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WINTERSCHLAF

WINTERSCHLAF

Regie Nuri Bilge Ceylan
Kinostart 11.12.2014
Genre Drama

Kritiken • WINTERSCHLAF

19. Mai 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Die Freiheit des Films besteht darin, dass sich die vielen Motive und Erzählstränge nicht treffen müssen, sondern nebeneinander existieren können. Immer wieder findet Ceylan einen Weg, stereotype Konflikte auf spannende Weise aufzulösen", schreibt Michael Kienzl.

11. Dezember 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • kunst + film

Swantje Seberg fand es "faszinierend, den Figuren beim Nichtstun zuzusehen: In geschliffenen, punktgenau inszenierten Dialogen viviseziert der Film ihre uneingestandenen Lebenslügen und Selbstzerfleischung. Das gemahnt zugleich an den wohl größten Seelenzergliederer der Kinogeschichte, Ingmar Bergman."

11. Dezember 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • TAZ

Barbara Schweizerhof meint, dass der Film dem Zuschauer viel abverlangt. So muss er sich auf die "langen, verschlungenen Dialoge" konzentrieren und dabei auch den Überblick über die "ausgebreiteten Details" bewahren. Zudem soll er sich "nicht dem Sog der schönen, melancholischen Bilder ergeben, sondern wachen, kritischen Geistes dabeibleiben."

11. Dezember 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • Der Spiegel

Birgit Glombitza hatte den Eindruck, dass sich sowohl der Regisseur als auch sein Hauptdarsteller "in ihrer ungebremsten Fabulierlust das Wasser reichen können." Auch das Drehbuch scheint "gelegentlich hingerissen von den eigenen rhetorischen Einfällen, mit denen es seine Figuren sich aneinander aufreiben lässt."

11. Dezember 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • artechock

"Die über drei Stunden Filmlänge sind nie lang­weilig, stehen im Gegenteil immer unter Spannung, und entfalten einen sehr eigenen Fluss. Film­hand­werk­lich ist alles sehr kontrol­liert, aber bei aller Kontrolle gibt es auch immer wieder Über­schuss, Momente des Sich-Gehen-Lassens", meint Rüdiger Suchsland.

10. Dezember 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • Berliner Zeitung

WINTERSCHLAF ist ein "atemberaubendes Drama", schreibt Anke Westphal, die außerdem feststellt, dass keine einzige Minute von den insgesamt 196 Minuten Laufzeit überflüssig erscheint.

26. November 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • Tagesanzeiger

"So kalt wie in Winter Sleep war es im Kino wirklich schon lange nicht mehr", schreibt Christoph Schneider. Denn der große Kummer der Figuren in Nuri Bilge Ceylans Film ist, dass ihnen nicht zu helfen ist. "Die äussere Kälte wird bleiben und die innere auch."

29. September 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • programmkino.de

"Es lohnt sich, drei Stunden zu investieren, um diesen Film zu "erfahren", die ausgefeilten Dialoge, seine faszinierenden Bilder und nicht zuletzt die Hinterlist, mit der Nuri Bilge Ceylan dem Publikum sein Bild eines charmanten Despoten unterjubelt."

17. Juni 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • filmering.at

"Winter Sleep ist ein Film des jüngeren türkischen Arthouse-Kinos, das gesellschaftspolitische Filme gezielt für den Festival-Markt produziert. Religion, Status, Redefreiheit sind Themen, die auch die Figuren in diesem Film debattieren, dieses Mal allerdings unterwandert Ceylan die Schweigsamkeit, die seine Filme sonst prägt: 196 Minuten lang wird hier fast andauernd gesprochen. Danach ist man hellwach", stellt Alexandra Zawia fest.

19. Mai 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • Berliner Zeitung

Obwohl Anke Westphal bisweilen die großen Kinobilder vermisste, die der Regisseur so wundervoll schaffen kann, wurde sie durch großartige Dialoge der preiswürdig agierenden Hauptdarsteller belohnt.

19. Mai 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • Der Tagesspiegel

Das souverän entwickelte und visuell faszinierende Werk erfährt durch die reichlich feierliche Läuterung zum Ende einen Dämpfer, findet Jan Schulz-Ojala.

19. Mai 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • Die Welt

Statt türkischer Probleme werden in WINTER SLEEP universal menschliche Fragen in den Mittelpunkt gerückt, schreibt Hanns-Georg Rodek. Dabei wird im Gegensatz zu anderen Filmen von Nuri Bilge Ceylan sehr viel geredet. Die guten, scharfen Dialoge machen den Film sehenswert.

19. Mai 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • Der Spiegel

Hannah Pilarczyk lobt Regisseur Nuri Bilge Ceylan, der einer der herausragendsten Dialogschreiber unserer Zeit ist, sowie Hauptdarsteller Haluk Bilginer, "der den Wandel seiner Figur mit zwei, drei Blicken und fast unmerklich hochgezogenen Augenbrauen virtuos spielen kann."

19. Mai 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

"Winter Sleep ist wieder einmal einer jener Filme, deren grausame Schönheit lange genug nachwirkt, um sie zu einem Teil des eigenen Lebens zu machen", schreibt Michael Sennhauser. Dabei ist er "für Ceylans Verhältnisse ein überraschend redseliger Film. Andauernd wird Moral verhandelt, Gerechtigkeit und richtiges Handeln. Und andauernd passiert das Gegenteil."

19. Mai 2014 | WINTERSCHLAF • Kritik • filmdienst.de

Als türkische Version von Ingmar Bergmans Szenen einer Ehe bezeichnet Josef Lederle WINTER SLEEP. "Das Resultat ist gleichwohl ambivalent: ein "neuer" Nuri Bilge Ceylan, der sich wortreich um eine konkrete Charakterisierung seiner Figuren bemüht, darüber aber viel von der filmischen Mystik seiner alten Unauslotbarkeit verliert."

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