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IDA

IDA

Regie Pawel Pawlikowski
Kinostart 10.04.2014
Genre Drama

Kritiken • IDA

27. März 2014 | IDA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Sonja M. Schultz stellt fest, dass Geschichte komplex ist. "Ebenso wie der Handlungsspielraum eines Menschen, sein Glaube, der Zufall. Und in IDA wird keine der Figuren verurteilt, erklärt oder zum Klischee gemacht."

11. April 2014 | IDA • Kritik • epd-film.de

"Es hat in den letzten Jahren einige Filme aus Polen gegeben, die das Tabuthema Antisemitismus behandelten. Aber keiner hat es so behutsam vor dem Hintergrund zweier totalitärer Regime behandelt wie dieses kleine, stille Meisterwerk", lobt Rudolf Worschech.

11. April 2014 | IDA • Kritik • Der Tagesspiegel

Getragen wird der Film durch die Spannung zwischen den beiden Frauen, die laut Kerstin Decker "zugleich eine zwischen zwei Welten ist." Am Ende kommt es der Kritikerin so vor "als ob die Schönheit dieses Films eine Antithese zur Grausamkeit der Geschichte wäre."

11. April 2014 | IDA • Kritik • ray-magazin.at

"IDA ist ein schlichtweg faszinierender Film", findet Roman Scheiber. "Die Graustufen scheinen unendlich differenziert, der Blick lichtempfindlich, der Ton kristallklar. Es sind feinsensorisch abtastende Sinne von heute, die der polnische Exil-Regie-Auteur Pawel Pawlikowski auf das trübe Geschehen von damals richtet."

10. April 2014 | IDA • Kritik • kunst + film

Für Swantje Seberg ist IDA "eine Zeitreise in diese verflossene Ära, die keinen Augenblick lang nostalgisch oder sentimental gerät [......]. Agata Trzebuchowska wurde als hipster girl in einem Warschauer Café für die Titelrolle entdeckt; die Amateurin schwebt mit regungslosem Antlitz in heiliger Einfalt durch den Film."

09. April 2014 | IDA • Kritik • getidan.de

Peter Claus lobt IDA als "ästhetischen Hochgenuss. Die Schwarzweiß-Fotografie und das aus den frühen Zeiten des Kinos bekannte Bildformat 4 zu 3 geben dem Film von vornherein ein reizvolles Äußeres. Dabei sorgen die Kameraführung und die Lichtgestaltung dafür, dass aus der Kargheit des Gezeigten eine geradezu magisch-vieldeutige Atmosphäre erwächst."

09. April 2014 | IDA • Kritik • Cereality

"An der Oberfläche mag IDA ein höchst einfacher Film sein, doch darunter verbirgt sich Schicht um Schicht eine elegische Messe über die Unausweichlichkeit menschlicher Fehlbarkeit, über Leid und Schmerz unter dem Mantel memorabler Visualität, die nicht anders kann, als ein ambivalentes Mysterium mittels langer und langsamer Statik in den Stoff des Films zu sticken", schreibt Stefanie Schneider.

07. März 2014 | IDA • Kritik • programmkino.de

"IDA ist ein kleiner, stiller Film mit großer Wirkungskraft", schreibt Silvia Bahl. "Keine Kamerabewegung ist unnötig, jede Einstellung eine komplexe Komposition mit hohem künstlerischen Abstraktionsgrad. Es sind solche Verdichtungen von Bild und Handlung, die den Zuschauer völlig in ihren Bann zu schlagen vermögen."

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