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ZWEI TAGE, EINE NACHT

ZWEI TAGE, EINE NACHT

Regie Luc Dardenne
Jean-Pierre Dardenne
Kinostart 30.10.2014
Genre Drama

Kritiken • ZWEI TAGE, EINE NACHT

21. Mai 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Die Dardennes verfolgen "ganz offen didaktische, ja pädagogische Ziele", schreibt Nino Klingler. "Und die wie stets hochmobile, teilnehmende Kameraarbeit der Dardennes zieht uns Zuschauer mit dort hinein. Am Ende ist man nicht nur ausgelaugt wie nach einem Big-Budget-Thriller, sondern gleich noch viel reicher um Erfahrungen und Einsichten, so stark sensibilisiert für verschiedene Lebenswege in ihrer ganz wirklichen Verfassung, dass man nur ehrfürchtig staunen kann. Dafür gehe ich ins Kino."

26. November 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • wieistderfilm.de

Der Film "zeigt ein tiefes Verständnis für die Arbeiterklasse und statuiert ein interessantes Exempel für den Druck in unserer Leistungsgesellschaft. Gelungen, vor allem dank einer starken Hauptdarstellerin. Ein großer Kinosaal ist dafür relativ irrelevant", so Philipp Stroh.

30. Oktober 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • Berliner Zeitung

Für Anke Westphal ist der neue Film der Dardenne-Brüder "ein starker und spannender Film, der gesamtgesellschaftliche Themen und Probleme in vielen kleinen Episoden aufgreift."

30. Oktober 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • derFreitag

"Dass politisches Kino heutzutage Stars benötigt, um Haltung zu zeigen", kann laut Andreas Busche "noch als Konzession an den Zeitgeist verstanden werden. Dass die richtigen Argumente zu keiner überzeugenden filmischen Form mehr finden, sollte hingegen zu denken geben."

30. Oktober 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • Der Tagesspiegel

Die Regisseure "haben einen Thriller über die Ökonomisierung der Arbeitswelt gedreht, ein etwas anderes Actiondrama, mit Dialogen statt Duellen", stellt Christiane Peitz fest. Doch im Gegensatz zum klassischen Actionfilm gibt es hier "keine Bösen und auch keine Täter."

30. Oktober 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • Deutschlandradio Kultur

"Zwei Tage, eine Nacht ist ein großartiger, aufregender und sehr denk-spannender, humaner Politfilm-Marathonlauf der Gegenwart; offenbart wahrhaftige - und bedeutungsvoll-weit überregionale - Zeitgeschichte von 2014", urteilt Hans-Ulrich Pönack.

30. Oktober 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • kunst + film

ZWEI TAGE, EINE NACHT ist laut Roberta De Righi "in gewohnter Dardenne-Manier leise und unprätentiös inszeniert. Dass der Film nicht so deprimierend endet, wie die geschilderten Umstände über weite Strecken sind, liegt an der ermutigenden Botschaft, die beide Regisseure am Ende verbreiten wollen."

29. Oktober 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • getidan.de

"Wenn man aus dem Kino kommt, reibt man sich übrigens verwundert die Augen: Man hat einen sozialkritischen Film von höchstem Anspruch gesehen, ein Pamphlet wider die Unmenschlichkeit des Kapitals, und man fühlt sich nicht agitiert oder belehrt, denn man hat handfestes Kino genossen. Unbedingt ansehen!", findet Peter Claus.

28. Oktober 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • textezumfilm.de

"Obwohl Kameramann Alain Marcoen, der in Zwei Tage, eine Nacht bereits zum siebten Mal mit den Dardenne-Brüdern zusammenarbeitet, durch den geschickten Einsatz der Handkamera und durch die Nähe an den Figuren einen halbdokumentarischen Charakter erzeugt, strahlt der neue Dardenne-Film eine ganz besondere Spannung aus", stellt José Garcia fest.

28. Oktober 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • filmgazette.de

"Man könnte sagen, mit der Heldin Sandra aus Zwei Tage, eine Nacht lebt "Rosetta" weiter, aber transformiert ins Ideelle, man könnte sagen, es geht nicht mehr um die Körper, die sich gegeneinander Geltung verschaffen, es geht um Ideen, die inkompatibel zu sein scheinen, und es geht um das Prinzip Hoffnung", so Andreas Thomas.

27. Oktober 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • filmtabs

Die Regisseure "vermeiden mit ihrem ehrlichen, authentischen Stil jede Grobheit, jede dramaturgische Falle, die mit Effektivität lockt, aber Glaubwürdigkeit reduzierte", so Günter H. Jekubzik. Und "das kluge Meisterwerk schafft es, seinen Figuren Würde, Anstand und Stolz zu geben, ohne zum Filmmärchen abzurutschen."

03. Juni 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • programmkino.de

"Völlig kitschfrei, schlicht und ergreifend wie üblich, erzählen die Regie-Brüder ihr Lehrstück vom aufrechten Gang, bei dem man sich bisweilen an Die zwölf Geschworenen erinnert fühlt", findet Dieter Oßwald. "Mit ihrer Handkamera sind sie stets ganz nahe dran an ihren Akteuren und dem Leben."

21. Mai 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

Michael Sennhauser ist begeistert: "Das ist packend wie eh und je, moralisch eindeutig, und nie verurteilend einzelnen Figuren gegenüber. Die Dardennes haben es einmal mehr geschafft, aus ihrer Methode und ihren Themen eine neue Variation heraus zu drehen. Und dabei haben sie sich auch noch höchst elegant ins Gewerkschafts- und Solidaritäts-Territorium von Ken Loach vorgewagt."

21. Mai 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • Wiener Zeitung

Matthias Greuling schreibt, dass sich die Dardenne-Brüder mit der Wirtschaftskrise "und mit den Auswirkungen der Krise auf die Menschen" beschäftigen. Mit TWO DAYS, ONE NIGHT legen sie "ein hochqualitatives Drama voller Intensität vor, das famos gespielt ist."

21. Mai 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • Die Zeit

Laut Wenke Husmann zeigen uns die Regisseure in TWO DAYS, ONE NIGHT, dass die Welt "alltäglich, traurig, manchmal richtig schlimm und dann wieder unerwartet wunderschön" ist. Doch sie bleiben auch dicht an den Protagonisten und zeigen uns jede "scheinbar noch so nichtige Bewegung. Dabei ist jedes Detail so durchdacht, bis das Ergebnis völlig selbstverständlich wirkt."

21. Mai 2014 | ZWEI TAGE, EINE NACHT • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal gefällt der neue Film der Dardenne-Brüder so gut, weil er "in der für die Dardennes charakteristisch sensiblen Weise von der totalen Ökonomisierung menschlicher Beziehungen heute handelt."

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