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AMOUR FOU

AMOUR FOU

Regie Jessica Hausner
Kinostart 15.01.2015
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • AMOUR FOU

19. Mai 2014 | AMOUR FOU • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Hausner wendet Kleists Poetik der Umstülpung etablierter Wertbilder zuletzt gegen ihn selbst. Mit Zitaten und Anspielungen auf seine Werke" hält der Film laut Nino Klingler "beständig Kontakt zur Kleist’schen Denkwelt, um diese quasi von innen heraus zu entlarven. So wird Amour Fou zu einem gewitzten (durchaus feministisch zu nennenden) Einspruch, der sich ganz unverblümt anachronistisch in die vergangenen Männersachen einmischt und Ordnung stiftet, wo zuvor Unordnung war."

15. Januar 2015 | AMOUR FOU • Kritik • artechock

"Martin Gschlachts Kamera schafft makellose, aber auch cleane Bilder, deren Aseptik den Eindruck des Arti­fi­zi­ellen noch steigert. Alles ist starr, statisch und leblos, es gibt keine Zooms und keine Schwenks, keine einzige Kame­ra­fahrt, bis auf eine einzige am Ende – aber wozu? Soll der Tod hier Befreiung sein aus einem stati­schen Lebens­käfig?", fragt Rüdiger Suchsland.

15. Januar 2015 | AMOUR FOU • Kritik • kunst + film

AMOUR FOU "zwängt seine Protagonisten mit gedrechselten Dialogen und langen Sprechpausen in ein Korsett starrer Einstellungen, das sie wie dressierte Deppen dastehen lässt. "Tableaux vivants" wollte Regisseurin Hausner nach eigener Aussage schaffen. Was ihr gelungen ist: Nichts bewegt sich – weder auf der Leinwand noch beim Zuschauer", ärgert sich Renée-Maria Richter.

15. Januar 2015 | AMOUR FOU • Kritik • Der Spiegel

Der Doppelsuizid von Heinrich von Kleist und Henriette Vogel wird in Jessica Hausners Film zu einer köstlichen Tragikomödie, schreibt Hannah Pilarczyk. "Vom Mythos Kleist und der Idee der romantischen Liebe bleibt nicht viel übrig."

15. Januar 2015 | AMOUR FOU • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz sah einen "Kostümfilm als Groteske, kein Biopic, sondern ein Experiment." Darin entwickelt Regisseurin Jessica Hausner die historische Wahrhaftigkeit aus der Stilisierung.

15. Januar 2015 | AMOUR FOU • Kritik • TAZ

Für Birgit Glombitza ist AMOUR FOU einer "der schönsten Filme des vergangenen Jahres. Seine Spannung zieht er dabei aus "malerischer Anordnung, formaler Strenge und den heimlichen Seufzern nach Ausbruch und reiner Empfindung."

13. Januar 2015 | AMOUR FOU • Kritik • filmtabs

Für Günter H. Jekubzik ist der vierte Film der bemerkenswerten Regisseurin "wieder deutlich ein Kunstwerk, in dem es nicht um reale Personen geht. Hausner bezeichnet das tragische Treffen als Versuchsanordnung einer unmöglichen Liebe bis in den Tod. Kurios, auf seltsame Weise unterhaltsam und einzigartig ist das Ergebnis."

13. Januar 2015 | AMOUR FOU • Kritik • filmgazette.de

"Man könnte sagen, Jessica Hausner ironisiert mit ihrem formvollendeten, erlesen schönen Film die Momente deutlich herausgestellter tragischer Ironie, um die sinnlose "Romantik" des Geschehens darzustellen und zugleich die Tragik des Geschehens zu dekonstruieren", schreibt Wolfgang Nierlin.

15. Dezember 2014 | AMOUR FOU • Kritik • programmkino.de

"Wie Hausner hier eine Frau als Spielball eines Mannes inszeniert, als zurückhaltendes Wesen, die sich ganz den Wünschen eines Mannes unterwirft, macht Amour Fou schließlich zu einem feministischen Film", meint Michael Meyns.

21. Oktober 2014 | AMOUR FOU • Kritik • press-play.at

Bianca Hofbauer schreibt: "Für diejenigen, die sich gelegentlich ins Kino begeben um unterhalten zu werden, sind wohl die Begriffe langatmig und unspektakulär die richtigen Umschreibungen für Amour Fou. Wer es jedoch langsam mag und sich gerne in visuelle und rhetorische Schmankerln vertieft, wird hier fündig werden."

19. Mai 2014 | AMOUR FOU • Kritik • DerStandard

Dominik Kamalzadeh sah ein konzentriertes Kammerspiel, in dem Regisseurin Jessica Hausner mit großer Akkuratesse das bürgerliche Ambiente der Familie Kleist in einem starren Milieu inszeniert hat.

19. Mai 2014 | AMOUR FOU • Kritik • Wiener Zeitung

Famos gelungen findet Matthias Greuling Jessica Hausners neues Werk, dass er als ihre "bislang klügste und durchdachteste Arbeit" bezeichnet. Zudem lobt er die "elegant geführten Konversationen."

19. Mai 2014 | AMOUR FOU • Kritik • DiePresse

Christoph Huber ist unschlüssig. Die Figuren wirken, obwohl sie ununterbrochen reden, wie Wachsfiguren. Und ironischerweise sind die Hunde, die die Regisseurin sehr häufig ins Bild setzt, das Lebendigste an diesem Film, der dennoch durch klare, digitale Bilder und hübsches Dekor glänzt.

19. Mai 2014 | AMOUR FOU • Kritik • ray-magazin.at

"Hausner inszeniert die Tragödie als dialoglastiges Kammerspiel in bildschön komponierten Tableaux, wobei der Film angesichts eines wunderbar trockenen, eigentümlichen Humors und Hausners geschickter Figurenführung auch als eine Art Historien-Romcom funktioniert", schreiben Pamela Jahn und Roman Scheiber.

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