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THE CAPTIVE

THE CAPTIVE

Regie Atom Egoyan
Kinostart 2014

Kritiken • THE CAPTIVE

16. Mai 2014 | THE CAPTIVE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Was THE CAPTIVE laut Till Kadritzke "interessant macht, ist die Art und Weise, mit der sich Egoyans Autoren-Ego ausgerechnet in der klischeebehafteten Verkörperung des Perversen verbirgt, wie er Tina und ihre Trauer zum Opfer gleich zweier Kameras macht: der Überwachungskamera Mikas wie seiner eigenen. Die Fragmentierung der Handlung ist nicht zuletzt Selbstschutz vor dem problematischen Begehren nach ungefilterter Aufzeichnung und Kohärenz."

19. Mai 2014 | THE CAPTIVE • Kritik • Der Spiegel

Mit seinem grotesken Thriller hat Atom Egoyan ein neues Genre erschaffen, stellt Hannah Pilarczyk fest, nämlich den Trauer-Porno. Zudem bringt sich der Regisseur durch bizarre Plotwendungen und unsaubere Figurenzeichnung um die Gunst der Zuschauer.

19. Mai 2014 | THE CAPTIVE • Kritik • filmdienst.de

Josef Lederle bedauert, dass die mit einigem Aufwand ausgeworfenen Fäden sich nicht zu einem magischen Netz verbinden. "Am Ende ergibt sich der Film überdies den Konventionen des Genres und übertüncht damit endgültig das verstörende Thema."

16. Mai 2014 | THE CAPTIVE • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal ist enttäuscht. Der Film vermag "nur durch die geschickte Verschränkung verschiedener Zeitebenen zu fesseln, aber nicht durch die Oberflächlichkeit, mit der ein überaus finsteres Thema gestreift wird, und schon gar nicht durch die Figuren."

16. Mai 2014 | THE CAPTIVE • Kritik • ray-magazin

Thomas Abeltshauser ist nicht begeistert. Atom Egoyans THE CAPTIVE ist ein "bizarr verhauener Thriller um Kindesentführung und -missbrauch, der die üblichen Egoyan-Elemente von Traumata, Erinnerung und multiple Manipulationen nimmt und so hohl ausstellt, dass es am Ende zur Selbstparodie wird."

16. Mai 2014 | THE CAPTIVE • Kritik • outnow.ch

"THE CAPTIVE ist ein Thriller, der sich mit seiner nicht chronologischen Erzählung selbst ein Bein stellt, da sie zu viele Dinge schon zu früh enthüllt. So bleibt ein spannungsarmes Werk, das den Direktvergleich gegen den anderen Entführungsthriller Prisoners deutlich verliert."

16. Mai 2014 | THE CAPTIVE • Kritik • Sennhauser

Für Michael Sennhauser entpuppt sich der clevere Thriller "als Schreibtischkonstruktion, mit logischer, aber eher antiklimaktischer Auflösung, und vor allem an der von ihm angedeuteten wirklichen Frage vorbei inszeniert."

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