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LEVIATHAN

LEVIATHAN

Regie Andrej Swjaginzew
Kinostart 12.03.2015
Genre Drama

Kritiken • LEVIATHAN

26. Mai 2014 | LEVIATHAN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

LEVIATHAN ist laut Michael Kienzl "kein Film, der nur als pessimistische Bestandsaufnahme des heutigen Russland funktioniert, sondern auch eine ausgesprochen souveräne Erzählung, die durch jeden ihrer Umwege noch reicher wird." Dabei bewahrt das Mythische den Film "trotz seines Pessimismus immer wieder davor, in sozialrealistische Schwarzmalerei abzudriften."

14. April 2015 | LEVIATHAN • Kritik • filmtabs

Das packende Drama ist "große Filmkunst", lobt Günter H. Jekubzik. "Die Ereignisse, die unverfrorene Korruption, die brutale Rechtslosigkeit schockieren im gleichen Maße, wie die Bilder faszinieren. Mit Leviathan kommt einer der stärksten Filme des letzten Jahres ins Kino."

12. März 2015 | LEVIATHAN • Kritik • kunst + film

"Realistische Reportage in betörenden Bildern, die Regisseur Swjaginzew zu aktueller Polit-Theorie erweitert − ein Augenschmaus für Russlandversteher", so das begeisterte Urteil von Oliver Heilwagen.

12. März 2015 | LEVIATHAN • Kritik • Der Spiegel

Obwohl der Zuschauer dieses "Unheilsprophetenkino" durchaus etwas aufdringlich finden kann, ist es laut Wolfgang Höbel gerade die Unerbittlichkeit des Regisseurs, der die "elegische Naturbeschwörung und ein katastrophisches Menschenbild" zusammenzwingt, die aus "diesen stockfinsteren Film" einen sehr bösen und sehr schönen Albtraum macht.

12. März 2015 | LEVIATHAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala findet, dass LEVIATHAN "ein überzeitliches Meisterwerk" ist. Das kontroverse Werk von Andrej Swjaginzew ist "episch, erschütternd, extrem realistisch und poetisch zugleich, manchmal schrillkomisch, oft still."

12. März 2015 | LEVIATHAN • Kritik • TAZ

"Mit seiner glänzenden Optik, seinen mythologisch-biblischen Anspielungen und seinen dramatischen Zuspitzungen" ist der Film ein wenig prätentiös, schreibt Barbara Wurm. Doch LEVIATHAN gefällt durch seinen "inszenatorischen Drive und Passagen, die ungemein stark sind. Und andere, die richtig wehtun."

12. März 2015 | LEVIATHAN • Kritik • Die Zeit

"Das Epos LEVIATHAN ist ein Meisterwerk", findet Oliver Kaever. Kraftvoll wird der Film vor allem dadurch, dass er "ganz offen die konkreten Verhältnisse kritisiert."

10. März 2015 | LEVIATHAN • Kritik • DiePresse

Andrey Arnold findet, dass LEVIATHAN "ein düsteres, ja albtraumhaftes Bild des heutigen Russland" zeichnet. Weshalb Andrej Swjaginzews Film auch "kein Kampfschrei" ist, sondern eine Grabrede, die "eher Verdruss als Wut" schürt.

09. März 2015 | LEVIATHAN • Kritik • Tagesanzeiger

Christoph Schneider findet, dass Hoffnungslosigkeit ein zu "schwacher Begriff für die Grundstimmung dieses Films" ist, könnte der Zuschauer angesichts dieses Wortes doch denken, dass in LEVIATHAN doch noch Hoffnung zu entdecken ist. Doch der Film "erzählt vom endgültigen Verwesungsprozess aller Menschlichkeit. Von einem Zustand, in dem alle organische, menschliche Schönheit, die innere und äussere, korrumpiert und weggefault ist."

06. März 2015 | LEVIATHAN • Kritik • DerStandard

Die schroffen Landschaften, die in farbentsättigten Breitwandbildern arrangiert wurden, spiegeln laut Dominik Kamalzadeh "die Verlorenheit der Menschen wider. Doch es bleibt kraftvoll, nicht ätherisch inszeniert: Swjaginzew betont das Derbe, Schroffe - mitunter gerät er nahe an kulturelle Archetypen."

16. Dezember 2014 | LEVIATHAN • Kritik • programmkino.de

"So bitter diese Bestandsaufnahme über den moralischen Zustand des korrupten Landes im Allgemeinen und die persönliche Tragödie im Besonderen ausfällt, bietet der Film überraschend Platz für Pointen", schreibt Dieter Oßwald.

26. Mai 2014 | LEVIATHAN • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

LEVIATHAN ist "unbestritten ein filmischer Wurf, eine wuchtig und konsequent umgesetzte Geschichte." Eindeutig interpretieren kann sie Michael Sennhauser jedoch nicht. "Ob das nun ein cleveres Spiel mit der Zweideutigkeit ist, oder eine ebenso mutige wie hoffnungslose Bilanz der russischen Zustände, ist ohne nähere Kenntnis nicht zu entscheiden. Dass der Film als Kinoerlebnis aber groß ist, stark und eindrücklich, das lässt sich nicht bestreiten."

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