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DIE SÜßE GIER

DIE SÜßE GIER

Regie Paolo Virzi
Kinostart 08.01.2015
Genre Drama

Kritiken • DIE SÜßE GIER

09. Januar 2015 | DIE SÜßE GIER • Kritik • Die Zeit

Laut Julia Dettke ist der Film dramaturgisch gelungen und auch der "Spannungsaufbau über die in den vier Kapiteln erst nach und nach vergebenen Informationen funktioniert." Doch leider bleiben die Charaktere - bis auf die von Valéria Bruni-Tedeschi verkörperte Figur - dem Zuschauer fremd.

09. Januar 2015 | DIE SÜßE GIER • Kritik • Die Welt

Der Film breitet ordentlich und schnell aus, dass "mit moralischen Überraschungen nicht zu rechnen ist", schreibt Cosima Lutz. DIE SÜßE GIER macht es dem Zuschauer leicht, "sich die dargestellte Mischung aus Habgier und Selbstlüge als die Probleme der Anderen vom Leib zu halten. Er fährt einfach nur dreimal gegen dieselbe Wand."

09. Januar 2015 | DIE SÜßE GIER • Kritik • kunst + film

"Keiner Figur ist genug Zeit vergönnt, um glaubwürdig eine Entwicklung durchzumachen", bedauert Bela Akunin. "Da helfen auch durchweg gute Schauspieler-Leistungen und die temporeiche Inszenierung wenig. Dieser Film will zuviel gleichzeitig sein – Turbokapitalismus-Kritik, Milieu-Studie, Generationenkonflikt-Drama – und tippt alles nur an."

09. Januar 2015 | DIE SÜßE GIER • Kritik • getidan.de

"Der Beginn lässt einen an Brecht denken. Holzschnitte der Figuren herrschen vor. Doch rasch wandelt sich der Film zur geistreichen leicht melancholischen Komödie voller kluger Gedanken. Von Szene zu Szene werden die Charakterporträts nuancierter. Was die Spannung anheizt", schreibt Peter Claus.

08. Januar 2015 | DIE SÜßE GIER • Kritik • TAZ

Tim Caspar Boehme schreibt, dass DIE SÜßE Gier eine harte Botschaft hat, die der Regisseur dem Zuschauer "einigermaßen nachvollziehbar vermitteln will." Deshalb wird teilweise auch "der eine oder andere Handlungsfaden eine Spur zu eindeutig aufgelöst."

08. Januar 2015 | DIE SÜßE GIER • Kritik • textezumfilm.de

Die eigentliche Handlung ist schnell erzählt, schreibt José García. Um sie herum entwerfen der Regisseur und seine Mit-Drehbuchautoren "frei nach dem Roman "Human Capital" (deutscher Titel: "Der Sündenfall") von Stephen Amidon allerdings ein ausgeklügeltes Figurengerüst mit einer ebenfalls wohldurchdachten Dramaturgie in drei Episoden."

08. Januar 2015 | DIE SÜßE GIER • Kritik • filmosophie.com

"Es fällt schwer, sich die Schicksale der einzelnen Charaktere zu Eigen zu machen. Zu komplex ist das Netz aus Beziehungen, zu sperrig die Figuren. Erst mit der finalen und stark moralisierenden Titelsequenz geht Human Capital so richtig unter die Haut. Das ist bedauerlich spät, aber besser spät als nie."

06. Januar 2015 | DIE SÜßE GIER • Kritik • filmtabs

"Dieser Film, mehr Gesellschafts-Analyse als Krimi, gibt nicht allen Figuren genügend Tiefe. Oder vielleicht können nicht alle Schauspieler mit dem Material ihre Figuren beleben", überlegt Günter H. Jekubzik.

01. Dezember 2014 | DIE SÜßE GIER • Kritik • programmkino.de

"Vizi legt eine ätzende Satire auf den Berlusconismus vor, auf den Glauben, dass zunächst das eigene Glück zählt, dann erst die Gemeinschaft. Erst im letzten Kapitel, das auch die Krimi-Handlung überraschend auflöst, deutet er so etwas wie einen Ausweg an", so Oliver Kaever.

03. Juli 2014 | DIE SÜßE GIER • Kritik • programmkino.de

"Paolo Virzis Film ist ein deprimierendes Drama über menschliche Amoral und fehlende Solidarität. Doch es fällt schwer, sich die Schicksale der einzelnen Charaktere zu Eigen zu machen, zu komplex ist das Netz aus Beziehungen. Erst mit der finalen und stark moralisierenden Titelsequenz geht Human Capital so richtig unter die Haut", schreibt Sophie Charlotte Rieger.

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