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TIMBUKTU

TIMBUKTU
Regie Abderrahmane Sissako
Kinostart 11.12.2014
Genre Drama
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Inhalt • TIMBUKTU

Kidane lebt friedlich mit seiner Frau Satima, seiner Tochter Toya und Issan, einem kleinen, 12 Jahre alten Hirtenjungen in den Dünen, nicht weit von Timbuktu, das in die Hände religiöser Fundamentalisten gefallen ist. In der Stadt erdulden die Einwohner ohnmächtig das Terrorregime, das von den Dschihadisten eingesetzt wurde, um ihren Glauben zu überwachen. Musik, Gelächter, Zigaretten und sogar das Fußballspielen wurden verboten. Die Frauen sind zu Schatten geworden, die versuchen, würdevoll Widerstand zu leisten.

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Crew • TIMBUKTU

Regie: Abderrahmane Sissako
Darsteller: Ibrahim Ahmed, Toulou Kiki, Abel Jafri
Verleih/Copyright: Arsenal Filmverleih, Tübingen

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Kritik • TIMBUKTU •

Laut dem Tagesspiegel-Kritiker glänzt TIMBUKTU durch teilweise sehr poetisch gefilmte Bilder. Josef Lederle gefallen besonders die ironischen Brechungen des Films, den der Kritiker nicht als Drama bezeichnen würde. Michael Sennhauser ist der Meinung, dass aus TIMBUKTU durchaus ein guter Film hätte werden können. Doch dafür hätte Regisseur Abderrahmane Sissako Haltung beziehen müssen. Diese unkonkreten Standpunkt mag der Zuschauer ihm vorhalten, schreibt Roman Scheiber, dennoch ist dem Regisseur ein kraftvoll inszeniertes Drama gelungen. Michael Kienzl stellt dazu fest, dass der Regisseur nicht nur seine Haltung zersplittert, sondern sich auch gegen die erschlagende Wirkung von Gefühlen auflehnt. Cristina Nord wünscht diesem lakonischen Werk, in dem selbst die Schüsse trocken und knapp gelingen, einen Preis in Cannes. Hanns-Georg Rodek musste sich derweil erst einmal an afrikanisch entspannte Erzählweise des Films gewöhnen, lobte aber den differenzierten Blick des Regisseurs für die Lage in dem kleinen Dorf. Dominik Kamalzadeh lobt Abderrahmane Sissakos Film als differenziert und weit aufgefächert. Dieter Oßwald erlebte eine bewegende Geschichte, die auch durch seine visuelle Poesie punktet. Stefanie Schneider sieht in TIMBUKTU keine politische Lektion, sondern einen makellosen Fokus für die Hoffnung und laut Oliver Kaever wird der Film durch eine traumwandlerische Bildsprache geprägt. Wenke Husmann gefällt, dass Abderrahmane Sissako die Zuschauer mit seinem ruhigen Film weder schockiert, noch ihre Gefühle manipuliert. Gregor Torinus findet, dass das Bild der der Funda­men­ta­listen eher lächerlich als erschreckend gezeichnet wird und Lukas Foerster erkannte in TIMBUKTU eine stille Ästhetik des Widerstands. Renée-Maria Richter hat derweil erkannt, dass Regisseur Abderrahmane Sissako sich ganz auf die Wirkung seiner betörenden Bilder verlassen hat.

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