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AMERICAN SNIPER

AMERICAN SNIPER

Regie Clint Eastwood
Kinostart 26.02.2015
Genre Drama, Biopic, Kriegsfilm, Actionfilm

Kritiken • AMERICAN SNIPER

24. Februar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Distanz schafft Eastwood durch seinen ruhigen, gemessenen Erzählstil", schreibt Maurice Lahde. "Aus dieser Gemessenheit heraus treibt der Regisseur seinen Helden in mitreißende Häuserkampfszenen, die zunächst einmal großartig inszeniertes Actionkino sind, mit einer wohltuend kontrollierten Kameraführung, die Räume, Distanzen und Relationen erfahrbar macht und die spannungstreibende Balance zwischen Orientierung und Desorientierung hält."

30. Juni 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • wieistderfilm.de

"Die Zutaten stimmen, doch manövriert sich American Sniper in patriotische Ödnis. Ein bedenklicher Kriegsfilm mit wenig Pfiff und viel Werbung für die Republikanische Partei", so das Fazit von Philipp Stroh.

26. Februar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • Der Spiegel

Der Film simplifiziert nicht nur "die Geschichte eines verheerenden Kriegs", sondern ignoriert "sie zugunsten seiner kino-mythologischen Denkmalpflege gleich komplett", schreibt David Kleingers, der außerdem bemängelt, dass AMERICAN SNIPER "entgegen bemühter Motive der Nächstenliebe nur Empathie für amerikanische Opfer aufbringt."

26. Februar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • DerStandard

Dominik Kamalzadeh stellt fest, dass die von Clint Eastwood beworbene Empathie nur dann funktioniert, "wenn man bereit ist, sich auf seine Sichtweise einzulassen. Dann mag man wie er in Kyle einen der letzten aufrichtigen Cowboys sehen, der sich die falsche Arena gesucht hat."

26. Februar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • artechock

"Kriti­scher Abstand, gar Auto­re­fle­xion des Helden? Nicht in dieser düsteren John-Wayne-Variation in Zeiten des Terrors." Zudem stellt Simon Hauck fest, dass die Rich­tig­keit des Einsatzes nie hinterfragt wird. "Im Gegenteil: Es hagelt Ausz­eich­nungen statt Granaten für den Titel­helden. Nonstop, was den Eindruck grotesker Glori­fi­zie­rung obendrein minütlich steigert und Eastwoods faden­schei­nige Helden­ver­eh­rung schwer erträg­lich macht."

25. Februar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • TAZ

Simon Rothöhler schreibt: Bradley Cooper spielt in AMERICAN SNIPER eine "superdumpfe Figur", für die der Schauspieler nicht nur "an Stämmigkeit zugelegt" hat, sondern "nach mutmaßlich langen Recherchen einen Gesichtsausdruck ausgedacht, dem man zugegebenermaßen sofort abnimmt, dass hinter der Fassade kein intelligentes Wesen anzutreffen ist."

25. Februar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • Berliner Zeitung

Der "Antikriegsfilm voller hochverdichteter Actionszenen" wird laut Anke Westphal wesentlich von Bradley Cooper getragen. Dieser "durchläuft nahezu mühelos die Wandlung vom netten Cowboy über den scheinbar stoischen Schützen bis hin zum Kriegsveteranen mit schwerer posttraumatischer Belastungsstörung."

24. Februar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik findet: "Eigentlich sollte jede echte Demokratie diese imperialistische Propaganda mit Verachtung strafen und mal eine Achse des Guten Geschmacks mit islamischen Ländern aufmachen. Denn American Sniper ist so schrecklich viel undifferenzierter als etwa Bigelows Irak-Film THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer), weil Eastwood nur unerträglich einseitig die US-Perspektive zeigt."

24. Februar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • Cereality

"Was hat Eastwood angetrieben, sich einem aus europäischer Perspektive derart uninteressanten, begriffsstutzigen und naiven Überzeugungskiller in den Schatten zu stellen?" fragt Timo Kießling. AMERICAN SNIPER zwängt sich "in die Steinzeit der republikanischen Rechten, ein passsicheres Army-Bekennervideo zusammenzuschneiden."

18. Februar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • TAZ

AMERICAN SNIPER "ist spannend und elegant inszeniert, es ist gutes Kino", schreibt Rieke Havertz. Die aus dem Film entstandene Debatte, "zeigt den US-amerikanischen Grabenkampf zwischen links und rechts."

06. Februar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • gamona

Laut Martin Beck "bleibt ein ziemlich langatmiges und dumpfes Kriegsdrama, dessen Thematik alleine schon aufgrund des Titels keinen leichten Stand in Deutschland haben wird. American Sniper ist ein dezidiert amerikanischer Film. Er appelliert an die dortige konservative Mittelklasse und ruft ansonsten eine Mischung aus Langeweile und Verwunderung hervor."

22. Januar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • Der Spiegel

Marc Pitzke fragt, ob AMERICAN SNIPER ein Kriegsfilm oder ein Antikriegsfilm ist und findet es bezeichnend, dass er "Raum lässt für beide Deutungen. Er erzählt eine "wahre Geschichte", aber nur so wahr, wie sie ins patriotische Drehbuch passt."

20. Januar 2015 | AMERICAN SNIPER • Kritik • programmkino.de

Clint Eastwood "erzählt die Geschichte schnörkellos und mit viel Raum für ausgedehnte Kampfszenen", so Nina Jerzy. "Tiefergehende Betrachtungen zum sogenannten Krieg gegen den Terrorismus liefert American Sniper nicht. Dafür beeindruckt Hauptdarsteller Bradley Cooper mit einer erneut Oscar-nominierten Schauspielleistung."

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