, wieso Georg Elser zur Tat schritt, was sein Motive waren. [....] Da gelingt dem Film, was Historiendramen immer versuchen sollten, es aber oft genug nicht schaffen: er lässt den aufmerksamen Zuschauer über die Gegenwart nachdenken."

08. April 2015 | ELSER • Kritik • Berliner Zeitung

Frank Olbert sah ein markantes Porträt eines Querkopfs und bescheidenen Helden, das von Oliver Hirschbiegel "mit großem Gespür für den inneren Konflikt Elsers" inszeniert wurde und gleichzeitig ein Denkmal

08. April 2015 | ELSER • Kritik • outnow.ch

"Oliver Hirschbiegel schildert mit den Mitteln des Heimatfilms, wie der Faschismus auch die ländliche Dorfgemeinschaft fern von Berlin und Kriegsgrenze beeinflusste. Eine eindrückliche und wahre Story, mit etwas gar schwarzweisser Figurgestaltung, der die Gewaltherrschaft der Nazis trotzdem nicht verharmlost."

07. April 2015 | ELSER • Kritik • filmtabs

"Zum Entnazifizieren taugt ELSER, dieser nur stellenweise gelungene und oft langweilende Film, nicht besonders, zum Aufmerksammachen allerdings schon", so das Fazit von Günter H. Jekubzik.

19. März 2015 | ELSER • Kritik • programmkino.de

"Großartig gelungen sind dafür die Verhörszenen. Der Film erspart dem Zuschauer keine Details, er zeigt, was es bedeutet, unter der Folter zu leiden", schreibt Oliver Kaever. "Leider löst die derzeit bei Historien-Dramen so beliebte Parallelmontage mit Rückblicken in Elsers Vergangenheit die entstehende Intensität immer auf."

16. Februar 2015 | ELSER • Kritik • Cereality

"Viel bleibt letzten Endes nicht mehr zu sagen, außer: Der Elser hatte Recht. Nur wusste man das vorher alles schon. Dennoch ist Hirschbiegels Film ein löblicher Versuch, die Furcht und den Schmerz des Nationalsozialismus anhand einer einzelnen Persönlichkeit zu verinnerlichen. Der Mangel an Konsequenz dämpft aber jenes Potenzial", so Christian Witte.

13. Februar 2015 | ELSER • Kritik • Der Spiegel

Benjamin Moldenhauer ist überrascht, dass Regisseur Oliver Hirschbiegel, im Gegensatz zu seinem "verklärenden Hitler-Porträt Der Untergang, mit ELSER ein "sehr stimmiger Film" gelungen ist. Besonders beklemmend fand er die "Bilder für die Empathielosigkeit auch der Mitläufer."

13. Februar 2015 | ELSER • Kritik • Die Welt

Barbara Möller findet es großartig, dass der Zuschauer nach ELSER tatsächlich begreift, warum die titelgebende Figur, gespielt von einem "fulminanten Christian Friedel", Adolf Hitler liquidieren wollte.

13. Februar 2015 | ELSER • Kritik • filmrezension.de

Lida Bach bemängelt die "diffuse Stimmungsmache", bei der der Zuschauer "begeistert die Faust schwingen" soll. "Dass die Nazis auch hier ganz ähnliche Sprüche auf Lager hatten und haben, kümmert Hirschbiegel offenbar nicht. Die patriotischen Ansprüche, die seine publikumsfixierte Inszenierung formuliert, fühlen sich ähnlich verstaubt an wie der zähe Erzählton."

13. Februar 2015 | ELSER • Kritik • Der Tagesspiegel

Peter von Becker findet, dass es "diesen filmischen Fehlzünder" nach Georg Elser - Einer aus Deutschland mit Klaus Maria Brandauer "nicht gebraucht" hätte. Denn, obwohl gut gemeint, wird Geschichte in ELSER "nur als kulissenhafter Fingerzeig instrumentalisiert."

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